Neun Jahre schreibfertig.com!

Dr. Erna R. Fanger und Hartmut Fanger MA

Seit über 25 Jahren erfolgreiche Dozenten für Kreatives und Literarisches Schreiben, Fernschule, Seminare, Lektorat

Aktuell im Mai l2022

Lassen Sie sich diesmal in der Poet’s Gallery von Jutta Grittis Geschichte Die Burg von der Faszination einer Landschaft, aber auch den Gefahren, die sie birgt, mitreißen. Unsere Buch-Tipps zur Monatsmitte*: In Der Markisenmann erzählt Jan Weiler mit dem ihm eigenen Humor von der verkorksten Kindheit einer Fünfzehnjährigen zwischen zwei Vätern im typisch deutsch-deutschen Desaster.  Gefolgt von zwei bemerkenswerten Essaybänden von Joan Didion: Was ich meine und Wir schreiben Geschichten, um zu leben. Hierzulande eher Geheimtipp, gilt Didion, für die Schreiben ein Erkenntnisprozess ist, als eine der führenden Intellektuellen der USA. Voices FOR FUTURE! wiederum wartet mit der vielfach ausgezeichneten Zeit-Journalistin, die zwei Jahr in Kabul als Reporterin gewirkt hat, Ronja von Wurmb-Seibel und deren Wie wir die Welt sehen auf. Ein längst überfälliges Plädoyer, die derzeitige Art der Nachrichtenvermittlung zu überdenken. Was richtet es in uns an, unablässig von Katastrophenmeldungen überrollt zu werden. Ungeachtet der vielen, die weltweit dabei sind, den mächtigen Wandel, in dem die Menschheit begriffen ist, voranzutreiben und mitzugestalten.   

Aus aktuellem Anlass: Blog zu Ukraine-Krise: I m a g i n e

Wegzehrung

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Lebendig ist, wer das Licht erwartet

 in den Tagen des schweren Sturms               

Luigi Nono, *1924; † 1990

 

Liebe Schreibfreudige, Freund:innen & Interessierte,

die jüngst veröffentlichten Zahlen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri zur weltweiten Steigerung der Rüstungsausgaben können uns zu denken geben. Seit 2012, also weit vor dem Ukraine-Krieg, ein Plus von 12 %. Wir halten Daten fest. Alarmierende Zahlen. Kognitiv sind wir gut aufgestellt, aber wir scheinen kein Gefühl für die Konsequenzen zu haben.

Ich sah hinüber ... die flammenden Wolken wie Blut und Schwert  ... ich stand da zitternd vor Angst – und ich fühlte etwas wie einen großen, unendlichen Schrei durch die Natur. Zeilen von frappierender Aktualität, könnte man meinen. Stammen tun sie aus dem Nachlass Edvard Munchs zu vier Gemälden ein und desselben Motivs: „Der Schrei“, und zwar aus dem aufgerissenen Mund einer gequälten Kreatur, entstanden zwischen 1893 und 1910. Ich stelle mir vor, die Welt schrie auf. Ich stelle mir vor, der Planet schrie auf. Ich stelle mir einen einzigen mächtigen Aufschrei vor, der durch das Universum hallt. Einen Weckruf, der all die überkommenen, verkehrten Strukturen ins Wanken und schließlich zu Fall brächte und uns wie Schuppen von den Augen fallen ließe: Wir sind Gefangene längst überholter Denkmuster, Gefangene in einem Netz von ineinander verzahnter Gewaltstrukturen. Munchs „Der Schrei“ ein Vorzeichen, das diesen längst überfälligen Aufschrei der Menschheit antizipiert hat. Wann, wenn nicht jetzt: Schreit auf!

Für uns Schreibende heißt das nichts anderes, als all das aufzuschreiben, etwa auch bei unserem Blog mitzumischen, sicht- und hörbar zu werden.

Überdies: Nicht müde werden/sondern dem Wunder/leise/wie einem Vogel/ die Hand hinhalten. Hilde Domin

Herzlich, Ihre/Eure erf

Fanger & Fanger   

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