Buchtipp des Monats Dezember 2023

© Hartmut Fanger

 

Bilanz eines Verlusts – Venezianische Trauerarbeit

 

Daniel Schreiber: Die Zeit der Verluste  Hanser Verlag,  München 2023

In was für einer Zeit leben wir. All das, was uns bisher Sicherheit gab, scheint verloren oder zumindest infrage gestellt. Der spätestens seit seiner Susan Sontag-Biographie „Geist und Glamour“ bekannte Erfolgsautor und Journalist, Daniel Schreiber, zeigt in seinem lesenswerten Essay „Die Zeit der Verluste“ die Zusammenhänge auf, die uns das Leben spätestens seit nine eleven erschwert haben. Von der Finanzkrise 2008 bis hin zum Krieg in der Ukraine, von der Klimawende bis hin zur Pandemie. Darüber hinaus machen seine Ausführungen deutlich, wie fragil all unsere demokratischen Errungenschaften sind, die von immer mehr populistischen Strömungen unterlaufen und bedroht, von zahlreichen Diktatoren bereits an sich gerissen werden. Verlust von Freiheit und Meinungsvielfalt die Folge.

 

Anlass, sich der Auseinandersetzung mit dem Thema zu stellen, bildet der  Verlust des Vaters. Wobei der Aufenthalt in Venedig den treffenden Rahmen abgibt. Eine Stadt, die dem Untergang geweiht zu sein scheint, zugleich wie ein Seismograph auf Veränderungen in der Umwelt reagiert. Vergänglichkeit und Tod und ästhetisch ansprechende Architektur in unmittelbarem Nebeneinander. Und so kommt es auch nicht von ungefähr, dass eine Freundin des Autors Venedig manchmal, ‚wie ein alter, sterbender Körper vorkommt, den man schmückt und balsamiert wie für eine festliche Beisetzung‘.

 

Für eine teils poetisch anmutende Trauerarbeit scheint Venedig – nicht zuletzt Thomas Manns Tod in Venedig konnotierend – dementsprechend geradezu prädestiniert. Zumal, wenn auch noch eine Naturerscheinung wie Nebel die Konturen in einem anderen Licht erscheinen lässt:

 

Der Anblick passt fast schon zu gut zu meiner Verfassung. Die dumpfe Welt der Trauer, in der so wenig nachhallt, in der man so wenig Resonanz erfährt, in der Dinge nur schemenhaft Gestalt annehmen: hier ist sie, in ihrer allerschönsten Form, als hätte man sie gemalt. Der Nebel verwandelt die Stadt in ein großes, phantomartiges Ölgemälde, ein glorioses, viel zu schönes und elegantes Bild der Trauer. Er legt sich wie ein Schleier über alle Dinge und kündigt, indem er sie der Sichtbarkeit entzieht, sanft ihr Verschwinden an. Leseprobe

 

Und so begleitet die Leserschaft Daniel Schreibers Trauerarbeit quer durch Venedig, nimmt Teil an seinem Versuch, sich der Sinnlichkeit des Lebens wieder zuzuwenden, indem er etwa wiederholt zur Zigarette greift, sich dem Nebel aussetzt, sich ins Museum flüchtet. Ebenso erfahren wir von ihm, was anderen Büchern über Trauerarbeit zu entnehmen ist. Beispielsweise, wenn der Ethnologe Arnold von Gennep klarstellt, dass es sich bei der Trauerarbeit zugleich um Übergangsrituale handelt. Sei es für die zurückbleibenden Lebenden, sei für die Verstorbenen, die sich gleichfalls von der Sphäre der Lebenden in die der Toten begeben haben. Nach dem Motto Michelangelos „Wir wechseln nur die Räume.“

 

Dabei kommt trotz des persönlichen Verlustes stets der Blick auf das Ganze zum Tragen. So zitiert Schreiber an einer Stelle Julia Samuel, dass „Die Schäden, die uns Trauer zufügt, ... nicht vom Schmerz der Trauer selbst verursacht [werden], sondern von all den Dingen, die wir tun, um sie zu vermeiden, um sie nicht anzuerkennen, um sie zu vergessen.“ Der Autor erhält schließlich den ...

 

Eindruck, Zeuge einer enormen posttraumatischen Belastung zu werden — meiner eigenen und der jener Personen, mit denen ich spreche. Einer posttraumatischen Belastung, die sich durch die Pandemie, ihre Todesfälle und die von ihr verursachten Ängste, durch die von Tag zu Tag beunruhigender werdenden Folgen des Klimawandels, durch den Krieg und durch die fortschreitende Spaltung unserer Gesellschaft immer weiter verfestigt, immer noch größere Ängste, noch größeren Schmerz produziert. Leseprobe

 

Alles in allem ein Essay, der Mut macht, sich den Gefühlen, wie etwa Trauer und Schmerz, zu stellen, für die in Zeiten von Selbstoptimierung und rasanter gesellschaftspolitischer Entwicklungen immer weniger Raum vorhanden zu sein scheint.

 

Doch lesen Sie selbst, lesen Sie wohl!

 

Zu empfehlen auch die Bücher von Daniel Schreiber „Nüchtern“ (2014) „Zuhause“ (2017) und „Allein“ (2021)

 

Unser Dank für ein Rezensionsexemplar gilt dem Hanser Verlag, München 2023                                                                                                    Archiv

© erf: Schönheit – Auf der Spur eines Faszinosums

Gabriele von Arnim: Der Trost der Schönheit. Eine Suche, Rowohlt Verlag, Hamburg 2023

So tiefgründige wie eloquente Recherche in essayistischer Erzählprosa, zugleich erlesener Kompass durch die Höhen und Tiefen menschlicher Existenz.

An das bedeutsame Gedicht „An die Nachgeborenen“ mit seinem Beginn von immer neuer Aktualität gemahnend, „Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten“, in dem Brecht bestürzt bekennt „Was sind das für Zeiten, wo/Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist/ Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!“, sieht sich angesichts permanenter Krisen auch Gabriele von Arnim gleich zu Beginn dieser Spurensuche genötigt zu rechtfertigen, in dieser Gemengelage der Schönheit zu frönen. Dementsprechend sieht sie darin eine Art

Verteidigung der eigenen kleinen Wirklichkeit gegen die WeltWirklichkeit. Gegen die nächtlichen Angriffe auf meine Gefasstheit. Wenn Bilderfetzen, Gedankenfragmente, Phantasien, Wirbel, Entsetzen und Hast als Flimmergestöber im Kopf durcheinanderstürzen. Gelesenes, Gehörtes, Erlebtes, Ängste, Hoffnungen, Nachrichten. Leseprobe.

Den Blick gerade in Zeiten wie diesen auf Momente von Schönheit zu richten, die uns in jedem Augenblick unseres Lebens umgeben mag, sind wir nur offen dafür, scheint zugleich eine Notwendigkeit, um seelisch und geistig zu überleben, als auch Geschenk, das wir uns tagtäglich selbst machen können. Und die in Hamburg promovierte Autorin weiß, wovon sie spricht, wie sie auch in ihrem berührenden Bestseller Das Leben ist ein vorübergehender Zustand (2021) über die eine Dekade währende Begleitung Ihres schwer kranken Mannes immer wieder auf Augenblicke der Schönheit rekurriert hat. (siehe hierzu unseren Buchtipp vom Juni 2021 im Archiv). Insofern ist Schönheit nicht zuletzt Zuflucht: „[E]in Blick, ein Stein, eine Rose, ein Wolkengarten. Die zärtliche Abendsonne im Nacken ... Die Zuflucht, die man sich schafft. Die kleine Heimat, die man braucht.“ Leseprobe.

Stilistisch versiert, gespickt mit dem ihr eigenen philosophisch-literarisch-kulturellen Hintergrund, erhellt sie ihren Zugang zu dem so fragilen wie ambivalenten Phänomen. Denn wie alles ist Schönheit vergänglich, flüchtig. Da wir sie naturgemäß festhalten wollen, schmerzt es uns umso mehr, wenn sie sich wieder entzieht. Es stich uns ins Herz. Auch hat Schönheit für von Arnim weniger mit Makellosigkeit oder Vollkommenheit zu tun, was eher Erstarrung bedeutet, Stillstand und Tod, vielmehr beinhaltet Schönheit Lebendigkeit, sich innerlich und äußerlich bewegen zu lassen:

Denn, wenn ich Schönheit sehe, höre, lese, spüre, dann glaube ich an Möglichkeiten, an Wege, Räume, Purzelbäume. Schönheit kann Gefühle befreien, kann uns den Mut geben, Neues zu wagen, oder die Kraft, Unveränderbares zu ertragen. Leseprobe

 

Und, nicht zu vergessen: «Und was schön ist, bringt Freude», so nach der Autorin bereits von Euripides formuliert. Freude, die das Herz weitet und uns wieder mit der Sinnlichkeit des Lebens in Verbindung bringt, wie von Arnim es uns hier in ihrem glühenden Plädoyer im wahrsten Sinne des Wortes ans Herz legt.

Doch lesen Sie selbst, lesen Sie wohl

Unser Dank für ein Rezensionsexemplar gilt dem Rowohlt Verlag in Hamburg

 

© erf

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.

Astrid Lindgren

Von der vielfältigen Kunst, sich eine Pause zu gönnen

Andrea Gerk, Moni Port: Pause! DAS KLEINE GLÜCK DAZWISCHEN. Verlag Kein & Aber, Zürich-Berlin 2023

Sage und schreibe 46 Arten, der Pause zwischendurch zu huldigen, hat Andrea Gerk hier aufgegriffen, ein richtiges Kompendium, klein und kompakt. Umso erstaunlicher die verlockende Fülle darin, zum Nichtstun einladend, was in unserer leistungsbetonten Gesellschaft zugleich etwas Subversives hat. Das Ganze überdies von Moni Port hinreißend witzig illustriert, wie schon das Cover verspricht. Dabei wartet das Kleinod, neben der unterhaltsamen Beschreibung der unterschiedlichen Arten von Pausen, mit jeder Menge Hintergrundwissen auf. Sei es mit der Etymologie des Begriffs ‚Pause‘, sei es mit dessen Definition im ehrwürdigen Grimm’schen Wörterbuch, wie auch Literaturangaben am Schluss nicht fehlen.

 

Gleich aus dem Vorwort wiederum erfahren wir, was eine der schönsten Pausen ist – nämlich die auf dem Berg nach einem anstrengenden Aufstieg und bei bester Aussicht, wo einem die Welt buchstäblich zu Füßen liegen mag. Ebenso aber auch, dass Pausen eine physische Notwendigkeit sind. Angesichts dieser Tatsache wird der Pause deutlich zu wenig Aufmerksamkeit gezollt. Dieses Manko ist mit Gerk/Ports kleinem feinem Pausenbuch behoben. Angefangen von der geläufigen Mittagspause bis, last but not least, der Pause von sich selbst navigiert der Leser mit Vergnügen durch ‚das kleine Glück dazwischen‘. Sei es die Sommer-, Denk- oder Pinkelpause oder gar die diversen Pausen der anderen – so etwa die Teatime der Briten oder Teetied in Ostrfriesland, sei es die Kreative, Musikalische oder Ungeplante Pause. Animierend die Lieblingspause, wie etwa ‚tagsüber ins Kino zu gehen‘. Aber auch Pausenräume werden erkundet, Löcher und Lücken, Kunst-, Meno- oder Feuerpause. Kurz: Hier gibt es Pausen für alle Lebenslagen, und das in Buchform – ideal zum Verschenken nicht nur zur Weihnachtszeit.

Aber lesen Sie selbst, lesen Sie wohl!

 

Unser Dank für ein Rezensionsexemplar gilt dem Verlag Kein & Aber, Zürich-Berlin 2023

© Hartmut Fanger

Das eigene Leben als Stoff zum Schreiben

Judith Hermann:  Wir hätten uns alles gesagt

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2023

 

Seit 1959 findet sich alljährlich ein Autor/eine Autorin als Gastdozent/in an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main ein, um im Rahmen einer Vortragsreihe ein Semester lang Fragen über den Schaffensprozess und die Umstände literarischer Gegebenheiten zu erörtern. Betrachtet man die Liste der Vortragenden, so ist schnell klar, hier ist das Who is Who der deutschsprachigen Literatur vertreten – dementsprechend legendär indessen die Frankfurter Poetik-Vorlesungen, worunter besagte Reihe bekannt wurde. Von Ingeborg Bachmann bis Heinrich Böll, von Hans Magnus Enzensberger bis Martin Walser, von Elisabeth Borchers bis Julie Zeh und viele, viele mehr. 2022 hatte nun Judith Hermann die Ehre, woraus schließlich der vorliegende Band „Wir hätten uns alles gesagt“ entstanden ist.

Doch wer hier lediglich einen Sachtext über Literatur im Allgemeinen und das Schreiben im Besonderen erwartet hat, wird angenehm überrascht sein. So heißt es gleich zu Beginn: „Das Schreiben über das Schreiben ist offenbar und erwartungsgemäß eigentlich vermieden worden, stattdessen haben sich Menschen und Situationen aufgezeigt, die das Schreiben beeinflusst haben“. Und Judith Hermann versteht es im Zuge der Schilderung ihres Schaffensprozesses auch in diesem Band, weitere Geschichten – und zwar Geschichten aus ihrem Leben – zu erzählen,

Und so überrascht es auch nicht, dass der Stoff aus all ihren großen Erzählbänden ihr tatsächliches Leben zum Inhalt hat: „Ich schreibe über mich. Ich schreibe am eigenen Leben entlang, ein anderes Schreiben kenne ich nicht.“

Dabei lässt sie uns wissen, dass sie während ihrer Arbeit nie sicher sein kann, inwieweit das, was sie von sich erzählt, wenn sie autobiografisch schreibt, tatsächlich stattgefunden‘, was sie womöglich nur ‚geträumt‘ oder sich ‚nur ausgedacht hat‘, weshalb ihre Erinnerung sich, literarisiert, der Fiktion annähert, was wir schließlich wiederum unter dem Begriff Autofiktion verstehen. Autofiktionales Schreiben also das Stichwort. Nicht umsonst heißt es an einer Stelle: „Schreiben imitiert Leben, Verschwinden der Dinge, beständiges Zurückbleiben, Unscharfwerden, Erlöschen der Bilder.“

Spannend gleich zu Beginn die Geschichte mit ihrem Psychoanalytiker Dr. Dreehüs, dem sie eines späten Abends zufällig auf der Straße begegnet, weshalb sie wieder zu rauchen beginnt und sich von ihm in einer Kaschemme zu einem Gin Tonic einladen lässt. Und wie einer Analyse eigen, werden auch hier all die Erinnerungen wach, Erinnerungen an die Stunden, die sie bei ihrem Analytiker verbracht hat. So etwa an die Entstehung des 17 Erzählungen umfassenden Bandes, „Lettipark“ zur selben Zeit, den wir bereits im Februar 2018 (siehe Archiv) vorgestellt hatten und den sie am Ende Dr. Dreehuis zukommen lässt, ihrer langjährigen Freundin Ada hingegen verweigert. Eine weitere authentische Geschichte.

Die Psychoanalyse ist es schließlich auch, die bisher Verdrängtes und Traumatisches wachruft, was summa summarum natürlich eine Fülle weiterer lebensnaher Geschichten beinhaltet. Dabei spielen Träume, Fantasien, insbesondere Erlebnisse in der Kindheit eine eklatante Rolle. Wobei sich der Autorin die Frage stellt, inwieweit es für sie ‚quälend, harte Arbeit ist, so eine Geschichte zu schreiben‘, oder dies eher ‚beglückend, unterhaltsam‘ sein kann, „am Ende ein Geschenk.“

So erzählt Judith Hermann zum Beispiel die Geschichte von ihrem Vater, wie er sie als Kind mit zur Aufbahrung des geliebten Großvaters nimmt, ohne sie vorher auf irgendeine Weise darauf vorzubereiten. Zugleich fallen in diesem Zusammenhang die ‚Kratzer‘ an den Händen des Vaters auf. Dieser erzählt ihr, dass diese von dem Kuscheltier kämen, in das es sich nach dem Tod der ‚echten‘ Katze verwandelt hätte. Dass das Kind eine solche Fantasie nicht verstehen kann, liegt auf der Hand.

Oder das überdimensionale Puppenhaus, das er ihr gebaut hat, um davon zu erzählen, dass darin des Nachts ein seltsames Wesen haust, was dem Kind natürlich regelmäßig Angst einjagt und weshalb die Autorin sich heute noch beim Verfassen eines Textes darüber allein fühlt. Viele Anekdoten und Überraschungen folgen.

Und das alles in gewohnter Judith-Hermann-Qualität erzählt. Das hat sich seit „Sommerhaus später“ nicht verändert. Sensible Beobachtungen, sprachlich nuancenreich, knapp und vielstimmig umgesetzt. Es bedarf auch hier nur weniger Worte um für Kopfkino zu sorgen. Ein Kleinod in der Kunst der kurzen Form, der Kunst des Aus- und Weglassens.

Doch lesen Sie selbst, lesen Sie wohl!

 

Unser herzlicher Dank für ein Rezensionsexemplar gilt dem S. Fischer Verlag Frankfurt am Main

Andrea Wulf: Fabelhafte Rebellen – Die frühen Romantiker und die Erfindung des Ich, C. Bertelsmann-Verlag, München 2022

Wie Jena zum Zentrum der Romantik wurde. Lassen Sie sich von Andrea Wulfs Streifzug durch die Welt der umtriebigen jungen Romantiker, einer leuchtenden Phase voller Aufbruchsenergie, verzaubern. Vor der Folie der Französischen Revolution erleben wir so plastisch wie detailliert namhafte Schriftsteller, Philosophen und Dichter besagter Zeit und machen uns mit deren gesellschaftspolitisch umstürzlerischem Gedankengut vertraut.

Ulls Hahn: Tage in Vitopia, Penguin Verlag, München 2022

Tage in Vitopia von Ulla Hahn, Öko-Märchen aus der Perspektive von Eichhörnchen, die sich anschicken, zusammen mit den Menschen den Planeten zu retten – so kenntnisreich wie poetisch und brisant!

 

Nicht nur für Cineasten: Die Autobiographie Jeder für sich und Gott gegen alle zum Achtzigsten des Filmregisseurs, Produzenten Synchronsprechers und Schriftstellers Werner Herzog, Zwischen Eigensinn, Selbstzweifel, Besonnenheit und Lust, das Leben jenseits der Zurichtungen von Konvention und Kommerz zu erkunden und ins Mark desselben vorzudringen – unbedingt lesenswert.

Ilmas Rakusa: Kein Tag Ohne Gedichte, Literaturverlag Droschl, Graz 2022

Kein Tag ohne lautet nicht nur der Titel des jüngsten Gedichtbands Ilma Rakusas, einer fast anderthalbjährigen lyrischen Bilanz der Zeit der Pandemie von Oktober 2020 bis Februar 2022, vielmehr verbirgt sich dahinter zugleich ein Programm. Programm zur Selbstfürsorge, nicht zuletzt Selbstdisziplinierung, in Zeiten, die unsere gesamte Gesellschaft vor Herausforderungen bislang nicht gekannten Ausmaßes gestellt hat.

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