Seit über 20 Jahren erfolgreicher Dozent für Kreatives und Literarisches Schreiben, Fernschule, Seminare, Lektorat
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Die hier präsentierten kurzen Geschichten, sprich Miniaturen, speisen sich von Momentaufnahmen, derart verdichtet, dass sie zugleich darüber hinausgehen und in ihren ganz eigenen Kosmos mit seiner ganz spezifischen Schwingung münden. Und mag auch der Ausgangspunkt der Boden der Realität sein, so schlittern die Figuren meist im Handumdrehen in eine Schieflage, verwickeln und verheddern sich, als ob unsichtbare Kräfte ihnen einen Strich durch die Rechnung machten, Kobolde ihr Unwesen trieben. Dem entgegen wiederum steht der staunende Blick des Autors, der die Oberfläche allenfalls streift. Offenbar ergriffen von einer multiperspektivischen Wahrnehmung, rational nicht fassbar, überrascht er den Leser mit poetischen Wendungen: mal mit Trauer, mal mit Witz, nicht selten tief melancholisch und immer wieder voll feiner Ironie angesichts skurriler Momente oder existenzieller Absurdität, bis hin zum Bekenntnis, Teil dieser Welt zu sein, mit all ihren Möglichkeiten, die es nur zu ergreifen gilt.
Hartmut Fanger ist von Haus aus Germanist. Er hat seinen Magister Artium an der Hamburger Universität in den Fächern Neue Deutsche Literatur, Philosophie und Psychologie u.a. bei Karl Robert Mandelkow, Martin Seel und Gerhard Vagt absolviert. Neben Goethe, Novalis und Hermann Hesse gilt seine Vorliebe der modernen amerikanischen Literatur. Von Paul Auster und T.C.Boyle bis hin zu Jonathan Franzen. Darüber hinaus speist sich sein Wissens- und Erfahrungsschatz u.a. aus der über zwanzigjährigen Praxis in Schreibgruppen und Literaturwerkstätten sowie in der Erwachsenenbildung als Dozent für Belletristik, Journalismus und Sach- und Fachmedien im Rahmen der "Schule des Schreibens" der Hamburger Akademie für Fernstudien, wo er bis einschließlich 2013 mitwirkte. Am Poesie Therapeutisch-Pädagogischen Institut Berlin (PTI) wurde er zum Anleiter in Poetischer Selbstanalyse mit Schwerpunkt "Theorie und Praxis des Autobiographischen Schreibens" ausgebildet.

Er ist als freier Lektor und Dozent tätig, veröffentlichte Gedichte in den Anthologien: „Auf der Balustrade ‑schwebend. Erste Lyrikwerkstatt des Literaturzentrums“, Hamburg 1982 und „Hundert Hamburger Gedichte“, Hamburg 1983 (Mitherausgeber ) zudem diverse Artikel in „Jugendlexikon von A‑Z“, Chur/Schweiz 1992. Mehrere Gedichte sind seit 2003 im Archiv der Weblesungen im Rahmen der Hamburger Kulturbehörde zu hören. Er ist Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung. Sein Lyrikband "schmalsehen" ist Mitte August 2013, die von ihm und Erna R. Fanger herausgegebene Anthologie "Geschichten aus dem Frühstücksraum" Oktober 2018 erschienen, die ihre Fortsetzung 2020 in den "Last Storys aus dem Frühstücksraum" gefunden hat.. Sein Roman "Im Krieg kann einem das leicht passieren" kommt im Laufe 2025. Lernen Sie Hartmut Fanger via Videokonferenz mittwochs von 19 bis 21 Uhr im Rahmen der Offenen Schreibgruppe Hamburg persönlich kennen. Siehe auch unter Seminare in Literatur in Hamburg und Hartmut Fanger blog.
Schmalsehen bedeutet hier nicht, etwas verengt wahr-, sondern vielmehr den kleinen Ausschnitt eines großen Ganzen umso präziser ins Visier zu nehmen. Schmalsehen beinhaltet auch einen Hinweis auf die Gedichtform als solche, wo in der Regel nur wenige Worte eine Zeile bilden. Ein ganzer Kosmos kann sich darin entfalten. Sei es, wenn von „Sonnen“ in Als ich Kind war oder von ‚sechs Sternen’ die Rede ist. Oft sind es Orte, Augenblicke der Begegnung, die das lyrische Ich berühren. Flüchtig, ins Herz treffend. Wie die Begegnung mit dem Fremden, Anderen, in Die Chinesin. Über die Flüsse findet der Austausch mit der Welt statt, die sich mit dem Eigenen verbindet, auch mit der Welt der eigenen Kindheit. Orte, die wir lieben, wie Stadtpark, Sylt oder St. Peter Ording, werden ebenso ins Spiel gebracht wie Naturbeobachtungen, anhand derer sich, wie in jeder Liebe, auch die Brüchigkeit erweist, die menschliche Existenz ausmacht. Liebe und Natur geben uns Anlass nicht nur zum Hohelied, sondern ebenso, ihre Zerbrechlichkeit zu betrauern. Trennung, Streit und Entfremdung bilden immer wieder die Gegenpole des Begehrens – nach „dem hübschen Mund“ etwa, den uns „Schlagstock und Schutzschild“ in Schanze verwehren. „Risse in Beton“, die unsere Verwundbarkeit andeuten, aber auch auf die Stadt selbst mit ihren spärlichen Resten an Natur verweisen. Was uns nicht abhält von dem einen oder anderen Spaziergang, der uns schlichte Schönheiten, wie etwa eines ‚von einem
Reif bedeckten nebelgrauen Trichterlings’ nahe bringt.
Die Offene Schreibgruppe Hamburg von schreibfertig.com, der Kleinen feinen Schreibschule für Jung & Alt, besteht nun seit sechs Jahren. Der Titel schuldet sich dem Wandel im Zuge von Corona, der auch den Frühstücksraum der Pension Sonntag betrifft. Unser Blog zur Pandemie im Anhang dokumentiert unmittelbar die Situation des Lockdowns. Dies schmälert jedoch nicht die Lust am Fabulieren und Erzählen. Begleiten Sie uns daher auf literarischen „Ortsbegehungen“, haben Sie teil an ungewöhnlichen „Begegnungen“ oder frönen Sie zusammen mit unseren Autor*innen der „Gunst der Stunde“ ...
Seit über vier Jahren besteht die Offene Schreibgruppe im Rahmen von schreibfertig.com, der Kleinenfeinen Schreibschule für Jung & und Alt.
Mit diesem Band werden nun erste literarische Ergebnisse präsentiert - spannend, heiter, traurig und vor allem unterhaltsam.
Lassen Sie sich in „Magische Welten“ entführen, nehmen Sie an „Spielarten der Liebe“ teil, erfahren Sie von „Katastrophen und anderen Kleinigkeiten“ und vielem mehr.
www.schreibfertig.com
Lernen Sie Hartmut Fanger kennen. Besuchen Sie die siebenteilige von der Hamburger Volkshochschule SüdLese veranstaltete Lesereihe zur Anthologie "Bleiben Sie negativ".(hrsg. v. Sabine Witt im Rahmen der Edition Hamburger Autorenvereinigung) am 10. Juni 2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr. Karten sind bei der VHS zum Preis von 8 Euro erhältlich.
Hartmut Fanger: "Das Meer im Kopf" in "Bleiben Sie negativ", Eine Anthologie, hrsg.. v. Sabine Witt, , Verlag Expeditionen, Hamburg 2021
Samstag, 20.Oktober2018
19.00 Uhr Lesung zur Ausstellung
Der Letzte macht das Licht aus - Es werde Licht!
Schreibgruppe Hamburg “schreibfertig.com“
Kurzprosa zum Ausstellungsthema
Musikalische Begleitung mit Saxophon von
Petra Thelen
Fabrik der Künste
Kreuzbrook 12 · 20537 Hamburg
www.fabrikderkuenste.de
Tel. 040 - 86685717 · Fax: 040 - 86685718
E-Mail: [email protected]
Besuchen Sie seine aktuelle Lesung zusammen mit der Lyrikerin Maren Schoenfeld und der Musik von Wolfgang C.G. Schoenfeld in der Fabrik der Künste, Hamburg. Lesen Sie hierzu die Ankündigung:unter Aktuell oder nutzen Sie den Download: "Poesie trifft Komposition":