Poet's Gallery Beitrag für Junge Autoren  Juli 2017

                                                       www.schreibfertig.com

 

 

 

Sara K.-C.

Ich heiße Sara und wurde im September 2004 in Hamburg geboren. Ich schreibe, seit ich schreiben kann: vor allem Geschichten für meine drei jüngeren Geschwister. Ich möchte später gerne Lehrerin werden und daneben Bücher schreiben. Bücher sind meine Welt, vor allem Fantasy-Bücher. In deren Welten kann ich eintauchen und finde Abstand zu meinem Alltag. Im KreSch-Kurs mit Frau Dr. Erna R. Fanger habe ich viele spannende Schreibversuche gemacht, die mir noch viel mehr Möglichkeiten aufgezeigt haben, wie ich meine Gedanken, Ideen und Gefühle ausdrücken kann. Der Kurs ist ein weiterer Schritt in Richtung Schriftstellerin.    

 Keine Zeit

Ich schlug die Augen auf und hörte die Stimme meiner Mutter: „… ja … sie hat gerade gekotzt und ist dann einfach umgefallen …! … bewegt … ihre Beine nicht mehr!“ Auch wenn ich nicht alles verstanden hatte, spürte ich, dass es ernst war.

Heute, am 3. Februar 2017, würde ich meine beste Freundin verlieren: meine Katze Mickey. Ich schloss die Augen wieder und hoffte, dass ich nur einen furchtbaren Albtraum hatte. Doch im nächsten Moment, es war genau 7:15 Uhr, kam Mama auch schon weinend an mein Bett, um mich zu wecken.

Ich sprang auf und auch mir schossen die Tränen in die Augen. Ich war plötzlich hellwach, obwohl ich eigentlich todmüde war, ich wäre normalerweise erst in einer Dreiviertelstunde aufgestanden. Mama erzählte mir dann noch einmal, dass Mickey sich um 7:14 Uhr übergeben hätte, was an sich völlig normal sei, dann aber umgekippt sei und sich nun nur noch mit den Vorderpfoten auf dem Boden entlang ziehen würde.

Dann sah ich selbst Mickey, wie sie sich hilflos und verwirrt auf dem Boden rollte. Ich musste richtig weinen. Mir wurde klar, dass auch wenn Mama und Papa zum besten Tierarzt der Stadt fahren, würden sie ohne Mickey zurückkommen.

Ich verstand es einfach nicht: Gestern war Mickey noch ganz normal durch die Wohnung gerannt. Sie war niemals krank und noch nicht einmal 14 Jahre alt … Und wir wollten unseren Geburtstag im September doch wie immer zusammen feiern!

Ich wollte Mickey noch so viel sagen. Und ich machte mir Vorwürfe, da ich sie die letzten Wochen immer abgewiesen hatte, wenn sie abends zu mir ins Bett wollte. Und es regte mich auf, dass meine kleinen Geschwister nicht eine Miene verzogen, als sie langsam aus den Betten trotteten und Mama ihnen erzählte, was Mickey passiert war.

Aber langsam musste auch ich in die Schule. Und ich konnte mich nicht einmal von Mickey verabschieden! Sie war mein ganzes Leben lang da gewesen, wenn ich sie gebraucht hatte. Sie kannte mich schon fast so lange wie Mama. Wir waren die besten Freundinnen, sie hat mich immer getröstet, wenn ich geweint hatte. Oft hat sie meine Tränen einfach abgeleckt. Wir haben uns sogar den Schokopudding geteilt. Ich konnte ihr alles erzählen, wir haben uns fast immer verstanden, auch ohne Worte.

Und jetzt sollte sie einfach von einer Minute auf die andere gehen?! Das Leben war so unfair. Mickey war immer wie eine Schwester für mich gewesen. Und sie war Mamas erstes Baby, da sie eigentlich keine Kinder hatte kriegen können. Jetzt hatte sie fünf, von denen eins heute gehen würde.

So oft hatte Mickey mich genervt. So oft hatte sie mich versehentlich gekratzt – aber das war mir egal. Ich wollte sie noch einmal streicheln, bevor ich zur Schule musste. Aber sie wollte es nicht, denn sie merkte selbst, dass etwas nicht mit ihr stimmte. Sie schrie. Diese Laute hatte noch keiner von ihr jemals gehört. Es war nicht mal mehr Zeit für ein Lebewohl. Ich wünschte mir in diesem Moment wie nie zuvor, dass sie sprechen könnte.

Dann fuhren Mama, Papa, mein kleiner dreijähriger Bruder und Mickey zum Tierarzt.

Ich lief zur Schule. Dort quälte die Zeit mich. Ich wollte wissen, was mit Mickey los war und nicht im Klassenraum sein. Meine Freundinnen waren zwar sehr lieb zu mir und sprachen mir zu, alles würde gut, doch ich hatte keine Hoffnung mehr.

Als ich nach der Schule nach Hause kam, kam mir unsere Wohnung trotz meiner Familie und unserer Einrichtung furchtbar leer vor, obwohl sie sehr winzig ist. Denn Mickey war nicht mehr da. Mama hatte sie einschläfern lassen müssen. Denn ihre Beine wurden durch eine beim Spucken verstopfte Aorta im Bauch nicht mehr durchblutet.

Alles erinnerte mich an Mickey. Ich weinte an diesem Tag bis in die Nacht.

Das Schlimmste ist, dass mein kleiner Bruder bis heute noch darauf wartet, dass Papa Mickey vom Tierarzt abholt. Doch sie wird nie wieder komme

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Poet's Gallery Beitrag für Junge Autoren

März - April 2017                www.schreibfertig.com

 

Lilly Siegmund

Geburtstag: 11.2004 (um 3:33 Uhr) in Hamburg Harburg

2006 bis Sommer 2011: Kindergarten und Vorschule

Sommer 2011 bis Sommer 2014: Besuch der Grundschulein der Alten Forst in Hamburg Harburg

Seit Sommer 2014: Besuch des Heisenberg Gymnasiums in Hamburg Harburg

Hobbys: Sport treiben, Freunde treffen,. kreativ sein (Filme drehen, schreiben, malen und basteln

Leidenschaften: Lesen und Fußball spielen (beim FC St. Pauli)

Lilly Siegmund

Hamburg

So, jetzt sitze ich hier an meinem Laptop und soll einen Text schreiben… über Hamburg. Eigentlich ganz einfach. Doch wenn ich jetzt so über Hamburg nachdenke, frage ich mich: Was genau ist Hamburg eigentlich? Naja, eine Stadt, das weiß jeder, aber eigentlich nicht nur das. Viele Menschen verbinden noch etwas anderes damit, sei es die Heimatsstadt oder der Geburtsort, die Stadt, in der man geheiratet hat, oder einfach nur Fc. St.Pauli oder HSV. Für mich ist Hamburg etwas von all dem. Es hat einfach alles, was eine Stadt haben muss, aber auch etwas, was eine Stadt nicht unbedingt braucht. Die ganzen Touristen, die hierherkommen, machen immer nur die gleiche Runde: Michel, Hafen, Alster. Und das war´s dann auch schon. Obwohl es hier in Hamburg so viele andere Sehenswürdigkeiten gibt. Hamburg  hat fast alles: Flüsse, Seen, Wälder, Parks, aber auch mal die totale Großstadt. Also fast alles, was eine perfekte Stadt ausmacht! Nur Berge haben wir hier nicht, aber das ist nicht wirklich schlimm, da man auch ohne Berge hier jeden Tag etwas Neues erleben kann. Und überall riecht Hamburg anders, kommt nur drauf an, wo man gerade ist. Ist man im Wald, riecht Hamburg nach Moos, Tannennadeln und Blättern. Ist man in der Mönckebergstraße, unserer Shopping Mall im Herzen Hamburgs, riecht es eher nach Abgasen, nach all den Essensständen, aber vor allem nach den zahllosen umherrennenden, gehetzten Menschen. Ist man wiederum an einem See, riecht es nach Wasser, Algen und vielleicht nach nassem Sand. Aber was hat das jetzt mit diesem Text zu tun, was will ich damit eigentlich sagen? Nun ja, mit diesem Text will ich ausdrücken, dass Hamburg wunderschön ist und auch mal aus einem anderen Blickwinken heraus, wie eben, wonach es riecht, betrachtet werden sollte. Für manche Menschen ist Hamburg halt nur eine Stadt. Für mich ist Hamburg fast alles.

 

Poet’s Gallery Beitrag für Junge Autoren

Januar – Februar 2017    www.schreibfertig.com

 

Laura M. David

Laura M. David

Ich wurde am 9.7.1996 in Hamburg geboren.  Seit dem KreSch- Kurs von Frau Dr.Fanger ist das Schreiben meine  liebste Beschäftigung  geworden. Meine Leidenschaft zum Lesen und Schreiben entdeckte ich durch die „The Dark Is Rising Sequence“ von Susan Cooper. Ihre Bücher erweckten in mir die Faszination für das Handwerk des Schreibens und die englische Sprache; der Grund, weshalb ich hauptsächlich auf Englisch schreibe. Schnell entstand der Traum später einmal eigene Bücher zu verfassen. Einen Traum, den ich noch immer verfolge.

Laura M. David

 

Lauf!

 

Das Telefon klingelte.

Zum vierten Mal an diesem Abend. Als ich den Hörer abnahm, nur Rauschen - genau wie die letzten drei Male. Wahrscheinlich wieder einer dieser aberwitzigen Streiche meines Bruders und seiner dämlichen Freunde.

 

Wirklich sehr witzig, Chester“, murmelte ich, als ich zur Haustür ging und abschloss. Das Schloss klickte zweimal und ich legte den Schlüssel in die Schale auf der Kommode neben der Tür.

 

Die Stufen der alten Holztreppe knarrten, als ich nach oben ging. Der Flur war dunkel und ich tastete die kalte Wand ab, bis meine Finger den Schalter fanden. Warmes Licht flutete den Raum und floss an den weißen Türrahmen hinunter. Ich ging in mein Zimmer, machte das Licht an und warf mich aufs Bett. So hatte ich mir den Abend nicht vorgestellt. Ihr müsst wissen, dass es nicht oft vorkommt, dass mein nerviger Bruder und meine Eltern nicht da sind. Ich hatte mich auf einen schönen Abend mit Freunden, Pizza und einem Film gefreut. Das Einzige, was ich davon hatte, war eine falsche Pizza. Eine falsche Pizza? Das könnt ihr den Pizzaboten fragen. Er war ja derjenige, der „meine Pizza wohl jemand anderem“ gegeben hatte. Er „könne mir aber eine neue bringen“, was auch „nur dreißig Minuten“ dauern würde.  Nein Danke! Mit den sogenannten Freunden, die den  Abend mit mir verbringen sollten, war es auch nicht so richtig etwas geworden:

 

„Sorry, Gwyn! Ich habe da diesen Termin - davon habe ich dir doch neulich erzählt, oder? Der steht schon ganz lange. Aber beim nächsten Mal!“

 

„Ja genau, beim nächsten Mal.“

 

Jody hatte natürlich auch (mal wieder) keine Zeit:

 

„Tut mir wahnsinnig leid, Gwynny! Aber ich kann nicht. Am Samstagabend kommt meine Familie und ich muss noch eine Pizza backen.“

 

„Aber heute ist doch erst Freit...“

 

„Das nächste Mal bestimmt!“

 

„Genau. Das nächste Mal.“

 

Ich stöhnte und zog mir die Bettdecke bis zur Nase.

 

„Wenigstens habe ich Dich“, sagte ich und sah zu dem getigerten Kater herüber, der im Türrahmen stehen geblieben war. Müde blinzelte er mich an und stolzierte weiter den Flur hinunter.

 

Und jetzt?  Es war gerade halb zehn. Schlafengehen war keine Option. Lesen? Zu deprimierend. Die Charaktere hatten immer ein spannenderes Leben als ich. Ich drückte die Fernbedienung. Bunte Lichter flimmerten über die Wände. Ich versank in einem angenehmen Dämmergefühl, als ich zusah, wie ein Typ in einer blauen Box über den motorway flog und versuchte, eine Frau im Hochzeitskleid aus einem fahrenden Taxi zu retten, das von zwei, als Weihnachtsmänner verkleideten Robotern gefahren wurde. Ich sage ja, jedes Leben ist spannender als meins.

 

Ein Krachen im Erdgeschoss ließ mich zusammenfahren. Wahrscheinlich wieder dieser klettersüchtige Kater. Erneutes Klirren. Ich schaltete den Ton aus.

 

„Hallo?“, rief ich in die Stille.

 

Ich schwang die Beine über die Bettkante. Der Holzboden war kalt unter meinen Füßen, als ich an der Treppe stand.

 

„Gucken kann nicht schaden“, sagte ich mir selbst und ging die knatschenden Stufen hinunter.

 

Wie zu erwarten, war alles ruhig. Ich ging zur Tür, um zu nachzusehen, ob auch wirklich abgeschlossen war. Ich griff in die Schlüsselschale auf der Kommode. Was meine Finger ertasteten, war der kühle Boden der Schüssel. Ich runzelte die Stirn. Ich hätte schwören können, dass ich den Schlüssel in die Schüssel gelegt hatte, so wie immer. ‚Merkwürdig’, dachte ich. ‚Ich muss ihn wohl verlegt haben, ohne es zu merken.’ Ich zuckte die Achseln. Darüber würde ich mir morgen im Hellen Gedanken machen. Ich knipste das Licht aus, zum zweiten Mal an diesem Abend, und ging wieder in mein Zimmer. Ich schlüpfte unter die Bettdecke und griff nach der Fernbedienung, um den Ton wieder laut zu machen. Doch der Fernseher war aus. Genervt drückte ich den Einschaltknopf. Nichts. Großartig. Schlimmer könnte der Abend nicht werden.

 

Das Licht flackerte. Ich hatte mich geirrt. Ein Stromausfall stand auf der Liste der Dinge, die das Desaster dieses Abends tatsächlich noch steigern könnten, ganz oben.

 

Ein Ast schlug so unvermittelt gegen die Fensterscheibe, dass ich zusammenfuhr. Ich lachte nervös über mich selbst. „Blöde Gwynneth. Das war nur ein Ast. Keine Dämonen, kein Monster, kein Garnichts. Reiß dich zusammen.“

 

Nur ein Ast? Der Baum vor dem Fenster war viel zu klein, als dass der mit einem seiner knorrigen Äste gegen mein Fenster trommeln könnte. Ich schluckte. Ein weiterer Unterschied zwischen den Protagonisten der Bücher, die ich las, und mir? Sie waren alle mutiger als ich. Langsam, Schritt für Schritt ging ich zum Fenster.

 

Das war der Moment, in dem das Licht ausging.

 

Für einen Augenblick herrschte vollkommene, tiefschwarze, alles verschlingende Dunkelheit. Ich hörte meinen eigenen Herzschlag in meinen Ohren hämmern wie Paukenschläge. „Chester, das ist nicht lustig!“, rief ich. Niemand antwortete.

 

Das Licht ging wieder an und mir blieb das Herz stehen.

 

An meinem Fenster klebte ein Zettel. Auf dem Zettel stand etwas:

 

„Lauf“.

 

Ich stolperte zurück und lief in den dunklen Flur. Mein Herz raste, als ich zwei Treppenstufen auf einmal nahm. Ich stürzte zur Tür. Der Schlüssel! Mir stockte der Atem. Der Schlüssel war weg. Ich hörte vergeblich auf, an der Tür zu rütteln, wirbelte herum und stürzte zum Fenster. Das Fenster ließ sich nicht öffnen. Das nächste auch nicht. Ich war eingeschlossen!

 

Unten im Keller schepperte es. Keuchend hechtete ich die Treppe hinauf. In meinem Raum riss ich die Tür hinter mir zu. Meine Tür hatte kein Schloss. Verdammt! Ich lief zum Schreibtisch, zerrte den Stuhl mit mir und klemmte die Lehne unter den Türknopf. Ich zitterte am ganzen Leib, obwohl es nicht kalt war.

 

Die Treppe knarrte. Einmal, zweimal, dreimal. Schritte kamen den Flur herunter. Mein Herz klopfte so laut, dass ich sicher war, dass man es draußen hören konnte. Die Schritte stoppten. Direkt vor meiner Tür. Ich biss auf meine Lippe, um das Geräusch zu ersticken, das drohte meiner Kehle zu entkommen. Der eiserne Geschmack von Blut brannte auf meiner Zunge. Langsam drehte sich der Türknopf.

 

Ich wich zurück, weiter und immer weiter. Der Stuhl kratzte über den Boden, als immer heftiger an der Tür gerüttelt wurde. Ich saß in der Falle. Mein Blick schoss zum Fenster. An der Scheibe hing immer noch der Zettel. Ohne meinen Blick von der Tür abzuwenden, stolperte ich zum Fenster. Mit zitternden Fingern drückte ich es nach oben. Kalte Nachtluft strich über mein verschwitztes Gesicht. Mit einem ohrenbetäubenden Krachen wurde der Stuhl durch das Zimmer geschleudert, als die Tür aufflog. Ohne mich umzudrehen, schob ich die Beine aus dem Fenster und sprang. Der Baum vor dem Haus bremste meinen Fall. Kleine Äste kratzen über mein Gesicht, zerrten an meinen Haaren und zerrissen meine Kleider, als ich zu Boden rutschte. Ich war immer noch barfuß und die Kälte biss in die empfindliche Haut meiner Fußsohlen.

 

Noch ein Unterschied zwischen Buchcharakteren und mir? Ich tat das, was man mir gesagt hatte;

 

in Form eines kleinen Zettels an meinem Fenster: Ich lief.

 

Ich blieb nicht stehen. Blickte nicht zurück.  Ich sah nicht die dunkle Silhouette in meinem Fenster,  hörte nicht wie sie lachte.

 

„So ist es gut, kleines Reh. Lauf.“

 

 

 Poet's Gallery für Junge Autoren 

Oktober - Dezember 2016 www.schreibfertig.com

 

Margarete Seidenberg

Ich bin 13 Jahre alt und liebe es, Geschichten zu lesen und zu schreiben. Außerdem spiele ich Geige und Klavier und tanze gerne: 

Ein Farn erlebt Geschichte                                                         

 

Ist es so weit? Ist es endlich Frühling? Glücklich rolle ich meine Farnwedel aus. Meine Blätter sind gefiedert. Ich bin froh, dass es hier so feucht ist, denn Trockenheit kann ich nicht ausstehen. Meine Wurzeln greifen in den nassen Boden und die Feuchtigkeit wird durch meinen Stamm in meine Blätter gesaugt. Das tut gut! Ich bin im letzten Jahr wirklich groß geworden! Meine Eltern werden staunen! Auch sie werden immer größer und dicker. Sie meinen, dass mein Stamm sechsmal in ihren passen würde und man mich dreimal übereinanderstapeln könnte. Dann erst würde ich so groß sein wie sie. Eine Frechheit! Ich bin doch kein Kleinfarn mehr wie meine Geschwister! Immerhin habe ich schon mindestens fünfmal das Erwachen im Frühling erlebt. - Was fliegt denn da? Das ist ja riesig! Ich zittere, als das Insekt auf mir landet. Die Schachtelhalme, unsere Nachbarn, lachen über mich. „Das ist doch nur eine Libelle. Das solltest du eigentlich wissen. Hier, in den Kohlesümpfen, gibt es außer Spinnen, Libellen und anderen Insekten doch keine Tiere.“ Eine Bärlapppflanze mischt sich ein: „Spürt ihr es auch? Kälte naht. Sie wird sehr lange bleiben, das fühle ich ganz deutlich in meiner linken Wurzel.“ Wieso sollte es kalt werden? Jetzt kommt doch erst einmal der Sommer. Was der immer faselt. Unsere Ahnenreihe reicht schließlich schon mehrere Millionen Jahre zurück und ich werde noch viele Nachfahren bekommen. Was sollte uns schon passieren? Ein Windhauch streicht über meine Wedel und ich entspanne mich. Wie das Wasser in meinem Stamm rauscht. Meine Blätter sprühen voller Energie. Ich spüre, wie sie wachsen wollen. Ich muss mich nicht beeilen. Die anderen aus meiner Familie wachsen auch noch nicht. Ich schaue mich um. Der Wald ist viel dichter als im letzten Frühling. Ein Glück. Das bedeutet für uns Sonnenscheue mehr Schatten. Meine Familie ist ziemlich groß. Wir sind stolze 128 Farne. Meine 65. Schwester ist die Schönste im ganzen Wald. Sie hat ein sanftes Grün und ihre Blätter sind so zart... Ich finde mich aber auch gar nicht so hässlich. Ich weiß nicht, was die anderen haben.

 

Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht so groß bin wie sie; vielleicht aber auch daran, dass mein Grün so dunkel ist, dass es beinahe nachtschwarz aussieht. Plötzlich erzittert der Boden. Ich habe Angst. Alle sind in Aufruhr. Doch zum Glück sind wir fest in der Erde verankert. Nun aber werden wir unkontrolliert hin- und hergeschüttelt. Mir wird schwindelig. Das muss das Ende sein! Sind wir zu schwach? Der Boden bebt noch lange, bis er sich wieder beruhigt. Das muss eine Kollision von zwei Erdplatten sein, wie wir es durch Pflanzen aus anderen Gegenden erfahren haben. Wir haben nämlich eine Pflanzenpost. Nachrichten geben wir von Nachbar zu Nachbar weiter und verbreiten sie so. Plötzlich bemerke ich, dass die Bärlapppflanze recht hatte! Nun, wo ich mich beruhigt habe, spüre auch ich, dass eine beängstigende Kälte Einzug hält, die alles mit einer dicken Eisschicht überziehen wird.  Als würde es bald keinen Frühling oder Sommer mehr geben. Keine Jahreszeiten. Ein Schaudern fährt über meine Blätter. Eine Spinne krabbelt über einen meiner Wedel, um sich dann in den Schutz eines Blattes zurückzuziehen. Würde es in der kommenden Zeit noch Spinnen oder Insekten geben? Würden wir überhaupt noch existieren? Und wenn, würden wir ganz alleine in den Kohlesümpfen für eine schier endlose Zeit durch die Kälte erstarren, um dann irgendwann Millionen Jahre später wieder zu erwachen? Jetzt ist es so weit. Es ist so kalt und ich kann mich nicht mehr bewegen! Eine schwere Eisschicht überzieht mich. Ich erstarre. Hilfe!

 

 

Beitrag für Monat Juni 2016

 

Hannah Hennig: 

  

Der Mars

 

Jeden Tag schaue ich auf meine Nachbarin, die Erde, und ich bin mittlerweile einfach nur entsetzt, wie sehr die Menschen sich verändert haben. Sobald sich die Ersten von ihnen auf der Erde zeigten, war klar, dass sie neugierig sind. Sie haben es geschafft Feuer zu entfachen, gelernt die Meere zu überqueren, mit dem Boot oder dem Flugzeug, und sie haben mich entdeckt.  Ich weiß nur nicht, ob ich das gut finden soll, denn sie sind dabei ihren wunderbaren Planeten zu zerstören. Und sie hören nicht auf, im Gegenteil!

 

Jetzt versuchen sie mich zu besiedeln. Ein paar Experimente wurden bereits durchgeführt. Aber so richtig leicht mache ich es ihnen nicht, denn sie brauchen Sauerstoff. Und davon gibt es bei mir wenig. Zum Glück! Einige Menschen haben sich freiwillig gemeldet um auf mir, in eine paar Jahren, eine Kolonie zu bilden. Eine Kolonie, die mich dann genau so krank machen wird wie die Erde. Bitte lieber Gott, die Menschen glauben an dich, also hilf mir. Eigentlich glaube ich nicht an Gott. Die Menschen meinen, er wäre im Himmel. Ich habe ihn dort noch nie gesehen. Aber ich lasse ihnen gerne ihren Glauben. Und ein bisschen beten kann ja nicht schaden.

 

Hannah Hennig

 

 

Ich und mein Bruder

 

Ich öffnete schüchtern die Tür. Die anderen saßen schon angespannt in einem Halbkreis. Alle sahen nervös den Psychiater an, der uns diese Woche betreuen sollte.

„Ah, da kommt auch schon der Letzte, setz dich doch“, sagte er, holte kurz Luft und sprach dann weiter:

 “Es ist schön euch kennenzulernen. Wir werden diese Woche zusammen eure Probleme besprechen. Ich bin offen für eure Fragen, euch muß nichts peinlich sein.“

 Keiner sah so aus, als wolle er ihm unbedingt sein Privatleben offenbaren.

 Ich sah mir die Leute neben mir an. Das junge Mädchen links von mir nagte an ihren Fingernägeln, während der Junge rechts von mir aufgeregt mit seinem Stuhl wippte.

 Ich selbst hatte Depressionen und brauchte (laut meiner Eltern) Unterstützung.

 Früher waren ich und mein Bruder durchgehend glücklich und hatten Spaß am Leben. Aber seitdem ich meinen Bruder in dem Rollstuhl unseres Cousins über die Straße gerollt

  hatte und er von einem Auto erwischt wurde, war für mich Schluss mit lustig. Es war ein  völlig neues Gefühl ihn jetzt nicht mehr aus Spaß im Rollstuhl zu schieben. Doch am

 schlimmsten war das Schuldgefühl.

 

Hannah Hennig

 

 

Poet's Gallery Beitrag Junge Autoren

März bis Mai 2016  

www.schreibfertig.com

Beitrag für den Monat Juni 2016

Laura M. David

Ich wurde am 9.7.1996 in Hamburg geboren. Seit dem KreSch-Kurs von Frau Dr. Fanger ist das Schreiben meine  liebste Beschäftigung  geworden. Meine Leidenschaft zum Lesen und Schreiben entdeckte ich durch die „The Dark Is Rising Sequence“ von Susan Cooper. Ihre Bücher erweckten in mir die Faszination für das Handwerk des Schreibens und die englische Sprache; der Grund, weshalb ich hauptsächlich auf Englisch schreibe. Schnell entstand der Traum später einmal eigene Bücher zu verfassen. Diesen Traum verfolge ich immer noch und arbeite zurzeit an dem ersten Buch einer Trilogie.

   Flammen der Finsternis    

 

Albion lief schneller. Immer schneller. Angst schnürte ihm die Kehle zu, machte es ihm schwer zu atmen. Sie  war sein ständiger Begleiter seit dem Moment, an dem das Grauen den ersten Schritt in sein Leben getan hatte. Der Geruch von Rauch stieg ihm in die Nase. Scharf und beißend wurde er von den erbarmungslosen Böen des Windes über die grünen Baumwipfel getragen. Bei dem Geruch drehte sich Albion der Magen um. 

Er blieb stehen. Nach Atem ringend und seine zitternden Finger an die raue Borke eines Baumstamms gepresst, versuchte er seine rasende Angst unter Kontrolle zu bringen. Kleine graue Partikel wurden vom Wind durch die Luft gewirbelt und peitschten ihm mit einer Welle der Hitze ins Gesicht. Albions Herz begann schneller zu schlagen und für einen Moment verschwamm die Welt vor seinen Augen.

Er konnte es nicht sehen, dennoch wusste er, was hinter diesen Bäumen war.

Flammen. Alles verschlingende, lichterloh brennende Flammen.

Und Albion wusste, dass der Wind wieder gedreht hatte, wusste, dass er laufen musste.  Die Übelkeit machte es ihm schwer einen klaren Kopf zu bewahren. Jeglicher Gedanke war ausgelöscht, ertränkt vom flüssigen Gift der Angst.

„Bitte lass es nicht wahr sein“, dachte er. „ Bitte lass es nicht wahr sein.“ Wie ein Mantra wiederholte Albion diese Worte, hatte dies bereits unzählige Male an diesem Tag getan.

Er blieb mit dem Stiefel an einer Wurzel hängen und stürzte. Das Gesicht in das trockene Gras gepresst, schloss er zitternd die Augen.

 

Die Erde unter seinem Kopf begann zu beben. Albion riss die Augen auf.

Das Geräusch wurde lauter. Er konnte die Vibration unter seinen Fingerspitzen spüren.

Und plötzlich - Stille.

Zitternd setzte Albion sich auf und hob den Kopf.

Direkt vor ihm, schwarz wie die tiefste Nacht, stand ein Pferd.

Auf dem Rücken des Pferdes thronte ein Reiter. Sein Gesicht war verborgen von einer Kapuze, die in ein pechschwarzes Gewand überging. Wie schwarze Tinte floss es über die mitternachtsfarbenen Flanken des Pferdes.

Albion sprang auf. Direkt hinter ihm das donnernde Geräusch der Pferdehufe auf dem staubtrockenen Boden. Keuchend brach er durch die letzten Bäume des Waldes und stolperte hinaus auf die Wiese eines kleinen Tales.

Jegliches Geräusch verstummte. Der Wald hinter ihm war ruhig. Kein Blatt bewegte sich. Das Einzige was Albion hörte, war sein eigener Herzschlag, der in seinen Ohren hämmerte.  Krach! Das schwarze Pferd brach durch die Äste des Waldes.  Das rabenschwarze Gewand des Reiters wellte sich hinter ihm wie eine lange Schleppe aus purer Finsternis. Albion rannte. Das schwarze Pferd donnerte hinter ihm über das Feld. Der Boden bebte. Auf einer Hügelkuppe bog Albion um einen Felsen und ihm stocke der Atem.  Direkt vor ihm, aufgebäumt auf den Hinterhufen stand ein zweites schwarzes Pferd.

Die Vorderhufe wirbelten durch die Luft und verfehlten Albions Kopf um Haaresbreite.

Die Felsen standen aufrecht auf dem Hügel und ragten in den grauen Himmel, wo sich dunkle Wolken übereinander schoben und jegliches Licht verschluckten.

Der eine Reiter stand vor ihm. Bewegungslos, verharrend.

Der Zweite ließ sein Pferd zwischen zwei zerklüfteten Felsen zum Stehen kommen.

Albion wich zurück.

Der Boden erbebte, als unmittelbar hinter Albion ein dritter Reiter in vollem Galopp auf ihn zu donnerte.

Albion schloss die Augen und alles ging in Flammen auf.

 

 

Poet's Gallery Beitrag Junge Autoren

Januar/Februar 2016  

www.schreibfertig.com

Marie-Kristin Kleinfeldt   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marie-Kristin Kleinfeldt,

Jahrgang 1999,

besucht die Oberstufe

des Heinrich-Heine-

Gymnasiums, über das

Schreiben hinaus,

macht sie Ballett.


 Was ich in Berlin gelernt habe

 

Menschen sind schrecklich.

Menschen sind Kannibalen.

Aber sie geben es nicht zu, sie lassen ihre Opfer langsam verrecken.

Menschen lieben es, andere leiden zu sehen.

Menschen lieben Macht.

Sie lieben es zu kommandieren.

Sie lieben es andere einzuschränken und besser zu sein.

Sie lieben Kontrolle.

Menschen sind völlig krank im Kopf.

 

Wir haben in Berlin sehr viele Gedenkstätten besucht. Das habe ich davon gelernt.

 

Wieso sperrt man Menschen, die nichts getan haben,

einfach so ein.

Man mauert sie ein.

Man hält sie in einem Käfig.

Hier geht es nur um Macht.

Weil wir völlig verrückt sind.

Macht raubt uns jede Menschlichkeit.

Macht macht kaputt.

 

Wie konnte es überhaupt zu solchen Machtkämpfen kommen?

Durch verschiedene Meinungen, Religionen und Weltanschauungen.

Aber wieso wollen denn so viele Minderheiten, dass plötzlich alle so denken?

Wieso zwingt man Menschen dazu etwas zu denken?

Warum kann man nicht einfach in Frieden leben.

Das geht nicht in meinen Kopf rein.

Dieser Machtkampf.

Wieso darf es auf der Welt nicht mehrere Meinungen geben, die in Frieden miteinander leben können?

Weil irgendwo immer irgendwelche Vollidioten sind, die meinen die Welt besser zu machen, indem sie andere rumkommandieren, Menschen erschießen und Leute ausspionieren.Das ist doch vollkommen gestört.

Wie konnte der Mensch überhaupt zu so etwas werden?

Diese Frage werden wir uns wohl nicht beantworten können.

 

Wieso sind Menschen dazu fähig,

überhaupt nur daran zu denken,

die halbe Weltbevölkerung auszulöschen,

nur weil da ein paar tausende eine andere Meinung haben.

Und gleich müssen alle dran glauben.

Da läuft doch gewaltig was schief.

Wir leben alle nur einmal.

Andere umbringen ist okay.

Ihnen das Leben zu nehmen.

Oder ihnen das Leben zur Hölle zu machen.

Wir leben um Freude zu erleben.

Und nicht um terrorisiert zu werden.

 

Ich habe in Berlin gelernt, dass alle Menschen grausam sein können.

Dass Macht uns zerstören kann.

Und Menschen sind dumm.

Dumm zu glauben, Besitz würde sie glücklich machen.

Dumm zu glauben, nur eine Meinung wäre richtig.

 

Und ich habe gelernt,

dass das freie Leben ein Privileg ist,

das keines sein sollte.

 

Und jetzt sagt ihr sicher,

so was kann doch nie wieder passieren.

Das unnötige Morden, das Nehmen der Freiheit.

Diktaturen.

Islamischer Staat.

Und eigentlich haben wir ja alle nichts gegen Flüchtlinge in Poppenbüttel.

Eigentlich.

 

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Poet's Gallery Beitrag Junge Autoren November 2015    

                                                     www.schreibfertig.com

Marie-Kristin Kleinfeldt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marie-Kristin Kleinfeldt,

Jahrgang 1999,

besucht die Oberstufe

des Heinrich-Heine-

Gymnasiums, über das

Schreiben hinaus,

macht sie Ballett.

 

                          Ich möchte lieber auf dem Blatt Klavier spielen

 

Ich möchte lieber auf dem Blatt Klavier spielen

und damit Worte zu einer Melodie werden lassen.

Die Melodie, die nicht in meinem Kopf ist.
Die Melodie, die aber wunderschön werden muss.

Ich weiß noch nicht mal, ob sie laut oder leise,

traurig oder fröhlich sein soll.

Es ist einfach nur ein leeres Blatt.

Ein Blatt, darauf wartet beschrieben zu werden.

Aber die Buchstaben wirbeln wahllos durcheinander.

Nur leere Worte, leere Ideen.

 

Für wen sollen diese Worte überhaupt sein?

Was will ich damit erreichen?

Sind Worte die Aussage?

Oder forme ich sie aus ihnen?

Vielleicht geht es auch gar nicht darum etwas auszudrücken,

vielmehr um den Klang.

Den Klang der Worte,

den Klang des Wörterzusammenspiels.

Oder Klang und Aussage?

 

Ich möchte über das Blatt rennen

und die Worte aus meiner Hand auf das Papier fallen lassen.

Ich wüsste genau, an welcher Stelle ich jedes Wort fallen lassen                 muss,

damit sich ein schönes Muster ergibt.

Aber ich weiß nicht, ob ich schnell oder langsam rennen soll.

Mit Schuhen oder ohne.

Es ist einfach nur ein leeres Blatt.

Ein Blatt, darauf wartet beschrieben zu werden.

Aber die Buchstaben wirbeln wahllos durcheinander.

Nur leere Worte, leere Ideen.

 

Ich denke zu viel.

Ich denke zu viel darüber nach,

wie Leuten mein Text gefallen könnte.

Ich denke zu viel darüber nach, ob das Thema gut ist.

Ich denke zu viel, welche Wörter ich benutzen kann.

Ich denke zu viel an Kritik.

Ich denke zu viel an Meinungen.

           

Ich möchte über das Papier tanzen

und die Worte verteilen.

Sie werden wie Blumen aus dem Papier sprießen.

Und sie werden zusammen passen,

denn sie folgen der Choreographie.

Aber ich weiß nicht, zu welcher Musik ich tanzen soll.

Klassisch oder modern?

Es ist einfach nur ein leeres Blatt.

Ein Blatt, darauf wartet beschrieben zu werden.

Aber die Buchstaben wirbeln wahllos durcheinander.

Nur leere Worte, leere Ideen.                

 

Ich will, dass diese Worte passen!

Es muss alles passen.

Die Reihenfolge muss stimmen.

Der letzte Satz muss überraschen.

Ich muss auf das Ziel zusteuern.

Ich muss gut vortragen.

Ich muss mich durchsetzen.

Ich muss meine Worte lebendig werden lassen.

Aber wenn die Worte fehlen,

wird auch nichts lebendig.

Da ist nichts, nur ein leeres Blatt, mit leeren Ideen,

die mit Worten gefüllt werden müssen.

Die Worte, die ich nicht finde.

 

Ich möchte das Blatt in Stücke zerreißen

und in den Himmel werfen.

Die Papierfetzen würden auf die Erden sinken

und die Worte würden plötzlich Sinn ergeben.

Aber ich weiß nicht, ob ich große oder kleine Stücke reißen soll

oder wie hoch ich sie werfen soll und wie der Wind stehen wird.

Es ist einfach nur ein leeres Blatt.

Ein Blatt, darauf wartet beschrieben zu werden.

Aber die Buchstaben wirbeln wahllos durcheinander.

Nur leere Worte, leere Ideen.

 

Ich weiß nicht, ob ich laut oder leise Klavier spielen will, traurig oder fröhlich.

Ich weiß nicht, ob ich schnell oder langsam rennen soll, mit Schuhen oder ohne?

Ich weiß nicht, zu welcher Musik ich tanzen soll, Ballett oder Hip Hop?

Ich weiß nicht, ob ich große oder kleine Stücke reißen soll, wie der Wind steht?

Aber all das ist doch eigentlich total unwichtig.

Die Worte werden schon kommen.

Und wenn ich plötzlich mit leerem Blick in die Ferne starre,

dann hab ich alles richtig gemacht.

Denn Worte sollten nicht mit möglichst viel Bedeutung aneinandergereiht werden,

wir sollten sie geschehen lassen.

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Wecke die Sehnsucht

Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern wecke in ihnen die Sehnsuch nach dem Meer.

Antoine de saint-Exuppéry

 

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