Dr. Erna R. Fanger und Hartmut Fanger MA

Seit über 20 Jahren erfolgreiche Dozenten für Kreatives und Literarisches Schreiben, Fernschule, Seminare, Lektorat

Neues aus unserer Website: In der Poet's Gallery wird diesmal Thorsten Oliver Rahm eine Kostprobe aus seinem Debüt-Roman "Der Bornholm-Code" zum besten geben. Ein Erfolg, zu dem wir ihm auch an dieser Stelle herzlich gratulieren. Unser Buchtipp diesmal Anna Baar mit dem Roman „Als ob sie träumend gingen“. In poetischen Bildern, die den Leser gefangen nehmen, erfahren wir die Geschichte von Klee, der am Ende seines Lebens erkennt: „Die Frage ist nicht ‚Wie hast du gekämpft?’ Sie lautet ‚Wie hast du geliebt?’ In unserem Sachbuchtipp bringen wir Ulrich Greiner: „Heimatlos. Bekenntnisse eines Konservativen“ zu Gehör – eine Stimme von wohltuender Aufrichtigkeit auf der Basis fundierter Kenntnis, der man nicht zustimmen muss, um daraus Gewinn zu ziehen. Im unserem neu von uns ins Leben gerufenen blog gratulieren wir dem Lyriker Jan Wagner zum Büchner-Preis 2017 ganz herzlich! Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgrupp– Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen.  Auf dem Programm: Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben. Mehr über uns finden Sie auf Wir unter dem Link Andere über uns! 
  

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Mit dem monatlich erscheinenden Newsletter geben wir Ihnen Proviant mit auf den Weg. „Lust am Text“ unser bewährtes Motto. Die Wegzehrung soll unsere Motivation wider die Anfechtungen des Alltags aufrechterhalten, neben all den Herausforderungen am Ball zu bleiben -  packen wir es an, das Abenteuer Sch

 

November 2017

 

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

nach diesem stürmischen Oktober nun schon wieder November. Kein Mozart des Jahres, wie man es dem Mai nachsagt, eher der späte Bruckner, der uns, etwa mit seinen lang ausgehaltenen Streicher-Tremoli und in seiner tiefgründigen Geistlichkeit, dazu anregen mag, innezuhalten. Die uns erwartenden Gedenktage und die sich zurückziehende Vegetation tun das Übrige. Mit der Winterzeit obendrein scheint uns der November die dunklen Farben des Lebens näher bringen zu wollen. Wir laden in diesem Monat dazu ein, sich auf sich selbst zu besinnen. Worum geht es uns? Was ist uns wichtig? Das sind in der Tat ‚gewichtige’ Fragen.  Der Dichter Hans Kruppa versteht es, uns dazu Impulse zu geben, Impulse, die selbst dem schwerwiegenden November Leichtigkeit verleihen können: 

Heute will ich/ aus dem Rahmen fallen/ und weich landen,/ dann zu der Musik/ in meinem Kopf/ schön aus der Reihe tanzen,/ mich zum Ausruhen/ zwischen die Stühle setzen,/ danach ein bisschen/ gegen den Strom schwimmen,/ unter allem Geschwätz wegtauchen/ und am Ufer der Phantasie/ so lange den Sonnenschein genießen,/ bis dem Ernst des Lebens/ das Lachen vergangen ist.

Lassen wir uns also nicht beirren, bleiben wir uns selbst treu. Dabei darf man ruhig ein bisschen anecken, aus der Rolle fallen und so weiter ... Schreiben Sie darüber – 

Wir wünschen wieder viel Freude dabei

– herzlich, Ihre  

Erna R. & Hartmut Fanger

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Neues aus unserer Website: Die Poet’s Gallery bestreitet diesen Monat Jutta Weckermann mit ihrer Story nach Tatsachen „Selbstbestimmt leben – bis an die Grenzen“, die jeden angeht und die Sie sich schon deshalb nicht entgehen lassen sollten. Unsere Buchtipps diesmal: David Constantine mit „Wie es ist und wie es war“ – Erzählungen, in denen existenzielle Befindlichkeit vornehmlich in ihrer Tiefe ausgelotet wird und die einen unwiderstehlichen Sog entwickeln, zugleich erlesene Sprachkunstwerke. Der letzte Band der autobiografisch inspirierten Roman-Trilogie von Ulla Hahn: „Wir werden erwartet“, darin jede Menge Zeit- und Lokalkolorit, nicht zuletzt aber auch Dokument der 68er-Bewegung von nachsichtigem Humor und feiner Ironie. Unser Buchtipp für junge Leser ist diesmal von der preisgekrönten niederländischen Autorin Bette Westera: „Omas Rumpelkammer“, liebevoll illustriert von Joanne Lew-Vriethoff. Behutsam werden Kinder darin mit dem Thema Altersdemenz vertraut gemacht. Zweifelsohne ein Verlust, heißt dies noch lange nicht, dass das Leben der Betroffenen weniger Gründe zur Freude bereit hielte oder das Lachen zu kurz käme. Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe – Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Auf dem Programm: Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben. In unserem blog geht es diesmal um die Nachlese zum G20-Gipfel – schicken Sie uns dazu Ihre Beiträge, mischen Sie mit! Besuchen Sie zudem die neu ins Leben gerufenen erf’s blog“ und Hartmut Fanger blog mit Tipps, Trends und Impulsen. Mehr über schreibfertig finden Sie auf Wir unter dem Link Andere über uns!

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Oktober 2017

 

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

Im Oktober hat das große Fallen in der Natur seinen Höhepunkt erreicht: Blätter, Früchte, Samen fallen hinab. Straßen und Gehsteige, bedeckt von buntem Laub, leuchten farbenprächtig in der Sonne oder schimmern dunkel, verwegen und voller Geheimnis durch die regengrauen Stunden. Die Welt wird lichter mit jedem Blatt, das seinen angestammten Baum verlässt. Die Akustik verändert sich, der Lärmschutzdamm des Blattwerks hat den Rückzug angetreten. An den Abenden frösteln wir jetzt, mag es tagsüber noch so milde gewesen sein. Umso lustvoller ist es, zum Vorabendprogramm ins Kino zu gehen. Hinterher essen und plaudern bei einem Glas Wein. Wir haben nichts versäumt vom schönen Wetter. Alles ausgekostet. Die Verfärbung der Bäume im Meisterdesign in uns aufgenommen. Das Glück des perfekten Augenblicks verspürt, wo wir es nicht erwartet hätten. Nebensächlich, unspektakulär. Der Blick eines Fremden, der uns aus unerfindlichen Gründen berührt, die Nähe zu einem Vertrauten im Schweigen, das einen tiefen Eindruck in uns hinterlassen hat. Eine Geste der Annäherung nach Wochen des Rückzugs, was uns überraschte. Oktober – Erntezeit. Bunt und voller Fülle. Aber auch Melancholie mischt mit in diesem Monat, es, was es wolle. Das sind die Fragen, um die sich unser Schreiben JETZT dreht. Beseelt von den ersten Wünschen, zu Beginn des Jahres auf dem Tisch. Und nun? Oktoberblues angesagt, oder starten wir einmal mehr und dann umso kräftiger durch?! Im Text! Natürlich!

Wir wünschen wieder viel Freude dabei

– herzlich, Ihre  

Erna R. & Hartmut Fanger

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Neues aus unserer Website: Die Poet’s Gallery bestreitet diesen Monat Elvi Stammeier mit ihrer Kurzgeschichte „Auch das ist Amerika“, die ein etwas anderes Bild von den Vereinigten Staaten präsentiert. Unser Buchtipp diesmal: Der italienische Erfolgsautor Paolo Cognetti mit seinem jüngsten Roman „Acht Berge“, der von einer packenden Männerfreundschaft erzählt und uns in die Alpen und zum Himalaya führt. Erscheinungstermin 11. September 2017! Unser Sachbuchtipp „Autonomie. Ein Versuch über das gelungene Leben“ von der Philosophin Beate Rössler. Für Literatur Begeisterte allein schon insofern lesenswert, als sie dabei jede Menge literarischer Beispiele ins Feld führt. Dies bringt uns die so kenntnisreiche wie differenzierte Auseinandersetzung mit besagtem Thema umso näher. Mit dem Buchtipp für junge Leser legen wir Ihnen das mit der Goldmedaille der Society of Illustrations in New York ausgezeichnete und für den Deutschen Jugendliteratur Preis  nominierte Bilderbuch „Die Flucht“ von Francesca Sanna ans Herz. Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe – Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen.  Auf dem Programm: Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben. Und: Gehen Sie auf den neu von uns ins Leben gerufenen blog mit Aktuellem, Themen, die unter den Nägeln brennen, und Schreibübungen – schicken Sie uns dazu Ihre Beiträge, mischen Sie mit! Ebenso neu: Der Hartmut Fanger blog mit seinen Gedichten und Lektüretipps. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich weiterhin auf der Seite Wir unter dem Link Andere über uns!

 

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September 2017

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

Stadt, Land, Fluss, wer kennt nicht das Spiel, wo man sich in geselliger Runde zu bestimmten Buchstaben jeweils etwas einfallen lässt. Und natürlich können wir dies erweitern, indem wir  zum Beispiel zu einem bestimmten Ort  unserer Wahl markante Merkmale notieren und daraus ein Gedicht machen. Welche Stadt fasziniert Sie? Was fällt Ihnen dazu ein? Welcher Fluss kommt Ihnen in den Sinn? Robert Gernhardt  hat hier, passend zum aktuellen Monat, mit seinem Gedicht dem kleinen hessischen Fluss unweit der gleichnamigen Stadt „Nidda“ 1994 ein Denkmal gesetzt. Darin heißt es „September an der Nidda//Herrlich ist der Anblick heller Flüsse/ Darin sich die dunklen Bäume spiegeln/Groß und schwankend, während fahle Blätter/Vielfach quer durch ihre Kronen schwimmen.//Welch ein klares Blau liegt dem zugrunde!/ Unbeirrbar zieht ein fernes Flugzeug/Eine weiße Spur, bis bunte Menschen/ Sie kopfüberradelnd löschen. Herrlich.“ Momentaufnahme mit surrealem Schluss, die Fantasie freisetzt. Flugzeuge  am Himmel sind ein markantes Merkmal für einen Ort unweit von Frankfurt. Fahrradfahrer ebenso. Verändert man die Perspektive, so ist es rein visuell möglich, die weißen Spuren der Flugzeuge aus dem Weg zu räumen...  Lassen auch Sie sich nun auf ein derartiges Schreibabenteuer ein. Skizzieren Sie einen Ort oder Fluss, der Ihnen am Herzen liegt. Siedeln Sie das Ganze in einer bestimmten Jahreszeit an und durchbrechen Sie am Ende allgemein übliche  Sehgewohnheiten. So gelangen Sie zu einem außergewöhnlichen Gedicht oder aber zu einem entsprechenden Prosatext.  Wir wünschen wieder viel Freude dabei! 

Wir wünschen wieder viel Freude dabei

– herzlich, Ihre  

Erna R. & Hartmut Fanger

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 Neues aus unserer Website: In der Poet's Gallery spürt diesen Monat Susanne Bertels einer ‚heimlichen Liebe’ nach. In unserem Buchtipp  für August widmen wir uns Gut „Sissinghurst. Portrait eines Gartens“ aus der Feder von Vita Sackville-West & Harold Nicolson; zugleich aber auch das Portrait einer so innigen wie außerordentlich freizügigen Liebe. Unser Buchtipp für Junge Leser  Infiziert vom Kreativitäts-Hype einer Keri Smith – wir können nicht von ihr lassen –, empfehlen wir in diesem Monat die Neuauflage von „Mach dieses Buch fertig“, und zwar in Farbe. Nicht ohne vorzuwarnen: Dieses Buch könnte Dein/Ihr Leben verändern. Nicht nur Jugendlichen empfohlen! FUTURJETZT wiederum bietet eine Nachlese zum G20-Gipfel in Hamburg: So friedlicher wie kreativer und bunter Protest von Tausenden von Hamburgern und so gut wie kein Wort davon in den Medien. Diese Lücke wollen wir schließen. Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin mittwochs die Offene Schreibgruppe  Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns!

 

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 August 2017

 

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

gehen wir einmal den Ambivalenzen dieses Monats nach. Kalendarisch zwar noch Sommer, aber nicht mehr auf seinem Höhepunkt. Etliche heiße Tage könnten uns noch beschieden sein, aber sie sind spürbar kürzer geworden. Wir sind  im Zwiespalt. Außerdem war auch dieser Sommer wieder zu kalt und nun soll er – viel zu früh! – bald schon wieder vorbei sein. „[A]ngekündigt vielleicht durch/ die Gleichgültigkeit/ der Pendeluhren oder/ die Feinseligkeit/ violetter Vorhänge/“. Fünf Zeilen aus dem Gedicht „Sind wir nicht mehr da kommt eine große Ruhe“ von Franz Dodel (Bern 1949)*, einfach so herausgegriffen, weisen unverhofft in eine andere Richtung. Verblasst doch angesichts umfassender Gleichgültigkeit wie der Pendeluhren jede Malaise. Von der ‚Feindseligkeit violetter Vorhänge’ ganz zu schweigen. Beide Bilder irritieren, durchbrechen sie doch gewohnte Denkmuster. Zugleich verführen sie, vom eigenen Standpunkt abzurücken, und lenken den Blick auf den poetischen Grund, auf dem sie wurzeln. In jedem Fall wird mit ihnen plötzlich unbekanntes Terrain ins Spiel gebracht, das zu erkunden wir aufgefordert sind. Die wenigsten werden jetzt forsch voranpreschen. Eher neigen wir dazu zu zögern und zu zaudern. Was hindert uns, die Grenze zu überscheiten, die uns gesetzt scheint. Welches ist die Grenze bei Ihnen. Sehen Sie jetzt genau hin und beschreiben Sie sie im Detail, um sie danach – erst mal – auf Papier zu überschreiten. Seien Sie kühn und nehmen Sie es mit all den Zauderern in Ihrem Inneren auf – die Zeit zum Schreiben ist  JETZT.  *Aus Dodel: „Nicht bei Trost“, Biel 2004.        

 

Wir wünschen wieder viel Freude dabei

– herzlich, Ihre  

Erna R. & Hartmut Fanger

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Neues aus unserer Website Poet's Gallery präsentiert diesen Monat Christa Hilscher ihre phantastische Geschichte „Vogelbar“, worin sie Goethes Diktum „Sind denn nicht Vögel Zerrspiegel des Menschen“ meisterhaft umsetzt  In der Poet’s Gallery für Junge Autoren  ist diesmal  Sara K.-C. mit ihrer zutiefst anrührenden Geschichte über den Tod einer Katze vertreten. Unser Buchtipp für Juli der großartige Briefwechsel zweier außergewöhnlicher Frauen: der berühmten Schriftstellerin Astrid Lindgren und der Sängerin im Umkreis von Bert Brecht und Kurt Weill, später Bildungsexpertin, Louise Hartung, die die Verbreitung Astrid Lindgrens, entgegen manch konservativer Stimme im Nachkriegsdeutschland, entschieden vorantrieb. Unser Buchtipp für junge Leser„Mach dich auf“ von Keri Smith, worin die Autorin die subversive Kraft des Wanderns anhand der Philosophie der 2012 in den USA gegründeten Wander-Society beschwört, als deren Schutzpatron und Ideengeber kein Geringerer als der geniale Freigeist und Dichter Walt Whitman gilt. Neu: Der Sachbuch-Tipp, wo wir uns diesmal  ‚philosophischen Strategien für ein besseres Leben’ von Nicolas Dierks widmen, der manch allzu schlichter Wahrheit über die gängige Glücksschmiede auf den Grund geht und differenziertere Sichtweisen offeriert. Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe - Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns!

 

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 Juli 2017

Juli, Höhepunkt des Sommers, der jetzt mit seinem tiefsten Grün und all den schillernden Farben und Facetten des Lebens nur so prunkt. Ferien – und nicht nur deshalb für so manchen die liebste Jahreszeit, seit jeher von Dichtern besungen. So heißt es etwa in Hermann Hesses „Julikinder“:  „Wir Kinder im Juli geboren/Lieben den Duft des weißen Jasmin,/Wir wandern an blühenden Gärten hin,/Still und in schwere Träume verloren./Unser Bruder ist der scharlachene Mohn,/Der brennt in flackernden roten Schauern/Im Ährenfeld und auf den heißen Mauern,/Dann treibt seine Blätter der Wind davon.//Wie eine Julinacht will unser Leben/ Traumbeladen seinen Reigen vollenden,/Träumen und heißen Erntefesten ergeben,/Kränze von Ähren und rotem Mohn in den Händen.“ 

Man beachte allein die Adjektive: weiß, blühend, schwer, scharlachen ... Gefolgt von Verben wie: wandern, brennen, treiben, wollen ..., schließlich den Substantiven: Duft, Jasmin, Gärten, Träume ..

Picke sich aus dieser Sommer-Juli-Fülle ein jeder heraus, was ihn anziehen, was ihn berühren mag. Bringen Sie dies dann in eine neue Ordnung, fügen weitere Wörter hinzu. Es braucht kein Reim daraus entstehen. Leicht kommen wir so zu einem Echo-Gedicht, das auf Hesses Verse antwortet, wie aus dem nachstehenden Beispiel eines solchen von Hartmut Fanger ersichtlich:

 

„Meine scharlachrote Mütze/Schutz vor Sonne und Allergien/Pillen in der Tasche/Mauern gegen Düfte/in von Jasmin und Mohn gefüllten Gärten/Dichte weiter Bruder Hesse/über Ährenfelder schauert die Julinacht/in brennenden Träumen/das Leben nicht verloren...“

Wir wünschen wieder viel Freude dabei

– herzlich, Ihre  

Erna R. & Hartmut Fanger

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Neues aus unserer Website:

Neues aus unserer Websitee Juni 2017Poet’s Gallery enthält in diesem Monat noch einmal den Beitrag „Seereisen“ in memoriam unserer jüngst verstorbenen Autorin Gertrud Degens. Im Anschluss daran ein kleines Wörter-Requiem für eine Stimme, die fehlt“, von der Schreibwerkstatt Haus im Park, Hamburg Bergedorf. Unser Buchtipp diesmal die Sensation auf dem Büchermarkt: der erst im vorigen Jahr wiederentdeckte Roman „Jack Engles Leben und Abenteuer“ des berühmten Autors der „Grashalme“, Walt Whitman. Unser Buchtipp für junge Leser, anlässlich des einhundertsten Geburtstags von John F. Kennedy,  der von R. Gregory Christie illustrierte Band von Shana Corey: „John F. Kennedy – Zeit zu handeln“. In FUTURJETZT widmen wir uns wiederum aus gegebenem Anlass des G-20-Gipfels in Hamburg dem aktuellen Buch von Jean Ziegler „Der schmale Grat der Hoffnung“. Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe - Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns!

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                                                                                Juni 2017,

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

es gibt sie tatsächlich – magische Wörter. Wörter, die so vieles in sich tragen, dass darin eine ganze Welt zum Vorschein kommt, die uns Bilder vor Augen führt, uns anzieht.  So etwa in dem Auszug aus dem Juni-Gedicht von H.C. Artmann, wo der Juni zugleich als lyrisches Subjekt fungiert. Achten Sie mal darauf, welche Wörter der Autor im Einzelnen aufruft, was zugleich einen Blick in die Werkstatt des Dichters erlaubt:

„juni//ein heiterer horizont ein kranz blauer zyanen um unsere/insel/seine augen träumen manchmal im wandernden blut der/ebereschen./sein wasser ist fast der leuchtende übermut mattgoldner birnen.//er ist die unausgesprochene liebe der fernen abendgebirge/ein wunderliches lied der leise gurrenden waldtauben//alles schöne der welt verwandelt sich in büsche und/zweige/(...)“

Eine Wörterkette wie aus dem Lehrbuch. Listen wir diese Wörter einmal auf:

‚heiter’-‚horizont’-‚kranz’-‚blau’-‚zyanen’-‚insel’-‚augen’-‚träumen’-‚wandern’-‚blut’-‚eberesche’,- ‚übermut’-‚mattgolden’-‚birne’-‚unausgesprochen’-‚liebe’-‚fern’-‚abendgebirge’-‚wunderlich’-‚lied’-‚leise’- ‚gurren’-‚waldtauben-‚schön’-‚welt’-‚verwandeln’-‚büsche’-‚zweige’

Ein facettenreiches, durchaus von Gefühlen durchwobenes Bild tut sich auf und schafft magische Momente, indem entsprechende Adjektive und Verben den jeweiligen Objekten zugeordnet sind. Nicht der Autor verkörpert schließlich das lyrische Subjekt, sondern der Juni. Der Juni ist  hier demnach ‚heiterer Horizont’, dessen ‚Augen träumen’ und der ‚die fernen abendgebirge liebt’. Dies ist hier also der Kniff des Autors.  Schlüpfen Sie selbst mal in die Rolle dieses Monats und schreiben aus dessen Perspektive. Bilden Sie dazu, erst mal ohne nachzudenken, eine Wörterkette. Lassen Sie sich dabei von der Artmannschen Magie inspirieren!

 Wir wünschen wieder viel Freude dabei!

                       Herzlich Ihre

                  Erna R. & Hartmut Fanger

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Neues aus unserer Website Mai 2017: Die Poet’s Gallery Tina Susanna Martin mit Auszügen aus ihrem Roman „Mord in der Psychiatrie“, der nicht nur durch die genaue Kenntnis des entsprechenden Milieus besticht, sondern darüber hinaus von der packenden Konfliktkonstruktion um Machtmissbrauch und Intrige lebt. Unser Buchtipp Paul Auster mit seinem jüngsten Opus magnum, einem 1259-Seiten-Roman: „4 3 2 1“, wo vier wahrscheinliche, sich dem Zufall verdankende Schicksale ein und desselben Protagonisten ausfantasiert werden. Unser Buchtipp für Junge Leser: Astrid Lindgren mit dem Klassiker „Karlsson vom Dach“, erstes Werk in dem von Denis Scheck neuerdings erhobenen Literatur-Kanon Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe - Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns!

 

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Mai 2017

 

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

 

Mai – „Wie herrlich leuchtet mir die Natur“ läutet ihn Goethe ein, auch als „Blumenmond“ bezeichnet, weil Hauptblütezeit der heimischen Pflanzenwelt, und nicht zuletzt Wonnemonat. So ursprünglich im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen, altdeutsch „Wunnimanoth“, eingeführt und gleichwohl auf das überall währende Erblühen, Grünen und Sprießen in der Natur bei endlich wärmeren Temperaturen anspielend. Es ist die Zeit des überschäumenden Lebens, berauschender Liebschaften und der Höhenflüge. Doch wer hoch fliegt, läuft zugleich Gefahr, tief zu fallen. Und weh dem, der in diesem Festakt im Jahreslauf von Kummer heimgesucht ist! Der nagt  gerade dann umso heftiger. Doch lassen wir uns nicht verdrießen und öffnen uns für die Vielfalt des Mais, der nicht nur Sonnentage,  sondern zwischen dem 11. und 15. des Monats zum Beispiel auch die Eisheiligen, wie etwa „die kalte Sophie, bereithält. Wiewohl natürlich auch dem Wonnemonat dunkle Tage beschieden sein mögen. „Heiße sie alle willkommen und bewirte sie!/ Selbst wenn sie eine Schar von Sorgen sind,/ die mit Gewalt aus deinem Haus die Möbel fegt,/ auch dann, behandle jeden Gast würdig./ Es mag sein, dass er dich ausräumt/ für ganz neue Wonnen“ fordert uns hingegen Dschalal Ad-Din Ar-Rumi (1207-1273) in diesen Zeilen seines Gedichts „Das Gasthaus“ auf. Lassen wir also den Anspruch auf ungetrübte Maiwonnen getrost fallen und nehmen alle Farben des Lebens, die er uns beschert, mit – lichte und trübe, düstere und strahlende. Gleichwohl Anlass, diese Gegenpole in einem Text zur Sprache zu bringen. Wir wünschen wieder viel Freude dabei!

 

                             Herzlich, Ihre

 Erna R. Fanger & Hartmut Fanger

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NEUES AUS UNSERER WEBSITE: Die Poet’s Gallery bestreitet diesen Monat Martina Frank mit ihrer Geschichte „Der Baggersee“, Hommage an die magischen Orte der Jugend, die sich dem Zugriff der Erwachsenenwelt entziehen. Unser Buchtipp diesmal: David Foenkinos, „Das geheime Leben des Monsieur Pick“ – als Satire auf den Literaturbetrieb ebenso lesbar wie es darin von Figuren nur so wimmelt, deren Leben von überraschenden Begebenheiten eine völlig andere Richtung nimmt. Dabei ist stets und variantenreich die Liebe im Spiel, die hier, offenkundig oder im Verborgenen, das Geschick der Figuren bestimmt: zum Buch, zum Leben, erotisch oder unerfüllt, wo
sie die berührendsten Blüten treibt. Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe - Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns!

 

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April 2017

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

hat der hinter uns liegende März den Frühling eingeläutet, entfaltet er jetzt, im April, zusehends seine Magie. Wer früh erwacht, findet sich umhüllt von einem Klangteppich aus Liebeswerben der Gartenvögel, allen voran die Amsel, aber auch Rotkehlchen, die Heckenbraunelle, verschiedene Finkenarten und viele mehr mischen hier mit. Und beobachten Sie mal nistende Blaumeisen, mit welcher Hingabe in einem unablässigen Schwirren, einem Her und Hin hier Material zusammengetragen und kunstvoll zu einem gut gepolsterten Zuhause verarbeitet wird.  „Erklär mir, Liebe“ heißt das Gedicht von Ingeborg Bachmann, das besagte Magie besingt, mitten daraus die Verse: „Der Pfau, in feierlichem Staunen, schlägt sein Rad,/ die Taube stellt den Federkragen hoch,/ vom Gurren überfüllt, dehnt sich die Luft,/ der Entrich schreit...“ Verse, die deutlich machen, diesem Aufbruch der gesamten Natur haftet etwas Machtvolles an, dem man sich nicht zu entziehen vermag. Im weiteren wie im engeren Sinne ist es die Liebe, die uns gerade im Frühling mitten ins Herz triff, als lebendige, ursprüngliche Kraft, die das Leben am Laufen hält. Ein Begehren, das der gesamten Schöpfung immanent ist, uns ’in die Liebe fallen lässt’, wie es im Englischen heißt, wenn wir uns verlieben. Offenbar ohne unser Zutun. Die Liebe überwältigt uns einfach. “Man darf das nicht einschränken,  was zwischen Mann und Frau passieren kann, alles mögliche“, gibt uns Martin Walser mit auf den Weg, der diese Tage seinen 90. Geburtstag gefeiert hat. Die Liebe kennt kein Alter und hält sich an keine Konvention, sie kommt über uns, mal Naturgewalt, mal leichte Prise. Sie ist imstande, uns in den Abgrund zu reißen ebenso wie sie beschwingt und belebt. Zumal, wenn sie in der Schwebe bleibt, sich nicht materialisiert, sondern unsere Fantasie ungeahnte Höhen nehmen lässt. Nutzen Sie die Energie des Frühlings, seine Magie, um über die Liebe zu schreiben, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, denken Sie nicht dabei, fliegen Sie!

 

 Herzlich               

 Erna R. Fanger & Hartmut Fanger

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Neues aus unserr Website März 2017: Die Poet's Gallery bestreitet diesen Monat Werner Prüher mit seiner Short-Story „Rückfallmaßnahme“ – nicht ohne ein Quäntchen Schwarzen Humors, aber auch mit Anklängen an die Phantastische Literatur, lassen Sie sich überraschen! Für junge Autoren Lilly Siegmund mit der hinreißenden Hommage an ihre Heimatstadt: „Hamburg“. Unser Buchtipp für alle, denen dieses Kultbuch entgangen sein sollte:  Muriel Barbery, „Die Eleganz des Igels“. Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe - Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitäts-training für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns!

 

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März 2017

 

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

Endlich! Er ist da, der Frühling. Schneeglöckchen blühen schon seit Ende Februar auf Wiesen und in Vorgärten, die Krokusse haben bereits nachgezogen. Wie aus dem Nichts, so scheint es uns, bricht Leben aus Zweigen und die öden winterlichen Gartenlandschaften verwandeln sich nach und nach wieder in kleine Paradiese. Und wie sich aus dem Unsichtbaren allmählich das Sichtbare  herauskristallisiert, lädt dies zugleich zum Sinnieren ein. Wie auch Paul Auster in seinem jüngsten, soeben erschienenen Lebenswerk „4321“ es dem fünfjährigen Protagonisten in den Mund legt, „dass die Welt in zwei Reiche aufgeteilt war, ein sichtbares und ein unsichtbares, und dass die Dinge, die er nicht sehen konnte,  oft wirklicher waren als die, die er sehen konnte.“ Der Frühling steht par excellence für jene Kraft des Unsichtbaren, die immer auch von einer starken erotischen Komponente geprägt ist. Verweist das Unsichtbare doch, noch indem es sich verweigert, stets auf  das Sichtbare. Es ist ein bisschen wie der allererste Augenblick, an dem Liebende sich begegnen, ihre Blicke sich treffen, ohne die geringste Ahnung voneinander zu haben. Und doch ist da in ihrem tiefsten Inneren eine namenlose, überwältigend Gewissheit. Was genau sich zu diesem Zeitpunkt in den Sphären unseres Inneren abspielt, bleibt uns im Wesentlichen verborgen. Allenfalls will die Gehirnforschung wissen, dass es der Geruch sei, der uns hier mit sicherem Instinkt dem Partner zuführe. Und dass in Bruchteilen von Sekunden ganzheitlich gecheckt werde, ja, das ist der Richtige, ja, das ist sie, die Ersehnte. Man tritt aufeinander zu, augenscheinlich Fremde, und in einer unsichtbaren Sphäre verbinden uns, wiederum unsichtbar, Fäden und Gespinnste wie ein fernes Echo aus Erinnerungen und Träumen. Und eben hier können wir ansetzen. Erinnern wir uns an die erste Begegnung mit einem Menschen, von dem wir nicht wussten, und der sich für unser Leben als entscheidend erwiesen hat. Eine Geliebte, eine Freundin, ein Liebhaber, ein Lehrer oder Meister, der unserem Leben eine neue Richtung verhieß. Machen Sie eine spannende Geschichte daraus, die Geschichte Ihres Lebens. Viel Freude dabei!

 Herzlich                

 Erna R. Fanger & Hartmut Fanger

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Neues aus unserer Website Februar 2017: Die Poet’s Gallery bestreitet diesen Monat, wo viele Hamburger – ja selbst manch’ einstiger Skeptiker – die frisch eröffnete „Elphi“ feiern, Ulrike Fulda mit ihrem bewegenden Beitrag über eine Konzert- und Tanzaufführung aus dem Jahr 2012 in der damaligen Baustelle der Elbphilharmonie. Unser Buchtipp: die mitreißende Sarah Bakewell mit „Das Café der Existenzialisten“ – einem Spaziergang durch die Philosophie des Existenzialismus, auf dem wir spannende Bekanntschaften mit seinen Vertretern schließen. FUTURJETZT wiederum beschäftigt sich mit dem Professor für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung und Mathematiker Franz-Josef Rademacher und seinem eindringlichen Appell „Mit Vernunft die Welt retten“. Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe - Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitäts-training für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns!

 

 

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Mit dem monatlich erscheinenden Newsletter geben wir Ihnen Proviant mit auf den Weg. „Lust am Text“ unser bewährtes Motto. Die Wegzehrung soll unsere Motivation wider die Anfechtungen des Alltags aufrechterhalten und Kraft spenden, neben all den Herausforderungen am Ball zu bleiben. Schreiben stellt schließlich immer auch ein Abenteuer dar. Neugier und Enthusiasmus, unbekanntes Terrain -  packen wir es an!

 Februar 2017

 

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

 

liegt der Januar erst hinter uns, können es die meisten kaum mehr erwarten: Alle sehnen den Frühling herbei! Und obwohl wir kalendarisch noch Winter haben, schickt der Februar bereits seine Boten voraus. Erste Schneeglöckchen treiben aus der Erde. Und, man glaubt es kaum, selbst wenn draußen noch Schnee Dächer, Gärten und Baumzweige bedecken mag, rüstet die Vogelwelt schon unüberhörbar zur Paarung auf.

 

Der Februar ist eine Phase des Übergangs, einhergehend mit entsprechenden Ritualen. Die Faschingszeit etwa, wo wir für einen begrenzten Zeitraum, dabei gesellschaftliche Schranken ignorierend,  in andere Rollen schlüpfen. Oder die daran schließende Fastenzeit. Augenscheinlich von Verzicht geprägt, kann sie uns, indem wir uns eine Zeit lang von alten Gewohnheiten zu trennen geloben, eine neue Leichtigkeit offenbaren: die Erfahrung nämlich, dass wir unabhängiger sind, als wir glauben. Wir müssen nicht unentwegt demselben Trott folgen. Wie es stets belebend ist, eingefahrene Alltagsrituale von Zeit zu Zeit zu unterbrechen. Ganz nach dem Motto des Malers, Schriftstellers und Provokateurs Francis Picabia (1879-1953): „Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“.

 

Unser Schreibtipp: Tun Sie Dinge einmal anders als gewohnt. Beginnen Sie etwa den Tag mit Ihrer Lieblingsmusik und tanzen dazu, nehmen Sie einen anderen Weg als üblich, lächeln Sie Menschen zu, wenn sie dazu normalerweise zu schüchtern sind. Schreiben Sie dann einen Text zu dem Motto: „Wir können auch anders“, wo Sie genau schildern, wie es Ihnen damit ergangen ist. Viel Freude dabei!

 

 Herzlich                

 

Erna R. Fanger & Hartmut Fanger

 

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Neues aus unserer Website: Januar 2017: Die Poet's Gallery bestreitet diesen Monat Reinhard Barth mit „Entnazifizierung bei uns zu Haus“, wo der jugendliche Protagonist mit Verblüffung registriert: In der heilen Welt „zu Haus“ mit „Sinn für das Höhere saß der Wurm“; für junge Autoren Laura David mit ihrer bemerkenswerten Phantastischen Geschichte „Lauf!“. Unser Buchtipp: Haruki Murakami: „Von Beruf Schriftsteller“ – mit spannenden Einsichten, ganz unprätentiös, mit Witz serviert. Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe - Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns!

 

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 Januar 2017

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

 leben wir nicht alle in und von Geschichten. Gerade kommen wir von der rund um den Erdball erzählten Weihnachtsgeschichte. Schon von alters her ist das Erzählen Mittel, sich die Welt zu erschließen. Keine Kultur, kein Erdkreis, der nicht seine Geschichten hervorgebracht hätte. Die Geschichten von Tausendundeine Nacht zum Beispiel beinhalten das Erzählen nicht nur um des Erzählens Willen, sondern das Erzählen, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, mit der Funktion, das Leben zu bewahren. Denn hätte Scheherazade den Sultan nicht Nacht für Nacht mit spannenden Geschichten bei der Stange gehalten, hätte er sie umbringen lassen

 

Ebenso sind es Geschichten, die uns Lektüren bescheren, die uns auf dem eigenen Lebensweg hilfreich sein können. Wo die alten Fragen nach dem Woher und dem Wohin und dem Wozu in unzähligen Varianten zur Sprache kommen und wir uns in unserer eigenen Suche wieder bestätigt finden: Wir sind mit unseren Fragen an das Leben nicht allein. Millionen sind in gleicher oder ähnlicher Mission unterwegs. Die Unterschiede zwischen uns Menschen sind so betrachtet geringer als das, was uns miteinander verbindet.  

 

Doch welchen Geschichten schenken wir Gehör, lassen sie in unsere Gedanken ein. Was ist uns wichtig, gerade jetzt, zu Jahresbeginn. Unser Vorschlag: Schreiben Sie zwölf Dinge auf, die Ihnen am Herzen liegen, und machen eine kleine Geschichte daraus.

 

 Im Übrigen wünschen wir Ihnen für 2017, dass Sie Ihre Träume und Wünsche zusehends auf den Weg bringen, auf dass sie sich erfüllen mögen!

 

 Es grüßen Sie herzlich

                                         

                                             Erna R. Fanger & Hartmut Fanger             

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Neues aus unserer Website: Dezember 2016: Die Poet's Gallery bestreitet diesen Monat Hans Happel mit "Den Westen giib ers nicht mehr", einer etwas anderen Weihnachtsgeschichte.Unser Buchtipp: Hans Christoph Buch: „Elf Arten, das Eis zu brechen". Wie gehabt, tagt nicht nur für unsere Hamburger Freunde weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe - Autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns!

 

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                                                                                                                Dezember 2016

 

Dezember wieder/ein Jahr das geht/an dunklen Nachmittagen/durch lichte Straßen/flanieren wir bange/Fragen versiegen/bei einer Tasse Tee/Stollen auch dabei/feiern wir das tolle Leben/Dezember wieder  erf

 

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

 

an dem Zwiespalt, den der Dezember in uns weckt, kommt keiner vorbei. Das „tolle“ Leben ist zugleich „verrückt“ und die Weihnachtsbräuche mit ihren Ritualen haben es nicht selten schwer, uns noch zu überzeugen. Doch die Sehnsucht des Menschen nach Licht, gerade in dieser dunkelsten Zeit des Jahres, ist unverbrüchlich und die wenigsten schaffen es, sich dem zu entziehen.

 

Machen wir uns also auf und erkunden die vielfältigen Gelegenheiten, das Leben zu feiern. Die Weihnachtstage laden uns ein, zusammen zu kommen, ob in Familie oder Freundeskreis, und etwas gemeinsam zu unternehmen: kochen, plaudern, diskutieren, dabei ruhig auch der Kultur des Streitgesprächs frönend. Lassen wir ab vom Zwang nach einem lückenlos harmonischen Weihnachten und erlauben uns, all dem Raum zu geben, was kommen mag.

 

Unser Schreibtipp: Führen Sie einmal Tagebuch

über die magische Zeit der Rauhnächte vom

24. 12. bis zum 5.1. Berücksichtigen Sie dabei

Wetter, Stimmung, wen Sie getroffen, mit

wem Sie gesprochen haben oder sonst in Kontakt

waren, was Sie am Tag erlebt haben, was Sie

berührt hat. Achten Sie dabei auf alles,

auch das Unscheinbare,

die Kleinigkeiten!                                                               

In diesem Sinne Ihnen allen

eine lebendige Weihnachtszeit!

 

                                                      Erna R. Fanger & Hartmut Fanger

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Wecke die Sehnsucht

Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern wecke in ihnen die Sehnsuch nach dem Meer.

Antoine de saint-Exuppéry

 

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