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Schreiben & Leben mit Pandemie

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

als Individuen verändern wir uns beständig. Hinzu kommen indes im Zuge der Pandemie die rasant sich beschleunigenden Prozesse kollektiven Wandels. Tückisch nur, dass man selbst nur bedingt in der Lage ist, sich dessen bewusst zu sein. „Verstehen kann man das Leben rückwärts. Leben muss man es aber vorwärts“, wusste schon Søren Kierkegaard. Allenfalls im Nachhinein registrieren wir, dass wir nicht mehr dieselbe, derselbe, sind. Wandern wir in Gedanken zurück zum Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 und gehen einmal der Frage nach, was sich in unserem Bewusstsein seither verändert hat. Wie haben sich die Fäden der Textur unseres Lebens im Schreiben verschoben oder verzerrt. Wo sind sie gerissen. Welche bislang nicht gekannten Farben und Nuancen haben sich neu darin verwoben und in uns ihre Spuren hinterlassen. Inwiefern hat sich das Verhältnis zu unseren Lebenspartnern, zwischen Eltern und Kindern, Alt und Jung verändert, wie zu unseren Freunden, Nachbarn, Bekannten.

Wie reagieren wir auf diese Zeiten des Umbruchs historischen Ausmaßes mit ihren brüchigen Gewissheiten. Welcher Strategien bedarf es, uns dagegen zu wappnen und in unsere Kraft zu kommen, diesen Wandel mitzutragen. 

Schreiben wir darüber– viel Spaß dabei!   

fanger & fanger  

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Kommentare: 1
  • #1

    molnar franz (Freitag, 11 März 2022 15:22)

    Im Krieg und in der Liebe stirbt Wahrheit zuerst! So, oder so ähnlich heißt es wohl.
    Leider stirbt aber nicht nur die Wahrheit, an Tagen wie diesen!
    Wo Heimat verloren geht, für Bodengewinn !

    An Tagen wie diesen !

    Ich fühle im Herzen, diese Leere.
    Trauer und Einsamkeit,
    und meine Tränen füllen Meere –
    seit einer Ewigkeit!

    An Tagen wie diesen,
    wo die Felder brennen –
    Wo Menschen schweigen,
    die die Wahrheit kennen.
    Soldaten ziehen in ein fremdes Land,
    Wo junge Frauen entflieh`n,
    aus der Heimat verbannt!

    Männer die nach Männer spähen
    Über Kimme und Korn
    Männer die einst Kinder waren,
    von jungen Frauen gebor`n .

    Und nun spähen sie über ihre Gewehre-
    Ich fühle Trauer und Einsamkeit.
    Meine Tränen füllen Meere-
    Seit einer Ewigkeit!

    In ein fremdes Land,
    Herrscher schicken dich -
    Wo ohne Widerstand,
    junges Leben ausgelöscht
    .... mit einem Federstrich!

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