8 Jahre schreibfertig.com!

Dr. Erna R. Fanger und Hartmut Fanger MA

Seit über 25 Jahren erfolgreiche Dozenten für Kreatives und Literarisches Schreiben, Fernschule, Seminare, Lektorat

Aktuell im April 2021

Die Poet’s Gallery bestreitet im April Birgit Jennerjahn-Hakenes  mit einem Auszug aus ihrem Romandebut  Zeit verteilt auf alle Wunden.  Unser Buchtipp zur MonatsmitteMarica Bodrožić: Pantherzeit. Vom Innenmaß der Dinge,  so poetisch wie von Empathie getragene Bestandsaufnahme vom Zustand einer im Wandel begriffenen Welt. Unser SachbuchtippMichael Maar: Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur, ein Muss für alle, die schreiben und es wissen wollen, darüber hinaus Lesevergnügen erster Güte. Unser Gedichtbandstille trommeln von Ulla Hahn. „Neue Gedichte aus zwanzig Jahren“, die die Autorin allesamt während ihrer vier großen Romane verfasst hat. Zu empfehlen weiterhin unsere Anthologien "Geschichten aus dem Frühstücksraum" Edition schreibfertig.com No. sowie der neueste Band  "Last Storys aus dem Frühstücksraum", Edition schreibfertig.com No 2.  Neu! Unsere Online-Seminare gegen Ende des MonatsUnd schnuppern Sie einfach mal rein in die Offene Schreibgruppe per SkypeImmer mittwochs, 19:.00-21:00 Uhr. Folgen Sie uns auf Facebook.

*Hier kann es aus organisatorischen Gründen zu Verzögerungen kommen, wofür wir um Verständnis bitten. 

 

Wegzehrung

NEWSLETTERwww. schreibfertig.com Kleinefeine Schreibschule für Jung & Alt

Mit dem monatlich erscheinenden Newsletter geben wir Ihnen Proviant mit auf den Weg. „Lust am Text“ unser bewährtes Motto. Die Wegzehrung soll unsere Motivation wider die Anfechtungen des Alltags aufrechterhalten und Kraft spenden, neben all den Herausforderungen am Ball zu bleiben. Schreiben stellt schließlich immer auch ein Abenteuer dar. Neugier und Enthusiasmus, unbekanntes Terrain - packen wir es an

April 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

„das zweite Ostern in der Pandemie“ hört man allenthalben. Ausgerechnetjetzt, wo der Frühling Fahrt aufnimmt, die Feiertage anstehen, droht so mancher, den Mut sinken zu lassen. Statt Lockerungen, steht uns eher ein harter Lockdown ins Haus. In der Politik Ratlosigkeit, kein Plan erkennbar. Wie damit klarkommen. Wir als Schreibende suchen nach Inspiration in der Poesie Marica Bodrožićs zum Beispiel. Aber auch in den essayistischen Beiträgen von Carolin Emcke. Was beide verbindet, ist der Blick über den eigenen Tellerrand, das Bewusstsein, dass diese Pandemie nur global zu bewältigen ist. Dass die ökologische und die Corona-Krise zusammenhängen. Dass das dadurch verursachte Leid die armen Länder und die Armen in den reichen Ländern am härtesten trifft. Dass wir hier in Deutschland einerseits auf hohem Niveau klagen und es zugleich an der Zeit ist, auch unserer Trauer Raum zu gewähren, wie von Carolin Emcke postuliert. Trauer angesichts so vieler zerstörter Existenzen undHoffnungen, Empathie all denen gegenüber, die unwiederbringliche Verluste erlitten haben. In dem Maß, wie wir aufhören, um uns selbst zu kreisen – ob im Politischen, ob im Persönlichen –,sondern auch das Leid der anderen in Augenschein nehmen und lindern helfen, werden wir am Ende daran gewachsen sein. Einmal mehr unser Appell: Schreiben wir über diese aufregende Zeit! 

fanger & fanger  schreibfertig.com

*Marica Bodrožić: Pantherzeit. Vom Innenmaß der Dinge. Otto Müller Verlag, Salzburg 2021

*Carolin Emcke: Journal. Tagebuch in Zeiten der Pandemie. S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main  2021

Aktuell im März 2021

Die Poet’s Gallery bestreitet im März Myriam Kunze mit einem Auszug aus ihrem Roman „Das weiße Land im Osten“, so handlungsreich wie spannend. Unser Buchtipp zur Monatsmitteder neuste Roman von T.C. Boyle: „Sprich mit mir“, der auf zum Teil drastische Weise auf die prekäre Situation von Affen als Versuchskaninchen der Wissenschaft  aufmerksam macht. Für junge Leser stellen wir diesen Monat mit „Das Leben ist hart“ von Lili Aschoff vor, ein ‚Benimm- und Reisebuch durch die wilde Jugend’ – so subversiv wie provokativ. Zu empfehlen weiterhin unsere Anthologien "Geschichten aus dem Frühstücksraum" Edition schreibfertig.com No. sowie der neueste Band  "Last Storys aus dem Frühstücksraum", Edition schreibfertig.com No 2. Neu! Unsere Online-Seminare gegen Ende des MonatsUnd schnuppern Sie einfach malrein in die Offene Schreibgruppe per Skype.Immer mittwochs, 19:.00-21:00 Uhr. Folgen Sie uns auf Facebook *Hier kann es aus organisatorischen Gründen zu Verzögerungen kommen, wofür wir um Verständnis bitten. 

 

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März 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

entgegen der nicht zu leugnenden Tatsache, dass Kulturschaffende zusehends an den Rand gedrängt sind, ihnen, wenn auch nicht laut ausgesprochen, der Stempel „NICHT SYSTEMRELEVANT“ anhaftet, wollen wir hier die Stimmen zu Gehör bringen, die sich dem beharrlich widersetzen. So etwa Herta Müller, die immer schon der Literatur zugeschrieben hat,  Antworten auf die Frage „Wie geht das Leben“ parat zu haben. Von ihr auch der Ausspruch „Das Gebet der Gottlosen ist die Lyrik“, womit sie ihr eine spirituelle Dimension angedeihen lässt. „Literatur behütet, ohne zu lügen“ und „Trösten, ohne zu täuschen, das ist das Versprechen der Kunst“ verlautbart sie gegen Ende eines Gesprächs im Maxim Gorki Theater Berlin*. Konstantin Wecker wiederum beruft sich auf Georg Kreisler**, der warnte, dass ‚wer Kunst versäume, nicht nur einen wichtigen Teil seines Lebens verschenke, sondern auch der Tendenz zu mehr Gewaltbereitschaft Vorschub leiste’. Hier wiederum wird der Kunst die Funktion von Gewaltprävention zuerkannt. Und wer einmal am eigenen Leib die entlastende Wirkung kreativen Schaffens erfahren hat, das stets Distanz zu dem einnimmt, was uns belastet, und den Blick weitet, wird dem nur zustimmen. Deshalb umso mehr und umso dringlicher: weiter lesen, -forschen, -infrage stellen und aufschreiben!

Es lebe die Kunst!  

Herzlich

Fanger & Fanger   

schreibfertig.com    

Aktuell im Februar 2021

Die Poet’s Gallery bestreitet im Februar Manja Kernke mit„Mein Laden“, wo es zu einer so heiklen wie am Ende versöhnlichen Begegnung kommt, enthalten in unserer neuen Anthologie „Last Storys aus dem FrühstücksraumEdition schreibfertig.com No2Unser Buchtipp zur Monatsmitte*: „TREUE“des italienischen Autors Marco Missiroli, der mit diesem Roman 2019 den begehrten Literaturpreis Premio Strega Giovanni gewann. Facettenreich verhandelt werden hier Fragen nach der Treue zu sich selbst, zum Partner, zum Leben und nicht zuletzt die Liebe zu der Metropole Mailand. Unser Sachbuchtipp diesmal das Werk des Grünen-Politikers Robert Habeck: „Von hier an anders“ – so aktuell wie brisant. Was wird sich mit Corona auf politischer Ebene ändern müssen. Drängende Fragen, die Habeck differenziert durchdekliniert, lösungsorientiert und Mut machend. Für Jung & Alt von vier bis 99 empfehlen wir das von Stefano Di Christofaro und Paul Pereda reizend illustrierte Gedicht von Kitty O’Meara; „und die Menschen blieben zu Hause“. Neu!UnsereOnline-Seminaregegen Ende des MonatsUnd schnuppern Sie einfach mal rein in die Offene Schreibgruppe per Skype. Immer mittwochs, 19:.00-21:00 Uhr. Folgen Sie uns aufFacebook.

 

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Februar 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

in einer der letzten Kultursendungen von „ttt – titel, thesen , temperamente“ äußerte sich Max Mohr angesichts der gesteigerten Zuneigung der Deutschen zum Hund im Zuge  der Corona-Krise, dass eines ‚klar’ sei: „ Alle Schriftsteller, das wissen wir, sitzen zur Zeit an ihren Corona-Romanen. Und das ist natürlich die nächste große Gefahr, die nach den Corona Wellen kommt: die Welle der Corona- Literatur. Und ich weiß schon jetzt, welcher Satz da besonders häufig zu lesen sein wird. Der Satz, der immer stimmt. Der Satz der Sätze: „ ... und irgendwo bellte ein Hund“. Und tatsächlich bildete auch in mancher unserer Offenen Schreibgruppen immer wieder  Corona den Mittelpunkt.  Gerade mal ein Jahr ist es her, dass zum ersten Mal ein Mensch in Deutschland positiv auf Corona getestet wurde.  Gestehen wir es uns ein, das Thema wird uns noch eine Weile beschäftigen. Doch vielleicht haben  auch wir in dieser Zeit des langen Lockdowns  unsere Zuneigung zum Hund entdeckt. Schreiben wir darüber. Gehen wir dabei ruhig von Moors ‚Satz der Sätze’ aus: „... und irgendwo bellte ein Hund“. 

Viel Spaß und bleiben Sie heiter! 

Herzlich

Fanger & Fanger   

schreibfertig.com    

Aktuell im Januar 2021

Neues aus unserer Website:

Die Poet’s Gallery bestreitet im Januar Barbara Rossi mit „Winterlieben“, wo all das mit dem Winter verbundene, für uns so nicht mehr ohne Weiteres erlebbare Glück noch einmal  zur Sprache kommt, enthaltenin unserer neuen Anthologie Last Storys aus dem FrühstücksraumEditionschreibfertig.com No2 inklusive Blog: „Gedanken zum  Corona- Virus“Fortsetzung unserer Geschichten aus dem Frühstücksraum“. Unser Buchtipp  zur Monatsmitte*  „DICHT- Aufzeichnungen einer Tagediebin“ von Stefanie Sargnagel, die laut Elfriede Jelinek hiermit ‚einen neuen Ton in der Literatur’ getroffen hat. Des Weiteren unser SachbuchtippLeonard Cohen So Long. Ein Leben in Gesprächen“, in denen es u.a. über seine Lieder, aber auch viel über Literatur geht. Neu! Testen Sie kostenfrei im Home-Office unsere Offene SchreibgruppeGeben Sie uns bei Interesse Bescheid, dann erhalten Sie die Unterlagen. Und folgen Sie uns auf Facebook*Hier kann es aus organisatorischen Gründen zu Verzögerungen kommen, wofür wir um Verständnis bitten.

 

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Januar 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

wer gerne schreibt, der liest auch gern. Romane, Gedichte, Sachbücher – alles. Die beste Schule des Schreibens ist lesen, lesen, lesen.  Nicht zuletzt kommt dieses Vergnügen auch immer wieder in Literaturen zur Sprache. So in dem kürzlich erschienen Roman „Oberkampf“  von Hilmar Klute, den wir im November/Dezember bereits als Buchtipp vorgestellt hatten. Hier schildert der Autor, welche Bücher sein Protagonist in Situationen bevorzugt, ‚wenn er an sich selbst zweifelte oder nicht weiter wusste’. Mit ihm streifen wir dann zum Beispiel an einer Stelle durch ‚Kafkas Tagebücher mit vielfarbigen Anstrichen und Kreisen um einzelne Wörter und Sätze’. Vielleicht verfügen auch Sie in Ihrem Regal über derart bearbeitete Bücher.  Nehmen Sie sich diese gern noch einmal vor und lassen sich einmal mehr von Ihren Markierungen inspirieren. Genauso gut können Sie natürlich erneut eines ihrer Lieblingsbücher zur Hand nehmen und nach Textstellen Ausschau halten, die Sie berühren. Wir sind im Zuge eines solchen Verfahrens auf Folgendes aus Kafkas Tagebüchern aus dem Jahre 1921, also vor exakt 100 Jahren, gestoßen: 

"Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft."

Stöbern Sie also in Ihrem eigenen Büchervorrat oder halten Sie sich an obiges Zitat, was immer Ihnen einen Schreibimpuls gibt, greifen Sie es auf und schreiben Sie fort. In diesem Sinne ein durchweg inspirierendes neues Jahr 2021!

Herzlich

Fanger & Fanger   

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Newsletter Dezember 2020

Neues aus unserer Website

Die Poet’s Gallery bestreitet – in bewährter Tradition – im Dezember Hans Happel mit seiner „Weihnachtsgeschichte 2020“ – nachdenklich und hoffnungsstiftend zugleich. Unser Buchtippzur Monatsmitte*: Die Novelletten von Gerhard Stadelmaier: „Don Giovanni fährt Taxi“, worin der einstige Theaterkritiker von der „Bühne des Alltags“ nicht ohne Sinn für deren skurrile Poesie erzählt. Des Weiteren „Goethes Elefanten“ von Oliver Matuschek. Schon viel wurde über Goethes Schaffenskraft und dessen naturwissenschaftliche Erkenntnisse publiziert. Weniger bekannt hingegen ist bislang sein Interesse an Dickhäutern – dafür aber ungemein lesenswert. Besuchen Sie außerdem unseren Blog, wo wir fünf Bücher zu Weihnachtenund für die Tage zwischen den Jahren empfehlen. Lassen Sie sich überraschen. Neu!Testen Sie kostenfreiim Home-Office unsereOffene Schreibgruppe. Geben Sie uns bei Interesse Bescheid, dann erhalten Sie die Unterlagen. Und folgen Sie uns aufFacebook. Soeben erschienen: „Last Storys aus dem Frühstücksraum“, Edition schreibfertig No 2Fortsetzung unserer „Geschichten aus dem Frühstücksraum“. Ab sofort im Buchhandel erhältlich! .  Mehr ...

 

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Dozember 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

 

die Präambel des 1953 erstmals erschienenen Romanklassikers „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury enthält ein Zitat von Juan Ramón Jiménez: „Wenn man dir liniertes Papier gibt, schreibe quer über die Zeilen“. Zweifellos ein Appell, sich von äußeren Zwängen und

Anordnungen loszusagen, sich davon freizusprechen. Umso mehr im Hinblick auf eine antidemokratische Gesellschaft, wie Bradbury sie uns in besagtem Klassiker nahebringt. Wo Bücher verbrannt werden, weil sie für das System eine Gefahr darstellen. Was sagt uns das heute.

Elektronische Dateien etwa verfügen über ein festes Schema, dem sich die schreibende Zunft am PC nur allzu leicht unterworfen hat. Dabei haben jüngste Forschungen ergeben, dass das freie Schreiben mit der Hand nicht nur die Kreativität, sondern auch die Fähigkeit zu denken fördert. Unsere Empfehlung daher für die Zeit zwischen den Jahren: Verzichten wir auf technische Hilfsmittel. Schreiben wir einmal wieder mit der Hand und spüren dabei der Verbindung zum Körper nach. Körpersprache und Sprachkörper gehen dabei eine Liaison ein, die zu erforschen sich lohnt.

 

Herzlich

Fanger & Fanger   

schreibfertig.com    

Aktuell im November 2020

Neues aus unserer Website:

Die Poet’s Gallery bestreitet diesmal Lena Vollmer mit der Kindheitserinnerung,  „Oma Dorn“, aus der Perspektive zweier Elfjähriger, lebensnah und pointiert. Unsere Buchtipps zur Monatsmitte*: „Schwitters“ von Ulrike Draesner, erhellende Autofiktion über den Maler, Dichter und Initiator von Dada in Hannover. Des Weiteren Hilmar Klute“Oberkampf“, wo der Lebenstraum eines Autors in Paris im Zuge eines Terrorangriffs ins Wanken gerät, von frappierender Aktualität. Dem November geschuldet, die erlesene Anthologie „Tod“ in Text und Bild, Claudia Gehrke, Stephanie Sellier(Hg.),  sowie nicht nur für jüngste Leser die einfühlsame Fantasy-Erzählung von Katja Fink, “Klara und Tom im Zauberwald“. Besuchen Sie außerdem unseren Blog: Fridays For Future im Bann von Corona. Neu!  Testen Sie kostenfrei iim Home-Office unsere Offene Schreibgruppe. Geben Sie uns bei Interesse Bescheid, dann erhalten Sie die Unterlagen. Und folgen Sie uns auf Facebook.  Soeben erschienen: „Last Storys aus dem Frühstücksraum“, Edition schreibfertig No 2Fortsetzung unserer „Geschichten aus dem Frühstücksraum“Ab sofort im Buchhandel erhältlich!*Hier kann es derzeit aus organisatorischen Gründen zu Verzögerungen kommen, wofür wir um Verständnis bitten. 

 

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November 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

düster mutet dieser November an mit seinen dunklen Tagen und nun dem Stillstand all dessen, was Farbe ins Leben bringt – Kultur, Freunde treffen, auf ein Bier oder Essen gehen. Doch gerade die schreibende Zunft sollte jetzt nicht klagen. Halten wir uns an den englischen Romantiker John Keats und den von ihm geprägten Begriff „negative capability“, deutsch „negative Befähigung“, und akzeptieren die Tatsache, dass wir die Welt in ihrer Komplexität nur unzulänglich zu erfassen in der Lage sind. Gerade jetzt, im zunehmenden Engpass der Pandemie, wird es uns schmerzhaft bewusst. Weil uns eben dies zugleich aber auch befähigt, den eigenen begrenzten Horizont immer wieder zu überschreiten, Neues in Augenschein zu nehmen, postuliert Yeats besagte „negative capability“ als Haltung, die er jedem großen Denker, Dichter oder Autor zuschreibt.  Der US-amerikanische Lyriker Robert Lax (1925-2000) drückt es so aus: 

das le/ben/be/rich/tigt/sich/selbst/gib/ihm/eine/chance/nimm/was/

kommt /gib/was/du/kannst

Schreiben wir also ...

Herzlich

Fanger & Fanger   

schreibfertig.com    

Aktuell im Oktober 2020

Neues aus unserer Website:

Die Poet’s Gallery bestreitet im Oktober die Pianistin, Musikpädagogin und Autorin Katja Fink mit „Klara und Tom im Zauberwald“ – feinsinnige Fantasy-Geschichte für Jung & Alt. Unsere Buchtipps zur Monatsmitte*: „Ein Mann der Kunst“ von Kristof Magnusson, satirisch angelegter Roman, der von der Konfrontation von Kunstliebhabern aus gesetteltem Mittelstand mit exzentrischer Künstlernatur lebt – Lesevergnügen erster Güte. Unser Sachbuchtipp! beschäftigt sich diesmal mit „Glaube ja, Kirche nein? Warum sich Kirche verändern muss“ von dem Schauspieler, Musiker, Moderator und, allem voran, Theologen Julian Sengelmann   Appell, neben althergebrachter Tradition, endlich auch mutig neue Wege zu beschreiten. Besuchen Sie außerdem unseren Blog:Fridays For Future im Bann von CoronaNeu!  Testen Sie kostenfrei im Home-Office unsere Offene Schreibgruppe. Geben Sie uns per Telefon oder Mail Bescheid, dann erhalten Sie die Unterlagen. Vielleicht inspiriert es Sie ja, mal in eine Skypegruppe reinzuschnuppern, oder auch künftig mit uns zuhause Ihrer „Lust am Text“ zu frönen. Und folgen Sie uns auf Facebook. Soeben erschienen: „Last Storys aus dem Frühstücksraum“Edition schreibfertig No 2Fortsetzung unserer „Geschichten aus dem Frühstücksraum“Ab sofort im Buchhandel erhältlich!

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Oktober 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

iim achten Jahrhundert n. Chr., unter Karl dem Großen, galt der Oktober anlässlich der Weinlese als  Weinmonat. Wein – als hochstehendes Kulturgut kommt  er in Literatur und Dichtung seit der Antike zur Sprache. Kuchen und Wein zur Stärkung von Leib und Seele bringt etwa Rotkäppchen ihrer Großmutter. Die Elegie Brot und Weinwiederum, eines der bedeutendsten Gedichte Hölderlins, das gleichsam als Schlüssel zu seinem Gesamtwerk fungiert,  huldigt neben dem griechischen Götterhimmel dem Dionysos, Weingott der griechischen Mythologie und Gott der dichterischen Inspiration. Wobei bei Hölderlin am Ende ein großzügiger Gott dem Menschen Brot und Wein als Zeichen des Trostes und seiner Gegenwart gewährt. Brot und Wein fungiert damit zugleich als Sinnbild, das verschiedene Lesarten zulässt. Wir hingegen legen den Fokus auf die dichterische Inspiration und empfehlen zur poetischen Nachahmung Friederike Mayröckers eines Lebensabschnittes Bestandsaufnahme: in meinem Tornister/ein Thymianstämmchen/zwei Münzen/ein stumpfer Bleistift/zerknitterte Notizen/Keksbrösel/eine grüne Wäscheklammer/die Visitkarte einer japanischen Germanistin/ein zerbrochener kleiner Kamm/Dalís Ameisen auf einem verschatteten Notenblatt   für Emi Neckamm

Wir wünschen wieder viel Spaß dabei!    fanger  & fanger schreibfertig.com

Aktuell im September 2020

Neues aus unserer Website:

Die Poet’s Gallery bestreitet im September Christa Hilscher mit "Tego" “ – trostreich ausgesponnene Zukunftsvision des Alters, wo humanoide Roboter uns das Leben erleichtern, einfühlsam und stets zur Stelle.  Unsere Buchtipps zur Monatsmitte: Erlesene Kürzest- und Kurzgeschichten von der in Amerika gefeierten Kultautorin Amy Hempel unter dem so kurzen wie vielversprechenden Titel „Sing“.  Die Sachbuchempfehlung gilt dem Geheimnis der Zahl, ihrem Nutzen und ihrer Magie: Albrecht Beutelspacher, „Null, unendlich und die wilde 13“. Voices FOR FUTURE! huldigt einer unseres Erachtens unbedingt zukunftsträchtigen Haltung: „Spleen Royal“ von Tania Kibermanis, einer so Herz erwärmenden wie überzeugenden Hommage an alle Exzentriker und passionierte Nonkonformisten, die beharrlich auf die bunte Vielfalt des Lebens bestehen. Besuchen Sie außerdem unseren neuen Blog: Friday For Future im Bann von Corona. Mischen Sie mit! Neu!  Testen Sie kostenfrei im Home-Office unsere Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Unter „Aktuell“ finden Sie die Downloads dazu. Einfach mal reinschnuppern. Vielleicht inspiriert es Sie ja, bei einer Skypegruppe mitzumachen, oder sich auch künftig von uns inspirieren zu lassen, zuhause Ihrer „Lust am Text“ zu frönen. Und folgen Sie uns auf Facebook. 

 

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September 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

 „wir schauen nach vorn“ wird  gern propagiert, das hat was, zugleich gerinnt es aber auch leicht zum Dogma und Klischee. Die Medien wiederum huldigen zurecht dem Blick zurück – auch das leider oft inflationär, ‚auf allen Kanälen’, man kann es dann schnell nicht mehr hören. Nicht so bei den Beatles, an die derzeit anlässlich des 60. Jahrestags, wo sie im Hamburger Indra auf St.-Pauli ihren ersten Auftritt hatten, immer wieder erinnert wird. Zwei Jahre sollte es noch dauern, bis sie mit „Love me do“ von Lennon & McCartney ihren Durchbruch feiern konnten und innerhalb weniger Jahre die Welt revolutionierten – mit Musik , Liebes- und Friedensbotschaften, „All you need is Love“, „Give Peace a Chance“. Vier Jungs aus Liverpool, aus einfachen Verhältnissen stammend, die die Welt veränderten, sie aus Verkrustungen und Verhärtungen freisangen, Leichtigkeit, Spiel und Humor hineinbrachten – We all live in a yellow Submarine“. Nicht zu vergessen, aber auch tiefgründige Spiritualität – „Let it be“. Impulse, ganz unerwartet, weil die Zeit dafür reif war. Zugleich ein Phänomen, das Hoffnung stiftet. was in diese Richtung noch alles auf uns zukommen könnte. Lassen wir uns überraschen, träumen wir davon und – natürlich: Schreiben wir darüber!

 

Wir wünschen wieder viel Spaß dabei!   fanger  & fanger schreibfertig.com

Aktuell im August 2020

Neues aus unserer Website

Die Poet’s Gallery bestreitet im August Ava Nitsche mit ihrer so überraschenden wie zum Nachdenken anregenden Geschichte „Es sind nicht alle lustig, die tanzen“. Unsere Buchtipps diesmal der neue Roman des politisch engagierten und in Lateinamerika gefeierten Autors Martín CaparrósVäterland“, der uns, nicht ohne satirischen Biss, inmitten eines von Korruption und Wahlmanipulation geprägtes Argentinien der dreißiger Jahre entführt. Im Sachbuch entdecken wir „Das wilde Leben der Vögel“ von Walter A. Sontag, der uns buchstäblich die Augen öffnet für den faszinierenden Kosmos der Vogelwelt. In FuturJETZT! wiederumstellen wir das neue Buch des französischen Wirtschaftswissenschaftlers  Thomas Piketty mit dem Titel „Kapital und Ideologie“ vor, worin er eine globale Geschichte der Ungleichheit aufzeigt und zugleich für eine Neuregelung unserer Besitzverhältnisse plädiert.  Und wir lassen auch im August nicht locker und legen Ihnen unsere Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz. Lesen Sie des Weiteren unseren Blog mit „Gedanken zum Corona-Virus“. Mischen Sie sich ein! 

Neu! Unsere Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen, tagt auch in diesem Monat mittwochs angesichts der Pandemie per Videokonferenz. Machen Sie mit, melden Sie sich an. Erfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns. Besuchen Sie uns zudem auf Facebook. 

 

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August 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte, 

 „Wer weise genug ist, zu Hause zu bleiben, wird in der Stadt bei verdünntem Straßenverkehr, lauschig verlassenen Grünanlagen, nicht überfüllten Gasthäusern und ihre Aggressionslust ausschwitzender Mitbürger den Monat August erholsam finden.“  Man könnte meinen, hier wird der August im Lockdown beschrieben. Doch weit gefehlt, stammt der Ausspruch von dem vielseitigen Autor und Journalisten, Flaneur und Sprachkünstler Gregor von Rezzori (1914-1998) und war wohl auf den August als Ferienmonat gemünzt. Auch jetzt sind Ferien. Leider verbunden mit Hotspots und steigender Zahl von Infizierten. Wie damit umgehen. Was für Geschichten mögen sich derzeit abspielen an den Stränden, in den Biergärten, wie geht es auf den Flughäfen zu? Was für Erfahrungen machen wir?  Eine Herausforderung. Zugleich spüren wir weiterhin Sonne auf unserer Haut, atmen den Duft feuchten Grases nach einem Sommerregen oder den einer Wiese bei brütender Hitze, erspähen die violette oder blaue Blütenfarbe des Storchschnabels. Kontraste, die sich geradezu anbieten, darüber zu schreiben. 

Wir wünschen wieder viel Spaß dabei!          fanger & fanger schreibfertig.com

Aktuell im Juli 2020

Die Offene Schreibgruppe geht Online

Erleben Sie uns aus weiter Entfernung ganz nah .. .  

Zurzeit auf Skype, Zoom und Google-meet folgen

Neu! Die Offene Schreibgruppe trifft sich via Videokonferenz. Besuchen Se unsere Seite Seminar / Offene Schreibgruppe Hamburgum mehr zu erfahren

 

Neues aus unserer Website: 

Unter dem sinnfälligen Titel Erinnerungen an Corona“antizipiert Jutta Weckermann in der Poet’s Gallery nicht ohne erzählerische Raffinesse die Zeit danach. Unsere Buchtipps: „Offene See“ von Benjamin Myers– in Großbritannien gefeierter Coming of Age-Roman, überdies lesbar als „Die unwürdige Greisin“ reloaded. Bewegend wiederum erzählt Georges-Arthur Goldschmidt – Deutscher jüdischer Abstammung – in Nachexil“ von den nie ganz heilenden Wunden im Zuge von Vertreibung und Flucht unter dem NS-Regime als Elfjähriger. Und in FuturJETZT! knüpfen wir an den letzten Satz des Vormonats an und folgen der groß angelegten „Einladung“ der preisgekrönten Politökonomin Maja Göpel “Unsere Welt neu denken Lesen Sie des Weiteren unseren Blog mit „Gedanken zum Corona-Virus“. Mischen Sie sich ein und teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns. Nach wie vor eine Empfehlung: Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.). Neu! Unsere Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen, tagt auch in diesem Monat mittwochs angesichts der Pandemie per Videokonferenz. Machen Sie mit, melden Sie sich an. Erfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns. Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.          

 

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Juli 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

wer schreibt, bezieht immer auch Stellung zur Gegenwart, in der er lebt. Spannend in Umbruchszeiten wie diesen. Claudia Kempfert, eine der führenden Wissenschaftler*innen  für Energie- und Klimaökonomie rät in dem jüngst erschienen „Mondays for Future“, freitags zu demonstrieren, samstags zu diskutieren und sich montags an die Arbeit zu machen. Ihr Appell: „Das Umsteuern ist in greifbarer Nähe. Wir sind an einem Wendepunkt. Jetzt besteht die Chance für einen echten Wandel.“ Jeder ist gefordert. Dirk Steffens, der bekannte Tierfilmer, warnt in „Über Leben. Zukunftsfrage Artensterben: Wie wir die Ökokrise überwinden“ gemeinsam mit dem Wissenschaftsjournalisten Fritz Haberkuß eindringlich davor, dem Rechnung zu tragen. Geschätzt 150 Arten täglich sterben aus, wird es nicht gestoppt, drohen wir selbst mit auszusterben. Sie fordern, der Natur juristisch festgelegte Rechte einzuräumen. Nicht zuletzt ist auch hier das Veto der Zivilgesellschaft gefragt.

Für die, die schreiben, ist Literatur das Mittel erster Wahl, Welten zu erschaffen, wie wir sie uns erträumen, oder eben all das zur Sprache zu bringen, was uns daran hindert. Literatur wird die Welt nicht retten. „Aber“, so Herta Müller,* „ sie kann – und sei es im Nachhinein – durch Sprache eine Wahrheit erfinden, die zeigt, was in und um uns herum passiert, wenn die Werte entgleisen.“

*Aus der Rede zur Verleihung des Literaturnobelpreises 2009 

In diesem Sinne also: Weiterschreiben, unbedingt!   

Herzlich

Fanger & Fanger   

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Aktuelles im Juni 2020

Neues aus unserer Website:

Was ist wichtig“fragt Sabine Müllerin ihrem Beitrag für die Poet’s Galleryin dem es um das geht, was uns alle in Zeiten von Corona bewegt. Nicht zuletzt die Beziehung zu einem nahen Verwandten, wie in ihrem vorangestellten Kurztext „Mutter“so berührend zur Sprache gebracht. Unsere Buchtippdiesmal: der Roman „Der FreundvonSigrid Nunez, innerhalb kürzester Zeit zum Kultbuch avanciert und ein Muss, für alle die selber schreiben. Barbara Schirmacherwiederum bringt in ihrem jüngst erschienen Lyrik-Band „Lieben gelernt noch einmal von vorn“ den Prozess existenziellen Ringens um Lebendigkeit und erfülltes Dasein in poetischer Bildersprache nahe. In den Reportagen „Irrland“ gewährt die preisgekrönte Journalistin Margrit Sprecherin packender Manier gekonnten Storytellings Einblick in Spiegel- und Zerrbilder gesellschaftlichen Zusammenlebens rund um den Globus. „Power to the People“von Georg Diez  und Emanuel Heisenberg zeigt Chancen auf zur Erneuerung der Demokratie durch Digitalisierung. Und in FuturJETZT !halten wir uns einmal mehr vor Augen: „Das Neue ist längst da“. Lesen Sie des Weiteren unseren Blog mit „Gedanken zum Corona-Virus“. Mischen Sie sich ein und teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns. Nach wie vor eine Empfehlung: „Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.). Neu! Unsere Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen, tagt auch in diesem Monat mittwochs angesichts der Pandemie per Videokonferenz. Machen Sie mit, melden Sie sich an. Erfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wirunserer Website unter dem Link Andere über uns. Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

Wegzehrung

NEWSLETTERwww. schreibfertig.com Kleinefeine Schreibschule für Jung & Alt

Mit dem monatlich erscheinenden Newsletter geben wir Ihnen Proviant mit auf den Weg. „Lust am Text“ unser bewährtes Motto. Die Wegzehrung soll unsere Motivation wider die Anfechtungen des Alltags aufrechterhalten und Kraft spenden, neben all den Herausforderungen am Ball zu bleiben. Schreiben stellt schließlich immer auch ein Abenteuer dar. Neugier und Enthusiasmus, unbekanntes Terrain - packen wir es an!  

Juni 2020

              

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

viele treibt indessen die Frage um, wie geht es nach Corona weiter. Jetzt, nachdem ein Virus uns im Brennglas die Schwachstellen im globalen Weltengetriebe offenbart hat. So mancher wünscht sich sein ‚altes Leben‘ zurück. Doch die Zäsur, die uns gesetzt ist, und damit einhergehende Forderungen nach einer neuen gemeinsamen Ausrichtung in jedwedem Bereich, eröffnet zugleich Möglichkeiten, die Welt neu zu denken und uns die Frage zu stellen: Im Rahmen welcher Abhängigkeiten bewegen wir uns, was hat sich im Zuge dessen als tragfähig erwiesen. So betrachtet, inspirieren die uns aufoktroyierten Beschränkungen zugleich eine neue Freiheit. Die Freiheit zum Beispiel, das bislang ‚Alternativlose‘, neu zu denken – Stichwort Mauerfall. Wagen wir es doch einmal zu träumen von einer Welt, wie die Astronauten sie uns beschrieben haben, ohne nationale Grenzen. Erträumen wir uns die Welt in unserer Fantasie, schreiben wir sie neu und anders. Etwa nach dem Motto Leonard Cohens: „Doch es lag eine Ahnung von Freiheit und Chancenreichtum in der Luft“.

Schreiben und träumen Sie wohl!                 

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Aktuell im Mai 2020

Die Offene Schreibgruppe geht Online

Erleben Sie uns aus weiter Entfernung ganz nah .. .  

Zurzeit auf Skype, Zoom und Google-meet folgen

Neu! Die Offene Schreibgruppe trifft sich via Videokonferenz. Besuchen Se unsere Seite Seminar / Offene Schreibgruppe Hamburgum mehr zu erfahren

Neues aus unserer Website:

Die Poet’s Gallery bestreitet im Mai Beate Berkhan mit ihrem bemerkenswerten Erinnerungstext „Fotografisches Gedächtnis“, der, so leicht daherkommend, zugleich Tiefe evoziert und sinnfällig mit Zeiten der aktuellen Corona-Krise kontrastiert. Unsere Buchtipps: Der Roman Nagel im Himmel“ von Patrick Hofmann mit der so mitreißenden wie spannenden Geschichteines Mathematik-Genies. Überdies das Art Vermächtnis „Letzte Erzählungen“ aus dem Nachlass des großen britischen Schriftstellers William Trevor, in dem er ein letztes Mal vielschichtig den Alltag seiner Figuren erhellt, den Leser mit unerwarteten Wendungen immer wieder überrascht. Noch einmal soll der Roman „Das Gewicht der Worte“ von Pascal Mercier zur Geltung kommenbesonders für Schreibende ein Gewinn. Zum 85. Geburtstag Sarah Kirscherscheint aus dem Nachlass gerade rechtzeitig der Lyrik-Band „Freie Verse“ mit bislang 19 unveröffentlichten Gedichten, die die Büchner-Preisträgerin von einer noch weitgehend unbekannten Seite zeigen. Lesen Sie des Weiteren unseren Blog mit „Gedanken zum Corona-Virus. Mischen Sie sich ein und teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns. Nach wie vor eine Empfehlung: Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) Unsere Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen, tagt auch in diesem Monat mittwochs angesichts der Pandemie per Videokonferenz. Und zwar bundesweit. Machen Sie mit, melden Sie sich an. Erfahrungsberichtefinden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns. Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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Mai 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

schon witzig, sprechen wir von der Menschheit als „Krone der Schöpfung“, heißt der Virus, der seit Wochen alles durcheinanderwirbelt, ausgerechnet „Corona“ und sagt uns den Kampf an. Konzepte, Theorien und Meinungen prasseln auf uns hernieder und stiften eher Verwirrung, als dass sie Orientierung böten. Umso mehr ist indessen ein jeder auf sich selbst zurückgeworfen. Corona schlägt Wunden. Zugleich eine so noch nie dagewesene Gelegenheit, notgedrungen in sich zu gehen, sich auf die eigene innere Stimme zu fokussieren, Selbstverantwortung zu übernehmen. Wahrlich eine Herausforderung, wenn im Kollektiv Dauererregung herrscht. Doch lauschen wir der Sprache nach, zielt die Wunde auf das Wunder ab. Nicht selten empfindet, wer einmal von Krankheit darnieder geworfen war und wieder genesen ist, dies genau so: Es grenzt an ein Wunder. Schreiben Sie es herbei, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf: „Nicht müde werden/sondern dem Wunder/leise/ wie einem Vogel/die Hand hinhalten  Hilde Domin (1909-2006)

Viel Spaß und bleiben Sie heiter! 

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Aktuell im April 2020

 

Neues aus unserer Website: 

Die Poet’s Gallery bestreitet im April Barbara Schirmacher mit drei Texten aus ihrem soeben erschienenen Gedichtband „Lieben gelernt noch einmal von vorn“ – ein Kleinod, kunstvoll illustriert von Marion Molter. Unsere BuchtippsDer Roman Das Gewicht der Worte“ von Pascal Mercier, der, aller Kritik aus der Hoheit des Literaturbetriebs zum Trotz, für Schreibende so manche Perle birgt, zumal im Hinblick auf die Wahrnehmung von Wort, Klang und Rhythmus der Sprache sowie der Liebe zu ihr. Auch in diesem Monat soll das Debüt von Julia Holbe, Unsere glücklichen Tage“ noch einmal zur Geltung kommen. Angesichts geschlossener Grenzen und Kontaktverbot willkommene Lektüre. Mit „Mitbringsel“ präsentiert Walle Sayer wieder um einen Lyrik-Band, der von feinsinnigen Alltagsbeobachtungen lebt, gewürzt mit Sprachwitz und nachsichtigem Humor – Sprachkunstwerke en miniature. Als Sachbuch nicht nur für die schreibende Zunft zu empfehlen ist das reichhaltige Werk Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten“ von Peter-André Alt, so kenntnisreich wie lustvoll arrangiert. Lesen Sie des Weiteren unseren Blog mit „Gedanken zum Corona-Virus“. Mischen Sie sich ein und teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns. Nach wie vor lesenswert: „Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) Unsere Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,  Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen, tagt in diesem Monat mittwochs angesichts der Pandemie nicht wie gehabt in der Pension Sonntag, sondern vorerst per Videokonferenz. Und zwar bundesweit. Darüber hinaus haben wir bereits Anfragen aus Kanada und Teneriffa. Die Organisation ist diesbezüglich jedoch noch nicht ganz abgeschlossen.  Wann es wieder weitergeht, entnehmen Sie unserer Website unter AktuellErfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns. Besuchen Sie uns zudem auf Facebook

Gedanken zum Corona-Virus siehe unseren Blog

 

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April 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

in 2020 treibt nicht nur der Frühling Blüten. An Vielfalt und Farbe, aber auch Schatten scheinbar unübertroffen, wuchern sie im Zuge des weltweiten Ausnahmezustands, wohin man schaut. Das versetzt uns in Aufruhr. Ihn zu unterdrücken, hilft wenig. Doch wenn wir dieses Gefühlschaos zu-, es durch uns hindurchgehen lassen, im Bewusstsein, dass wir damit nicht alleine sind, kann das kreatives Potenzial freisetzen, das unsere Widerstandskraft nährt und Gemeinsinn in den Vordergrund rückt. Das Gebot der Stunde ist zusammenzuhalten. Für die schreibende Zunft wiederum bietet sich eine einzigartige Chance, jetzt wachsam zu registrieren, was gerade geschieht. Dabei behalten wir im Auge, was tangiert überhaupt unsere Wahrnehmung, was lassen wir beiseite. Eben daraus setzt sich unsere ureigene Wirklichkeit zusammen. Und die ist jetzt gefragt. Wir wünschen wieder viel Spaß dabei!  

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Aktuell im März 2020

Neues aus unserer Website: Die Poet’s Gallery bestreitet im März Irene Thiele mit ihrer Kürzestgeschichte „Stewardess ...“, voller Witz und einer gehörigen Portion Selbstironie. UnsereBuchtipps:Anlässlich des 250. Geburtstags „Friedrich Hölderlin. Bald sind wir aber Gesang“. Eine Auswahl von Navid Kermaniund damit ein besonderes Kleinod. Gefolgt noch einmal von dem Roman ewig her und gar nicht wahr“ vonMarina Frenk, eine Geschichte vom Aufbrechen, ohne Aussicht auf Ankunft – Debüt, das berührt. Ab 16. März (ET) Julia Holbegleichwohl mit ihrem Debut „Unsere glücklichen Tage“, eine Sommer- & Freundinnengeschichte, die bezaubert. Vermächtnis zwischen Eigensinn und poetischer Zartheit hinterlässt uns Wiglaf Droste mit „Tisch und Bett. Gedichte“. Last but not least der Erzählband„Lieberkühn“ vonGudrun Hammer, die ihre Figuren mit nachsichtigem Wohlwollen in ihren Schwächen und Stärken zur Sprache kommen lässt. Und auch diesen Monat legen wir Ihnen wieder „Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz.Ebenso tagt wie gehabt jedenMittwoch die Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichtefinden sich auf der Seite Wirunserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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März 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

das Schreiben in bewegten Zeiten birgt neben Effekten, auf die wir verzichten können, nicht selten auch unverhofft Chancen. Unsere Gewohnheiten werden durchkreuzt, Neuorientierung ist angesagt. Diese Energie können wir uns als Schreibende zunutze machen. Fokussieren wir uns gerade jetzt umso mehr auf all das, was uns nährt. Nährt im geistigen Sinne. Nehmen Sie sich einmal wöchentlich wechselnde Themen vor. Zum Beispiel zu verschiedenen Tageszeiten aus dem Fenster zu sehen und den Himmel zu betrachten. Sie werden staunen, was sich da tut. Früh morgens, wenn sich allmählich das Tageslicht ausbreitet, Vogelschwärme sich formieren, um ihre Futterstellen aufzusuchen. Stetig wechselnde Wolkenformationen, desgleichen wechselnde Nuancen an Schatten und Licht. Alles immer in Bewegung. Und dann bricht nach einem langen grauen Tag nachts mit einem Mal ein leuchtender Sichelmond durch die Wolkendecke, die Venus im Schlepptau. Lassen Sie sich davon in einem Ausmaß erfüllen, dass in diesem Augenblick nichts anderes mehr Gültigkeit hat. Schreiben Sie darüber. 

Wir wünschen wieder viel Spaß dabei!

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Gedanken zum Corona Virus siehe unseren Blog

Aktuell im Februar 2020

NEUES AUS UNSERER WEBSITE:

Die Poet’s Gallery bestreitet im Februar Reinhard Barth mit seiner so humorvollen wie kenntnisreichen Geschichte „Musik aus dem Spind“. Unsere Buchtipps: Der Roman „ewig herund gar nicht wahr“ von Marina Frenk, eine Geschichte vom Aufbrechen, ohne Aussicht auf Ankunft, und von der Kraft, sich zu wandeln, bilderreich, impulsiv – ein Debüt, das berührt.Gefolgt von dem zweiten Roman „Upstate“ des renommierten britischen Literaturkritikers James

Wood, Art Familienaufstellung mit offenem Ausgang, wo nicht nur die Brüchigkeit der nach außen hin erfolgreichen Figuren eloquent zur Sprache kommt, sondern zugleich aktuelle gesellschaftliche

Entwicklungen gespiegelt werden. In FuturJETZT! stellen wir den Band „Geschichten gegen den Hass“ von Bastian Berbner vor  in dem es so aktuell wie brisant um Menschen geht, die ihre Vorurteile überwinden. Auch diesen Monat legen wir Ihnen unsere „Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz. Ebenso tagt wie gehabt

jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem, Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook. 

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Mit dem monatlich erscheinenden Newsletter geben wir Ihnen Proviant mit

auf den Weg  „Lust am Text“ unserbewährtes Motto. Die Wegzehrung soll unsere Motivation wider die Anfechtungen des Alltags aufrechterhaltenund

Kraft spenden, neben all den Herausforderungen am Ball zu bleiben. Schreibenstellt schließlich immerauch ein Abenteuer dar. Neugier und Enthusiasmus unbekanntes Terrain - packen wir es an!

Februar 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

 

in „Von der Freiheit“* lässt Navid Kermani seinen Schriftsteller-Protagonisten aus dem Desaster, nichts zustande gebracht zu haben, mit Gewinn hervorgehen, gelingt es ihm doch,sich vor den eigenen abwertenden Gedanken schützen. Indem er nämliche der Freiheit gewahr wird, dass er ja alles machen kann – „das dürftige Tagwerk nicht nur wegwerfen oder fürs erste beiseite schieben oder für etwas anderes gebrauchen, zu etwas Neuem formen wie

ein Maler die Farben, der Bäcker den Teig oder wie Gott den Lehm, sondern eine Erzählung darüber schreiben, wie er gegen Abend seine Tochter zum Salat ausführt und plötzlich so erfreut ist über alle momentanen Umstände des Lebens – die Luft, die sich letztmalig im Jahr erwärmt hat, die Tochter, die ob des späten Ausgehens beglückt in ihrem Malbuch kritzelt, das Essen und den Wein, die nur wenige Meter von zu Hause auf denkbar angenehmste Weise

serviert werden, die Familie, die Gesundheit, die jüngsten Erfolge, die Blickwechsel mit der jungen Mutter am Nebentisch und was nicht alles mehr (...)“ ... zur Nachahmung empfohlen!

 

Wir wünschen wieder viel Spaß dabei!

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* In „Vierzig Leben“, Rowohlt Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018

Aktuell im Januar 2020

Neues aus unserer Website:d Die Poet’s Gallery bestreitet im Januar Thorsten Oliver Rehm mit einem Auszug aus seinem neuen so mitreißenden wie brisanten Roman „Subliminal Das Experiment. Unsere Buchtipps diesmal: Ein Lesevergnügen par excellence, in dem Alter anders, überraschend, dabei höchst originell, zelebriert wird: „Wie ein Maultier, das der Sonne Eis bringt“ von Sarah Ladipo Manyika. Zugleich ein Spiel mit unterschiedlichen Perspektiven und jeder Menge literarischer Referenzen. Gefolgt von dem zweiten Roman "Upstate" des renommierten britischen Literaturkritikers James Wood, einer Art Familienaufstellung mit offenem Ausgang, wo nicht nur die Brüchigkeit der nach außen hin erfolgreichen Figuren eloquent zur Sprache kommt, sondern zugleich aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen gespiegelt werden. Last but not least legen wir unsere Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz. Ebenso tagt wie gehabt jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link  Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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Januar 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

nur schwer widersteht man an der Schwelle eines neuen Jahres dem kollektiven Drang, all das, was im alten liegen geblieben ist, in einen Sack guter Vorsätze zu packen, mit dem Ziel, Ballast abzuwerfen, und scheitert daran. Wir schlagen stattessen einen Perspektivwechsel vor und wollen unseren Blick auf die Dinge unseres Lebens richten, die wir partout nicht loslassen wollen, und seien sie für Außenstehende noch so nichtig. Dinge etwa aus dem Nachlass unserer Eltern. Eine Postkarte, von den Jahren wellig, an den Ecken abgestoßen, aber für uns von Wert. Eine alte Tasse, die uns schon immer begleitet hat. Dinge des Alltags, die mehr sind als ihre Funktion, Geschichten bergend und Geheimnisse. Aufgeladen mit Sehnsüchten oder Episoden der Vergangenheit, die indessen ein Teil von uns sind, unsere Identität mit ausmachen. Welche Gegenstände befinden sich bei Ihnen zuhause, die Ihnen lieb und teuer sind und mit denen sie etwas ganz Bestimmtes, das sie geprägt hat, verbinden. Nehmen Sie einen solchen Gegenstand einmal zur Hand und befragen Sie ihn, lauschen Sie ihm seine Geschichte ab und schreiben Sie sie auf. 

Wir wünschen wieder viel Spaß dabei und natürlich ein buntes, erfülltes neues Jahr 2020!

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Aktuell im Dezember 2019

Neues aus unserer Website:d Die Poet’s Gallery bestreitet, wie jeden Dezember,  Hans Happel mit seiner alle Jahre wieder besonderen Weihnachtsgeschichte, diesmal: „Ein glücklicher Junge“. Unsere Buchtipps für unter den Weihnachtsbaum: Einmal mehr „Mein Alphabet“von Ilma Rakusa. Jeder Buchstabe ein Füllhorn an poetischen Miniaturen von sprachlicher Eleganz par excellence. Paolo Cognettis neuestes Buch „Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen“, womit er an sein von Erfolg gekröntes Debut „Acht Berge“ anknüpft, lebensklug und pointiert. Stewart O’Nan wiederum knüpft mit „Henry persönlich“ an seinen Bestseller „Emily, allein“ an, indem er diesmal die Geschichte  von deren Ehemann aufgreift, berührend und voll warmherziger Sympathie für seinen Helden. Last but not least. „Die Tränen des Propheten“ von Yavuz Ekinci, eine Stimme, die es erst noch zu entdecken gilt.Als besonderes Lesevergnügen aus „dem Nähkästchen“ des Literaturbetriebs: „Das Duell“ von Volker Weidermann, mit der Geschichte der unerbittlichen Hassliebe zwischen Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki.  Auch diesen Monat legen wir Ihnen unsere „Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz.Ebenso tagt wie gehabt jedenMittwoch die Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollenErfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook. 

 

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Dezember 2019

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

Advent, dt. Ankunft. Zeit des Wartens auf die Wiederkehr des Lichts, das ab 21. Dezember, wo die dunkle Zeit ihren Zenit erreicht hat, zurückkehrt, die Tage wieder länger werden. Und im Gegensatz zu der mit der Vorweihnachtszeit zunehmenden Hektik, steht der paradoxe Anspruch, gerade jetzt Besinnlichkeit & Muße einkehren zu lassen. Umso mehr  hadern wir mit der schnelllebigen Zeit, die stets droht, uns abhanden zu kommen. Gelegenheit sich eines Besseren zu besinnen. Als Meisterin, der Zeit ein Schnippchen zu schlagen, erweist sich Ilma Rakusa im oben bereits erwähnten „Mein Alphabet“, in dem Beitrag unter Z wie „Zeit“:

„Bei intensivem Tun komme ich – kommt die Zeit – mir scheinbar abhanden. Die Reflexion über das Vergehen weicht einem Zustand glücklichen Einsseins, wo »die tollgewordenen Ängste abfallen und das Äquilibrium eintritt«, wie ich einmal schrieb. Und natürlich möchte ich solche Momente wieder und wieder erleben. Denn sie lenken von der Endlichkeit der Existenz ab. Auch von der Sinnfrage.“ 

Gehen Sie solchen Momenten nach, schreiben Sie!

Einen besinnlichen Jahresausklang wünschen 

Fanger & Fanger   

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Newsletter November 2019

Neues aus unserer Website:d Die Poet’s Gallery bestreitet diesen Monat Gudrun Hammer mit dem Anfang ihrer Geschichte „Die Suche“. Dort nervt der in einer Krise steckende, weithin bekannte Erfolgsautor Martin W. die Hamburger Bücherszene – Lesevergnügen par excellence, raffiniert eingefädelt und mit Augenzwinkern. Unsere Buchtipps: Mein Alphabet“ von Ilma Rakusa. Jeder Buchstabe birgt einen Text unterschiedlichen Genres – vielfach gespiegeltes Leben, sprachlich so lustvoll wie präzise arrangiert. In Axel Hacke romanhaftem Monolog Wozu wir da sind wiederum stellt sich die Frage nach einem ‚gelungenen Leben“. Der auf Nachrufe spezialisierte Walter Wemut steht dabei vor der Aufgabe, über das Leben seiner achtzigjährigen Freundin zu schreiben. Unterhaltsam, geistreich, anregend, dabei nicht ohne die Würze feinen Humors. Für Freunde der Philosophie empfehlen wir das Metaphysische Tagebuch Uneigentliche Verzweiflung“  von Frank Witzel, überreich an Einsichten und Gedanken. So etwa, dass ‚sein Glück für andere vielleicht wie das größte Unglück ausschaut’. Auch diesen Monat legen  wir Ihnen unsere „Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz. Ebenso tagt wie gehabt jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem, Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollenErfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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November 2019

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

„Dass das Schreiben so glücklich macht ... “, ließ Doris Dörrie auf dem Blauen Sofa der diesjährigen Buchmesse verlauten. Jeder, der schreibt, weiß das. Zugleich sind da aber auch die Heerscharen an inneren Kritikern, Zensoren und gestrengen Richter, die uns daran hindern. Ein wirksames Gegenmittel findet sich im Zen, nachzulesen in dem Klassiker „Zen in der Kunst des Schreibens“ von Ray Bradbury. Im Kern geht es darum, einfach loszuschreiben, ohne zu denken, fünf, zehn oder fünfzehn Minuten, und zwar täglich, am besten im Zuge eines fröhlichen Rituals. Lassen Sie sich überraschen von der Fülle an Gedanken und Einfällen, Erinnerungen und Geschichten, die in Ihnen stecken. Den umgekehrten Weg wiederum hat Frank Witzel in „Uneigentliche Verzweiflung. Metaphysisches Tagebuch“ für sich entdeckt: „Das tägliche, immer weiter denkende*Schreiben ... hat nach knapp vierzehn Tagen eine beruhigende Wirkung, von der eine beständige Energie ausgeht, sodass ich, kaum zu Hause, weiterschreiben möchte ...“ Fazit: Viele Wege führen zum Glück des Schreibenden.  

Herzlich

Fanger & Fanger   

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Newsletter Oktober 2019

Neues aus unserer Website:d Die Poet's Gallery bestreitet diesen Monat Barbara Rossmit ihrem feinsinnen Prosatext, „Kein Ort so still wie in mir“, voller Wärme und Selbstironie“. Unsere Buchtipp: Lesley Nneka Anima mit ihrem international vielfach ausgezeichneten  literarischen Debüt „Was es bedeutet, wenn ein Mann aus dem Himmel fällt“. Geschichten zwischen ‚komischer Distanz und psychologisch einfühlsamem Realismus’. Darüber hinaus „Fünfzig Dinge, die erst ab fünfzig richtig Spass machen“ von der ARD-Moderatorin Andrea Gerk, hinreißend illustriert von Moni Port. Mit Witz und „Lust am Text“ eine Anleitung zum fröhlichen Älterwerden. Nach wie vor empfehlen wir unsere Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.).Ebenso tagt auch weiterhin jedenMittwoch die Offene Schreibgruppmit Autobiografischem, Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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Oktober 2019

Liebe Schreibfreudige, Freunde und Interessierte,

mit dem Oktober verbinden wir in der Regedie Frankfurter Buchmesse. Dies Jahr mit Gastland Norwegen. Die Klassiker Henrik Ibsen, Knut Hamsun oder Jostein Gaarder fallen uns ein. Eine Fülle zeitgenössischer Namen, uns weniger bekannt, wartet erst noch darauf, entdeckt zu werden. Umso mehr sind wir gespannt auf sie. Ebenso wie wir uns als Schreibende das diesjährige Motto "der Traum in uns", nur allzu gern zu eigen machen, dabei auf einen Text von Zoe Jenny zurückgreifen:

"Ich habe einen Traum, dass man am Ende eines Lebens, wenn man bereits Hunderte von zu früh abgebrochenen Träumen hinter sich hat, sich doch noch an alle Splitter erinnert. dass einem die Zeit bleiben wird, die angesammelten Splitter zusammenzufügen, zu einer Art Kaleidoskop. Ein Traumkaleidoskop, das man in sich trägt und in das man hineinblicken kann wie in einen Garten. Ich habe einen Traum von den Farben, die man darin sehen wird wie seltene Pflanzen. Und vielleicht wird man über die Schatten. die all diese Träume werden, nicht mehr erschrecken." (Aus "DIE ZEIT" (Hg.): "Ich habe einen Traum", Kiepenheuer & Witsch. Köln 2002.

 

Lassen wir uns von dieser einnehmend berührenden Vision inspirieren, aus den "abgebrochenen Träumen" des Lebens unser ganz eigenes Kaleidoskop zu erschaffe, Bilder in der Imagination. dazu angetan, überraschend neue Wirklichkeiten zu evozieren, wie wir sie nicht zu träumen wagten.

Herzlich

Fanger & Fanger   

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Newsletter September 2019

Neues aus unserer Website: Die Poet’s Gallery bestreitet diesen Monat Eva-Maria Böhm mit ihrem zauberhaften Märchen „Der Mann im Mond“. Unsere Buchtipps Kathy Page mit All unsere Jahre“, Geschichte einer  70 Jahre währenden Liebe, geprägt vom Zeitalter der Zerrissenheit im 20. Jahrhundert in Großbritannien, zwischen Aufbruch und vorprogrammiertem Scheitern, nicht zuletzt aber auch der Liebe des aufstrebenden Protagonisten Harry zur Literatur. Überdies der Roman von  Gregor Sander mit dem provokanten Titel Alles richtig gemacht“, der packenden Geschichte einer Wahlverwandtschaft zu Zeiten der Wende in Berlin zwischen Sex, Drugs & Rock'n Roll, dabei stilistisch gekonnt. Last but not least FuturJETZT!, wo wir die Erdfest-Initiative vorstellen, die einen etwas anderen Ansatz zur so dringlich erforderlichen Durchsetzung ökologischer Ziele vorschlägt, nämlich „Feiern statt Fakten“. Wir empfehlen außerdem nach wie vor unsere: Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.)! Ebenso tagt auch weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe,bieten wir autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitätstraining  für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook. 

 

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September 2019

 Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

wieder einmal ist es soweit, nach und nach verabschiedet sich der Sommer. Ein ewig sich wiederholender Blues. So wie Harry Belafontes Hymne auf eine Liebe im September, „Try to remember“ , Rilkes „Septembermorgen“ mit „Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß ...“, Mörikes „Im Nebel ruhet noch die Welt/noch träumen Wald und Wiesen“ und Kästners „Das ist ein Abschied mit Standarten/aus Pflaumenblau und Apfelgrün“  bis hin zu Robert Gernhardts „Ein Septembernachmittag in der Heide“.  Und ja, wir brauchen sie, die jahreszeitlichen Idyllen, schöpfen daraus Kraft und Inspiration, auch wenn sie zugleich ein bisschen antiquiert daherkommen mögen angesichts der schrillen Töne, mit denen ‚die Welt’ uns tagtäglich überbietet. Verwerfen wir bewährte Bilder und Zeilen nicht einfach, sondern lesen wir sie neu, etwa in Anverwandlung des Barthschen*Diktums: ‚unter Beibringung unserer eigenen Geschichte, unserer Sprache, unserer Freiheit; da jedoch Geschichte, Sprache und Freiheit sich unablässig ändern, ist die Antwort der Welt auf einen Schrift­steller nie beendet: man hört nie auf, eine Antwort auf das zu geben, was außerhalb aller Antwort ge­schrieben wurde.’ Nehmen Sie sich einen der obigen Texte vor und schreiben Sie ihn in diesem Sinne im Zuge eines Antworttextes neu. Viel Spaß dabei!

Aus Roland Barthes: "Kritik und Wahrheit", Paris 1966

Herzlich

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