Hartmut Fanger Blog

5 Jahre www.schreibfertig.com

schreibwerkstatt
schreibschuld

 

Seit fünf Jahren www.schreibfertig.com.  Seit 25 Jahren erfolgreiche Dozenten und Lektoren

KREATIV-LITERARISCHES, PROFESSIONELLES SCHREIBEN

 

 Wir praktizieren: Kreatives Schreiben - Literarisches Schreiben – Schreiben für Sachmedien - Kreativitätstraining für Autoren auf Fernschulbasis und professionellem Niveau. 

Mein aktueller Sachbuchtipp: Zwei Ikonen in Musik und Politik

Liedermacher im Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit  und Humanität. Zeitgeschehen in Biographie und Autobiographie

 

 

 

Jens Rosteck: „Joan Baez. Porträt einer Unbeugsamen“, Osburg Verlag, Hamburg 2017

Wolf Biermann: „Warte nicht auf bessere Zeiten!“, Ullstein Verlag, Taschenbuch, Berlin 2017 

Für beide Liedermacher und Interpreten war 2016 ein besonderes Jahr. Wolf Biermann feierte seinen 80., Joan Baez ihren 75. Geburtstag. Anlässlich der Jubiläen erschien 2017 im Osburg Verlag die Biographie „Joan Baez. Porträt einer Unbeugsamen“ und im gleichen Jahr im Ullstein Verlag die Taschenbuchausgabe der Autobiographie von Wolf Biermann „Warte nicht auf bessere Zeiten“. Was haben die beiden Musiker, möchte man meinen, so unterschiedliche Sterne des Folk- und Politsongs, miteinander zu tun. Bei eingehender Lektüre stellt sich schnell heraus: eine ganze Menge. So erzählt Jens Rosteck in seiner Biographie, wie Joan Baez im Mai 1966 nach Ost-Berlin kam und eines Nachmittags ‚an der Wohnungstür des regimekritischen Liedermachers läutet’, ihn schließlich an Stasi-Mitarbeitern vorbei mit in ihr Konzert im Staatskabarett „Distel“ schleust, dessen Zugang ihm sonst verwehrt geblieben wäre. Vor dem ausschließlich aus SED-Treuen bestehenden Publikum trägt sie auch ein eigens ihm gewidmetes Lied vor. Dabei versteht es Rosteck, die Episode so spannend wie einen Roman zu erzählen. Wolf Biermann steht dem in nichts nach. Und es ist Volker Weidermann vom „Spiegel“ nur zuzustimmen, der dessen Autobiographie als ’einen großen, einen überwältigenden Deutschlandroman’ bezeichnet. Packend, aus der Feder des einstigen, vom Regime gegängelten DDR-Liedermachers, wie Joan Baez den Türwächtern „wie eine Athena im Zorn“ damit drohte, nicht auftreten zu wollen, wenn er nicht mithineinkäme, und ihm ‚das Herz hoch zum Hals schlug’, als sie ausdrücklich „‚Oh freedom’, dedicatet to my friend Wolf Biermann“, intonierte. Natürlich wurde das einst fürs Fernsehen der DDR aufgezeichnete Konzert nicht gesendet. Über anderthalb Jahrzehnte später begegneten sich Baez und Biermann 1983 auf dem legendären Konzert „Künstler für den Frieden“ im Hamburger St.Pauli-Stadion, wo im strömenden Regen neben Joan Baez auch Harry Belafonte auftrat. 

Die Joan Baez-Autobiographie von Jens Rosteck zeichnet sich schon aufgrund der so umfangreich ausformulierten und detaillierten, sich über 30 Seiten erstreckenden Zeittafel am Ende aus. Von der Geburt eines ihrer Vorbilder, Woody Guthrie, im Jahre 1912, bis hin zur Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame im April 2017 und darüber hinaus zu ihrer Ankündigung einer ‚knapp zweiwöchigen Veranstaltungsserie für das Pariser Olympia’ im Jahre 2018. Geburts- und Sterbedaten ihrer Mitstreiter sowie Daten politischer Ereignisse inbegriffen.   

Doch ist die Biographie nicht nur insofern allein schon eine kleine Sensation, als deren Verfasser Jens Rosteck akribisch auch noch kleinsten Regungen im äußeren wie inneren Leben der ‚streitbaren Nachtigall’, so Biermann, nachgeht. Vom streng christlich geprägten Elternhaus bis hin zur begnadeten Vollblutmusikerin, von der ersten Gitarre – einer Gibson – bis hin zur ersten Langspielplatte, von ihrer Beziehung zu den Eltern und derer beruflich begründeten Umtriebigkeit bis hin zum Appell der Sangeskollegin und Freundin Judy Collins an Joan Baez’ 75. Geburtstag: Sie solle für ihr Engagement den Friedensnobelpreis erhalten. Darüber hinaus illustriert von einer Vielzahl an Fotos. Joan Baez, die es zeitlebens verstand, mit ihren zarten Balladen und sozialkritischen Hymnen auch die härtesten Rockanhänger zu überzeugen. Eindrucksvoll vermittelt Rosteck in Rückblenden Konzerterlebnisse, die für jeden, der dabei war, unvergesslich bleiben würden. So zum Beispiel, als sich Joan Baez vor 60.000 Zuhörern mit ruhigen Liedern von Simon & Garfunkel, Bob Dylan und den Beatles auf einer Rock-Show 1978 in Ulm zu aller Überraschung gegenüber Namen wie Frank Zappa und Genesis behauptet. Bezeichnend nicht zuletzt ihr politisches Engagement, sich stets für die Armen und Schwachen, gegen Gewalt und Krieg einsetzend, ebenso wie für ungerecht Behandelte und Verfolgte. Über eine weite Lebenspanne hinweg engagagiert sie sich für Amnesty International, „...für ein besseres, menschenwürdigeres und gerechteres Dasein in Freiheit“. Ebenso wie sie sich gegen das einstige Apartheit-Regime in Südafrika ausspricht, sich im Kampf gegen Aids stark macht, die Rolle der USA in Nicaragua kritisiert oder demokratische Grundrechte in China einfordert, um nur einiges aus ihrem vielfältigen Wirken aufzuführen. Mit Mercedes Sosa steht sie angesichts der damaligen Diktatur in Argentinien auf der Bühne, in Europa mit Konstantin Wecker und Bettina Wegner. Sie trifft Polit-Größen wie Lech Walesa in Polen und Francois Mitterand in Frankreich, setzt sich im Wahlkampf maßgeblich für Barack Obama ein und ist eine so engagierte wie überzeugte Gegnerin von Donald Trump.   

Und natürlich gibt ein entscheidendes Kapitel ihre Beziehung zu Bob Dylan ab. Der spätere Literaturnobelpreisträger verglich ihre Stimme, so Rosteck,  einst mit der einer Sirene Homers, die ‚einen in den Bann schlägt’ und dafür sorgt, dass ‚man vergisst, wer man ist’. Ja, Baez und Dylan waren einmal ein Paar. Und dies wird schon aufgrund der Vielfalt an schöpferischer Energie in dieser Beziehung und der daraus resultierenden musikalischen Qualität in Erinnerung bleiben. Schließlich zählt Joan Baez als ‚Dylan-Interpretin der ersten Stunde’, die ‚den Beweis antrat, dass man Dylan-Songs auch schön und konzentriert singen kann’. Dylans „Forever Young“ und jenes „Tears of Rage“ mit seinen „alttestamentarischen und zugleich shakespearhaften Zügen“ belegen dies überzeugend. Und es scheint bezeichnend, dass sie ausgerechnet in dem Jahr, als Martin Luther King und Robert Kennedy jeweils einem Attentat zum Opfer fielen, der Prager Frühling seine Blüten trieb und die Pariser Mai-Unruhen begannen, ein ganzes Doppelalbum mit Dylan-Liedern aufnahm.

Von Bob Dylan findet sich hingegen in Biermanns Autobiographie wenig. Dabei hatte Letzterer 2003 ein ganzes Buch über den von ihm selbst übersetzten Song Dylans „Eleven Outlines Epitaphs“, sprich „Elf Entwürfe für meinen Grabspruch“ geschrieben, worin er nicht nur in aller Ausführlichkeit das Lied interpretiert, sondern den Inhalt auch mit seiner einstigen Situation in der ehemaligen DDR vergleicht. Darüber hinaus vertritt er darin die Meinung, dass Dylan den Literaturnobelpreis verdient hätte. In seiner Autobiographie erwähnt er Dylan ein Mal, als er dem durch das Gedicht „Howl!“ bekannten Beat-Poeten und Freund Dylans, Allen Ginsberg, begegnet, den er als „noch ichbesessener als ich“, O-Ton Biermann, beschreibt. Hervorgegangen daraus ist schließlich die „Ballade vom preußischen Ikarus“, die, so Biermann, im Hinblick auf seine Ausbürgerung einen Tag nach seinem 40. Geburtstag im Jahre 1976 „zu einer self fulfilling prophecy missriet“. Den Stasi-Akten konnte er später entnehmen, dass ‚bereits seit Honneckers Machtantritt die Überlegung, seit 1974 der feste Plan bestand, ihn bei einer propagandistisch günstigen Gelegenheit in den Westen zu entsorgen’. In Köln wurde dann das inzwischen legendäre viereinhalbstündige Konzert selbst zu einem denkwürdigen Abend und großen Erfolg. Packend, nicht minder humorvoll, liest sich, wie Biermann sich darauf vorbereit, sein Programm im kleinen Kreis bei Günter Grass vorstellt, dabei gegen eine Erkältung anzukämpfen hat und schließlich während der Vorstellung, seiner Meinung nach, den ‚schmalen Pfad’ einer ‚solidarischen Kritik’ an der DDR beschreitet. Von der darauf folgenden Ausbürgerung erfuhr er dann am 16. November im Autoradio ... 

Mit der Ausbürgerung beginnt nicht nur ein weiteres großes Kapitel in Biermanns Leben, sondern, möchte man meinen, auch der Niedergang der einstigen DDR, was Biermann vermutlich eher verneinen würde. Denn die ‚in Feuilletons gelegentlich geäußerte Annahme, dass die Ausbürgerung der Anfang vom Ende der DDR’ sei, hält er schlichtweg für falsch: „Keine  DDR konnte kippen, weil sie irgendeinen jungen Mann mit Gitarre ins Deutsch-Deutsche Exil jagt“. Nichtsdestotrotz hat dies in der Öffentlichkeit Unruhe gestiftet. Solidaritätsbekundungen, insbesondere vieler Schriftsteller- und Musikerkollegen, und erbitterte Gegnerschaft sind die Folge. Zeitgeschehen, das längst schon wieder Geschichte geworden ist. Von seinem in Ausschwitz ermordeten Vater bis hin zum Tod seines Freundes Robert Havemann, von seiner jüdischen Taufe bis hin zu der Überzeugung, Kommunist zu sein. Von seiner Lebenspartnerin Eva-Maria Hagen bis hin zur langjährigen Ehe mit Pamela Biermann. Nicht zu vergessen: seine insgesamt zehn Kinder. Von seiner Absage an den Kommunismus bis hin zum Mauerfall. 

Und Biermann gibt zahlreiche Beispiele, Episoden zum Besten, liefert Daten und Fakten und eine dialektische Sicht der Dinge. Mit der Ausbürgerung des einst als überzeugter Kommunist in die DDR übersiedelten und nun vom System verstoßenen Liedermachers und Dichters schien es mit seiner Karriere vorbei zu sein. So zumindest glaubte es Biermann zunächst. Doch es kam anders. Legendäre Konzerte folgten. So am 1. Dezember 1989 in der Leipziger Messehalle oder zum 25. Jahrestag des Mauerfalls (2014) im Berliner Ensemble (BE). Er war prominenter Mitstreiter bei politischen Aktionen, etwa als Teilnehmer an einer Demonstration gegen Atomkraft in Brokdorf. Ebenso wenig wie es an illustren Begegnungen, wie etwa mit Jean-Paul Sartre in Paris, mangelte, von Mikis Theodorakis wiederum wird er nach Kreta eingeladen, wo er den Wahlkampf zur Präsidentschaft von Francois Mitterand in Frankreich vorbereitet. Helmut Schmidt trifft er in der Zeit-Redaktion am Speersort in Hamburg. Und er begegnete noch unzähligen weiteren berühmtberüchtigten Kollegen und Kolleginnen in West und Ost.

Spannend dann die Einsicht in die Stasi-Akten, die Aufarbeitung der DDR-Diktatur und deren Unterdrückungsmechanismen, die ‚bittere Enttäuschungen, aber auch hinreißende Ent-Täuschungen’ mit sich brachten.

Wolf Biermann, ein Mann mit Ecken und Kanten, an dem sich die Gemüter bisweilen erhitzen mögen, vor allem aber ein Mann nicht nur des gesungenen, sondern auch des geschriebenen Wortes. Schon deshalb ist seine Autobiographie lesenswert. Hinzu kommen die zahlreichen vorzüglichen Gedichte und Liedertexte, wie zum Beispiel  „Und als wir ans Ufer kamen“ oder „Ermutigung“, sowie eine Vielzahl von privaten wie offiziellen Fotos.

Beide Bücher sind von Zeitgeist getränkt, beinhalten das Ringen bemerkenswerter Künstlerpersönlichkeiten nach Anerkennung, Freiheit, Gerechtigkeit und  Humanität und sind so unterhaltsam wie schon von der Historie her auch lehrreich.

Doch lesen Sie selbst, lesen Sie wohl!                          © Hartmut Fanger

 www.schreibfertig.com  

Mein kleiner Betrag zu Weihnachten in 1001 Zeichen:

Lieblingsbücher, womit nicht nur aktuelle Werke gemeint sind...:

„Ich wollte in der Welt sein, Nicht in den Büchern“

Ulla Hahn: „Wir werden erwartet“, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2017

Nach „Spiel der Zeit“ hier nun mit 629 Seiten der letzte in sich abgeschlossene Teil des ungemein erfolgreichen autobiografischen Roman-Zyklus’ von Ulla Hahn: „Wir werden erwartet“. Schon das erste Werk dieser Reihe, „Das verborgene Wort“, avancierte zum Bestseller und erhielt 2002 den Deutschen Buchpreis.

Wie schon bei seinen Vorgängern handelt es sich auch bei „Wir werden erwartet“ um einen Entwicklungs- und Bildungsroman. Im Zentrum Protagonistin Hilla Palm – ‚Mädchen aus dem Rheinland und aus einfachen Verhältnissen’, das sich der ‚Arbeiterklasse’ zugehörig fühlt und in die DKP eintritt. Entscheidende Stationen ihres Lebens sowie jede Menge Zeitgeschichte bilden die Schwerpunkte. Und so mancher mag darin Teile seines eigenen Werdegangs wiedererkennen, der politischen Verhältnisse, des Ambientes einer Universität oder das einer so Großstadt wie Köln oder Hamburg. Dabei verfügt der Roman über einen enormen Fundus an kleinen und großen Details, die das Ganze plastisch und facettenreich in Erscheinung treten lassen. Zum Beispiel, wenn von dem Schrecken des Krieges in Vietnam oder von der ersten Mondlandung mit Apollo 11 die Rede ist und zumindest der Fußabdruck auf dem Erdtrabanten infrage gestellt wird. Darüber hinaus kulturelle Ereignisse wie Woodstock, die Protestsongs von Bob Dylan oder Joan Baez, die Beatles mit Liedern wie „Let it be“ oder Simon and Garfunkel mit „Bridge over Troubled Water“. Im Jahr 1971 die Verleihung des Friedensnobelpreises an Willy Brandt. Später dann die Thematisierung der mörderischen Baader-Meinhof-Gruppe, die ab 1970 die Medien beschäftigte. Nicht zuletzt die Verleihung des Friedennobelpreises an Willy Brandt im Jahre 1971.

 

Die Beschreibung der wie Pilze aus dem Boden schießenden Wohngemeinschaften, Hippie- oder K-Gruppen ergänzen das Bild. Von den Forderungen nach Freier Liebe, der Einführung von Mao Zedongs Lieblingsfrucht, der Mao Mango, ganz zu schweigen. Und nicht zu vergessen: die für die Zeit unabdingbaren Lektüren, wie „Das kommunistische Manifest“ von Marx und Engels, „Ein Zimmer für, sich allein“ von Virgina Woolf, Pablo Nerudas „Canto General“ oder „Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiß – um nur die gängigsten hier aufzuführen. Doch auch die Darstellung des universitären Betriebs der Hamburger Uni mit ihrem Philosophenturm, den Geisteswissenschaften, insbesondere  des Germanistischen Seminars mit seinen Professoren ist lesenswert. Die dort und in linksliberalen Arbeitskreisen behandelten Themen, wie etwa das Werk Heinrich Heines oder die Auseinandersetzung mit der Arbeiter- und Befreiungsliteratur.

 

Bezeichnenderweise beginnt der in drei Abschnitte aufgeteilte Roman „Wir werden erwartet“ mit „Der Tod“, gefolgt von „Der Kampf“ und schließlich „Das Fest“. Ist es doch zugleich auch die Geschichte eines gravierenden Verlusts, der Trauerarbeit erfordert. Dementsprechend wird am Anfang viel gestorben. Einschneidend die Erfahrung, als Hugo, der enge Lebensgefährte Hilla Palms, überraschend durch einen Autounfall ums Leben kommt. Verzweiflung und Trauer beherrschen viele Seiten. Hinzu kommt der Tod von Kommilitonin und Kollegin Annegret, der Tod des ersten Mannes ihrer Mutter und weiterer Personen aus dem Umfeld. Dabei gelingt es Ulla Hahn, den Leser mitten ins Geschehen zu ziehen. Und dies mit leichter Hand und einer Fülle an Zeit- und Lokalkolorit, Witz und Charme, immer wieder eingebettet in rheinischen Dialekt. Nur so, Beruhigungspillen und Therapie inbegriffen, ist es der Protagonistin offenbar möglich, die Zeit der Trauer, zweitweise auch vermischt mit Hass auf Gott und die Welt, durchzustehen, was die Autorin so eindringlich wie authentisch vor Augen führt.

Nicht unerwähnt bleiben darf die poetische Sprache Ulla Hahns, die daran erinnern mag, dass sie ihre schriftstellerische Laufbahn als Lyrikerin begonnen hat. In den Vordergrund tritt dies vornehmlich in den Natur- oder Landschaftsbeschreibungen:

In sich logische Konsequenz dementsprechend scheint, wenn zu Beginn des zweiten Teils „Der Kampf“ in Hamburg das Gedicht als solches sowohl theoretisch als auch praktisch an Einfluss gewinnt. So erfährt zum Beispiel ein Gedicht von August Graf von Platen eine Umdichtung; gefolgt von einer Hommage in Form eines Gedichts an Gertrud Kolmar, oder wenn die Protagonistin Überlegungen anstellt, inwieweit die ‚Basis eines Gedichtes anstatt der ‚Mühen der Arbeit’ eher die ‚Freude’ daran sein sollte. Ihre Könnerschaft auf dem Gebiet stellt die Protagonistin dann mit den Gedichten „Fest auf der Alster“, „Schreibübung“ oder „Spazierfahrt in norddeutscher Landschaft“ unter Beweis.

„Der Kampf“ zeigt aber auch die unermüdliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dessen Verbrechen an der Menschheit, hebt den Einsatz Einzelner im Widerstand hervor, die verhaftet, gefoltert und im KZ einen vorzeitigen Tod erlitten hatten. Darüber hinaus den Einsatz linker Gruppierungen und Organisationen im „Kampf für eine bessere Gesellschaft“  bis hin zur Wiedervereinigung 1989. Schließlich den Bruch der ‚Genossin Palm’ mit DKP und System als Konsequenz der Ausbürgerung Wolf Biermanns aus der ehemaligen DDR im Jahr 1976. In ihrer Funktion als Vorstandsmitglied des Schriftstellerverbandes hatte Hilla Palm dagegen protestiert.  

Dem Leser jedenfalls wird mit „Wir werden erwartet“ ein Stück vitaler Zeitgeschichte der Bundesrepublik aus der Sicht einer politisch engagierten jungen Frau, Lyrikerin und Schriftstellerin, aus dem Arbeitermilieu stammend, geboten!                                                                                   Hartmut Fanger

Zwei Romane über ein Gedicht - Goethes Marienbader Elegie

Friedemann Bedürftig: „Die lieblichste der lieblichsten Gestalten“,

Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2004

Martin Walser: „Ein liebender Mann“, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg

2008, Taschenbuchausgabe rororo 2009

Wie viele Meisterwerke der Weltliteratur verfügt auch Goethes ‚Marienbader

Elegie’ über eine bemerkenswerte Entstehungsgeschichte. Schon die

Urfassung ist von kulthaftem Charakter. Von Goethe von der Kutsche aus

auf dem Rückweg nach Weimar mit Bleistift in einen Kalender für das Jahr

1822 notiert, gelangte sie aus nicht geklärtem Grund nach England, von wo

aus die Schrift 1980 vom Freien deutschen Hochstift praktisch

zurückerworben wurde. Doch es gibt noch mehr Denkwürdiges, handelt die

Elegie selbst doch von der Liebe des 73jährigen zu der 19jährigen Ulrike von

Levetzow. Während seines Kuraufenthalts hatte er ihr im September 1823

einen für die damalige Zeit aufgrund des Altersunterschieds peinlichen

Heiratsantrag gemach. Als die 19jährige ablehnte, stürzte dies den Dichter in

eine tiefe Sinnkrise. Arthur Henkel spricht in seinem Geleitwort zur Elegie

1991 treffend von einer „schier vernichtenden Verlust-Erfahrung“. Goethes

„Mir ist das All, ich bin mir selbst verloren“ bringt dies dann auch aus seiner

existenziellen Not heraus treffend zum Ausdruck. „Die lieblichste der

lieblichsten Gestalten“ bleibt für das lyrische Ich auf immer verloren, es muss

sich damit abfinden, auch wenn die Schmerzen, die es kostet, unermesslich

scheinen: „Doch nie gelängs, die innre Glut zu dämpfen;/ Das rasst und

reisst in meiner Brust gewaltsam/Wo Tod und Leben grausend Sich

bekämpfen“. Und poetischer ist so eine Krisis für einen Dichter kaum

auszudrücken, wenn es schließlich „Und wenn der Mensch in seiner Qual

verstummt/Gab mir ein Gott zu sagen was ich leide“ heißt.

Nun, Goethe hat die Krise überlebt. Und Friedemann Bedürftig hat diese

nahezu einseitige Liebesgeschichte 2004 in Romanform „Die lieblichste der

lieblichsten Gestalten“ detailliert, um nicht Detail verliebt zu sagen, zur

Sprache gebracht, was zeitweilig auf Kosten der Stilistik geht. Immensen

Erfolg erzielte 2008 dann Martin Walser mit seinem Roman „Ein liebender

Mann“, in dem er genau diese Geschichte noch einmal aufgreift. Der Leser

trifft Walser hier vielleicht auf dem Höhepunkt seiner Erzählkunst an. Dabei

versteht es der Autor nicht nur die Goethezeit auch für einen

Außenstehenden nahezubringen, etwas vom Goetheschen Geist auf

anschauliche Weise zu vermitteln, nein, er schildert besagte Episode auch

noch ungemein spannend. Und es ist dem Klappentext nur zuzustimmen,

wenn es heißt, dass „Die Glaubwürdigkeit, die Wucht der Empfindungen und

ihres Ausdrucks...alles von einer Kraft und (Sprach-)Leidenschaft ohne

Beispiel [zeugt]“. Das Ganze liest sich in einem Zuge. Doch trifft Walser

dabei nicht nur den goetheschen Geist auf den Punkt, sondern verrät

offenbar auch etwas über sein eigenes Leben. Ulrich Greiner zumindest

meint in der „Zeit“ vom 21. Februar 2008, dass ‚auch Walser schon passiert

ist, was Goethe passierte’. Zumindest verliebt sich in seinem Roman „In der

Brandung“ (1985) Gastprofessor Halm in eine 30 Jahre jüngere Studentin

und scheitert gleichwohl. Auf jeden Fall verspricht „Der liebende Mann“ eine

so packende wie unterhaltsame Lektüre!

© Hartmut Fanger www.schreibfertig.com

 Datei im Archiv zum Herunterladen.... 

Zum  aktuellen Buchtipp... 

Hesse auf der Suche nach Spiritualität

Gunnar Decker: „Hermann Hesse. Der Wanderer und sein Schatten“,

Biografie, Hanser Verlag, München 2012

 

Anlässlich des 50. Todestags des Nobelpreisträgers Hermann Hesse

(1877-1962) hat Gunnar Decker eine so lesenswerte wie herausragende,

703 Seiten umfassende Biografie geschrieben. Nahezu zwangsläufig ist

es auch ein Buch über die Suche Hesses nach Spiritualität geworden.

Dementsprechend der Beitrag von Martin Ahrens in „Deutschlandradio

Kultur“ vom 28. Mai 2012, wo er Decker bestätigt, dass dieser ‚dem Dichter sehr nahe komme’. Dabei werde Hesse „...von innen, aus seinen Antrieben und Hemmungen ...als Gottsucher in Zeiten allgemeiner Verunsicherung“ beschrieben.

 

Die Suche nach Spiritualität bildet die Antriebskraft Hesses. Diese führt

ihn auf den Weg als ‚Wanderer’ nach innen und nach außen. Von einer

von Grund auf meditativen Haltung bis hin nach Indien. Von einer Skepsis gegenüber dem Stadtleben bis hin zu Landliebe und natürlichem Dasein. Auch ‚Hermann Hesses Naturliebe’, so Decker, „hat etwas Frommes, das Göttliche in ihr Hochschätzendes. Den Zauber der Worte hat er den Steinen, Pflanzen, Wolken und Schmetterlingen abgelauscht...“ Demnach hat er einiges mit dem Dichter Novalis gemein. In dessen ‚Heinrich von Osterdingen (1799) heißt es zum Beispiel „Ich hörte einst von alten Zeiten reden; wie da Tiere und Bäume und Felsen mit den Menschen gesprochen hätten“. Wie Hesse suchte auch Novalis sein Heil in Indien. Letzterer obschon nur im Geiste. Hermann Hesse hingegen ‚floh’, so Decker, ‚aus der häuslichen Enge’ 1911 mit dem Schiff „Prinz Eitel Friedrich“ von Genua aus nach ‚Hinterindien’, was einst Ceylon, Singapur und Sumatra umfasste.

 

Eine eindrucksvolle Dokumentation dieser Reise liefert Hesse selbst in

seinem Buch „Aus Indien“, das „Aufzeichnungen, Tagebücher, Gedichte,

Betrachtungen und Erzählungen“ enthält. Deutlich wird darin allerdings,

dass Hesse in dem Land des Hinduismus und Buddhismus selten etwas

fand, womit er sich grundsätzlich hätte anfreunden können. Vielmehr

machte er sich über Indien lustig, hatte er doch ‚die scheußliche Erfahrung zu schlucken’, „... dass der seelenvolle, suchende Beterblick der meisten Inder gar nicht ein Ruf nach Göttern und Erlösung ist, sondern einfach ein Ruf nach Money“. Fernöstliche Einflüsse finden sich vor allem in seinem späten Werk wieder. Am bekanntesten „Siddhartha“ mit der Unterzeile „Eine indische Dichtung“. Für Decker „der Versuch einer Synthese von östlichem und westlichem Denken, von Buddha und Heraklit. Hesse sucht ein europäisches Nirvana“. Vorderasiatische und indische Mythologie finden sich auch im „Steppenwolf“ wieder, wo auf der Suche des Protagonisten Harry gleichwohl die Lehren Buddhas und Krishnas gestreift werden.Dies gilt ebenso für Hesses großes Vorbild Goethe, der für diesen Roman essentiell ist, namentlich immer wieder erwähnt wird. Von zentraler Bedeutung für sein gesamtes Werk ist aber auch die Befreiung des Vierzehnjährigen aus dem Kloster Maulbronn, in einer Zeit, wo es bereits klar war, dass Hesse „nichts anderes als ein Dichter werden wollte“, wohl wissend, dass dies kein Brotberuf war. Drangsal, Unterdrückung und Pein im Rahmen des Klosterlebens, in der Erzählung „Unterm Rad“ packend vor Augen geführt, gehen bis heute unter die Haut.

 

Weitere Eindrücke von Hesses Klosterleben vermittelt der letzte große

Roman „Das Glasperlenspiel“, den er während seiner Zeit in der Schweizer Emigration schrieb und in dem damaligen nationalsozialistischen Deutschland nicht veröffentlichen konnte. Das Werk enthält sowohl die beklemmenden Erfahrungen im Kloster als auch besagte Suche nach Spiritualität, wenn es in der Einleitung heißt: „Es bedeutet eine erlesene, symbolhafte Form des Suchens nach dem Vollkommenen, eine sublime Alchimie, ein Sichannähern an den über allen Bildern und Vielheit in sich einigen Geist, also Gott“.

 

Nicht zuletzt versteht es Gunnar Decker vorzüglich den im Werk Hesses

getroffenen Zeitgeist nahezubringen. Bis ins Detail wissenschaftlich genau, dennoch allgemein verständlich, farbig und lebendig, so dass sich die Biographie nahezu wie ein Roman liest. Wobei das Spektrum von der „Kinderseele“ Hesses bis hin zur Freundschaft mit dem Verleger Peter Suhrkamp reicht. Von den strenggläubig pietistischen Eltern und Missionaren bis hin zu seinen ‚Geistverwandten’ Hugo Ball und Emmy Hennings.

 © Hartmut Fanger www.schreibfertig.com

 Datei im Archiv zum Herunterladen.... 

 

Zum  aktuellen Buchtipp... 

 

Sensationeller Fund und demokratisches Gedächtnis

                                                                                                                                                                                                                                             

Walt Whitman: „Jack Engles Leben und Werk“, Manesse Verlag, Zürich 2017. Aus dem amerikanischen Englisch von Renate Orth-Guttmann und Irma Wehrli mit einem Nachwort von Wieland Freund.

Eine Sensation auf dem literarischen Büchermarkt! In akribisch philologischer Kleinarbeit gelang es dem Whitman-Forscher Zachary Turpin 2016 den einst anonymen Autor des Romans „Life and Adventures of Jack Engle“ ausfindig zu machen: kein Geringerer als der US-amerikanische Dichter Walt Whitman, mit seinem Lyrik-Band „Grashalme“ schon zu Lebzeiten in die Welt-Literatur eingegangen. Erschienen als Fortsetzungsroman im New Yorker „Sunday Dispatch“ zwischen 14. März und 18. April 1852, liegen nun, nach sage und schreibe 165 Jahren, neben der amerikanischen, gleich zwei deutsche Fassungen vor. Eine dritte ist in Arbeit! Wir begnügen uns hier mit der gekonnten Übertragung so arrivierter Übersetzerinnen wie Renate Orth-Guttmann und Irma Wehrli im gleichfalls renommierten Manesse Verlag samt aufschlussreichem Anmerkungsteil und einem so umfangreichen wie fundierten Nachwort von Wieland Freund.

Der Autor Walt Whitman (1819-1885) ist auch in Deutschland kein Unbekannter. Neben den oben bereits erwähnten ‚Grashalmen’ wird sich so mancher an den Spielfilm „Der Club der toten Dichter“ aus dem Jahre 1989 erinnern, wo der von Robin Williams verkörperte, von allen geliebte Lehrer John Keating von seinen Internatsschülern mit Versen aus einem Gedicht Whitmans angesprochen wird: „Oh Captain, my Captain“, womit zugleich ein Bezug zu dem ermordeten US-Präsidenten Abraham Lincoln hergestellt wird.

Der Fortsetzungsroman „Jack Engles Leben und Abenteuer’ liest sich mit seinen 22 Kapiteln auf 157 Seiten nahezu wie eine gelungene Auftragsarbeit für eben jene Zeitung “Sunday Dispatch“. Auch wenn die Ausdrucksweise eines im 19. Jahrhundert lebenden Autors in New York zugegebenermaßen nicht selten gewöhnungsbedürftig scheint. Doch jeder, der Klassiker liebt, wird darüber hinwegsehen können. Man denke nur an Schriftsteller wie Edgar Allen Poe und Mark Twain oder den Briten Charles Dickens. Letzterer hatte auf Whitman offenkundig keinen geringen Einfluss. Wieland Freund macht in seinem Nachwort deutlich, dass sich „Thema, Motive, Stil, Handlungsführung und der alles zugrunde liegende Sentimentalismus ganz dem Londoner Großmeister verdankt“. Dementsprechend ist auch der Held des Romans, wie bei Dickens, ein Waisenkind, das es in die Großstadt zieht. Bei dem englischen Vorbild ist es London, bei Whitman New York. In beiden Fällen wiederum treibt ein krimineller Anwalt sein Unwesen. Bei Whitman der skrupellose Covert, der hinter der Erbschaft jener jungen Frau namens Martha her ist, die mit dem  Protagonisten auf schicksalhafte Weise verbunden ist.

Herausragend die plastische Figurenzeichnung. Sei es der Milchmann und Ziehvater des Protagonisten, Ephraim Foster, der ihn in jeder Hinsicht fördert, dessen Frau Violet, die der Ich-Erzähler Jack Engle nie vergessen wird. Sei es die ‚Prachtfrau’ und spanische Tänzerin Inez, in die er sich verliebt, oder der hinterhältige Covert. Von besagter Martha ganz zu schweigen, die den Kontakt zu Jack Engle mit einem Brief eröffnet.

Mit zahlreichen Tricks versteht es Whitman außerdem, seine Leser von Fortsetzung zu Fortsetzung bei der Stange zu halten. So brennt der Leser am Schluss jeder Folge darauf, wie es wohl weitergeht:  Erfüllt sich Jack Engles Liebe zu Inez? Wird er es schaffen, Martha zu helfen und in der bürgerlichen Welt sesshaft zu werden? Oder steht vielmehr zu befürchten, dass der Anwalt mit den hinterlistigen Machenschaften seine dunklen Ziele erreicht? Vor allem aber ist es das Geheimnis um den Namen des Helden Jack Engels, das es über viele der obschon kurzen Kapitel hinweg zu enträtseln gilt.

Bezeichnend nicht zuletzt die Faszination, die eine Großstadt wie New York mit ihren demokratischen Grundstrukturen auf den Helden ausübt. Selbst auf dem Friedhof der Trinity Church atmet Jack Engle den Geist der Freiheit, wenn er allein anhand der Grabsteininschriften entsprechende Geschichten von den Verstorbenen erzählt. So etwa von Edward Marshall und dessen Vorstellung von einer „Nation freier Bürger“ und ‚guter Regierungsführung’, von Alexander Hamilton als Patriot von unbestechlicher Rechtschaffenheit, zugleich ‚Staatsmann von vollendeter Weisheit’, oder von James Lawrence in der US-Navy. Vorbilder des Protagonisten, denen allesamt der lebende und in die Politik strebende Anwalt Covert menschlich wie ethisch nicht das Wasser reichen kann.

Amerika war zur Zeit des Romans bereits ein Einwandererland. Bei Jack Engel wird dies schon allein anhand  der Nebenfiguren deutlich, die etwa aus Irland oder Spanien kommen. Insofern könnte das Ganze tatsächlich als ‚Gegenentwurf zur aktuellen Lage Amerikas’ zu lesen sein, wie es treffend bei der Rheinischen Post „RP Online“ heißt und es einmal mehr an Brisanz nicht fehlen lässt. Figuren unterschiedlicher Konfession und Herkunft tun sich zusammen, empfinden Mitgefühl angesichts der prekären Lage der Waisenkinder. Insofern handelt sich bei dem literarischen Fund auch um eine demokratische Sensation. Zugleich Stimme aus dem Off, daran gemahnend, dass Amerika nicht nur immer schon Einwanderungsland war, sondern auch ein Staat mit demokratischer Tradition und ebenso demokratischen Werten. Alles andere als das, was der derzeit amtierende US-Präsident und New Yorker Bürger Donald Trump repräsentiert.

Dementsprechend gefeiert wird das Werk in namhaften Zeitungen und Radiomagazinen: »Eine Liebeserklärung des New Yorkers Whitman an seine Stadt«, heißt es in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ). »Dieser bezaubernde und auch ergreifende kleine Roman ist gerade jetzt in unseren oft so engköpfigen Zeiten eine sehr zu empfehlende Lektüre«, verlautbart Gabriele Arnim in „Deutschlandfunk Kultur“. »Eine Hommage an das multikulturelle Amerika, in dem jeder seine Chance auf eine bessere Zukunft bekommt, unabhängig von Herkunft, Stand oder Rasse«, bekennt Theresa Hübner im WDR. 

Hier können Sie sich gerne äußern

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Schreibschule
Fernschule Kreatives Schreiben
Fernschule
www.schreibfertig.com - Schreibschule
Schreibschule
Fernstudium

Hier geht's zum Angebot der Fernstudiengänge:

Wecke die Sehnsucht

Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern wecke in ihnen die Sehnsuch nach dem Meer.

Antoine de saint-Exuppéry

 

OFFENE SCHREIBGRUPPE

Hamburg /Seminar unter Aktuell

  - Kreatives Schreiben

  - Literarisches Schreiben

  - Autobiografisches Schreiben

  - Kreativitätstraining

Schreibwerkstatt Hamburg

Aktuell

- Schreibwerkstatt iin  Bergedorf -

  Haus im Park

- Offene Schreibgruppe

schreibfertig.com
www.schreibfertig.com

Den aktuellen Newsletter zur Ansicht hier:

Hier können Sie den aktuellen Newsletter

herunterladen:  

Newsletter Mai 2018
Newsletter05-18.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

Vergangene Newsletter im  Archiv