8 Jahre schreibfertig.com!

Dr. Erna R. Fanger und Hartmut Fanger MA

Seit über 25 Jahren erfolgreiche Dozenten für Kreatives und Literarisches Schreiben, Fernschule, Seminare, Lektorat

Newsletter Juli 2021

Die Poet’s Gallery bestreitet im Juli Petra Thelen mit ihrer poetischen Miniatur „Sinkflug“,  einer kurzen Geschichte zwischen Lebenslust und Todessehnsucht.  Unser Buchtipp zur MonatsmitteDana Gricorcea: Die nicht sterben,einer bemerkenswerten Variante des Bram Stokerschen Dracula-Mythos‘, zugleich Allegorie auf das Rumänien unter dem diktatorischen Regime Ceaușescus  – wortgewaltig, spannend, dabei überaus unterhaltsam! Unter dem vielversprechenden Titel Schreibtisch mit Aussicht wiederum versammeln sich 20 Schriftstellerinnen-Portraits, zusammengetragen von der verdienten Zeitredakteurin Ilka Piepgras, die einen fesselnden Einblick in die unterschiedlichen Strategien von Frauen gewähren, Zeit und Raum fürs Schreiben zu kapern. Zu empfehlen weiterhin unsere Anthologien „Geschichten aus dem Frühstücksraum“  Edition schreibfertig. com No 1 sowie Last Storys aus dem Frühstücksraum,Edition schreibfertig.com No2.  Neu!Und schnuppern Sie einfach malrein in die Offene Schreibgruppe per Skype. Immer mittwochs,19:.00-21:00 Uhr. Folgen Sie uns aufFacebook.

 

Wegzehrung

NEWSLETTERwww. schreibfertig.com Kleinefeine Schreibschule für Jung & Alt

Mit dem monatlich erscheinenden Newsletter geben wir Ihnen Proviant mit auf den Weg. „Lust am Text“ unser bewährtes Motto. Die Wegzehrung soll unsere Motivation wider die Anfechtungen des Alltags aufrechterhalten und Kraft spenden, neben all den Herausforderungen am Ball zu bleiben. Schreiben stellt schließlich immer auch ein Abenteuer dar. Neugier und Enthusiasmus, unbekanntes Terrain - packen wir es an!

Juli 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

der Sommer auf seinem Höhepunkt, unsere Gärten, Parks und Wälder erfüllt von Vogeljubel; das Leben implodiert und laue Nächte laden ein, dies jetzt zu feiern. Auch wenn wir wissen, dass dieses Glück nicht ungetrübt ist und die Sorge um dessen Gefährdungen uns umtreibt. In einem ergreifenden Appell in Essay und Diskurs* fordert der Schriftsteller und Journalist Mathias Greffrath dazu auf, hier nach Kräften, unter Aufbringung all unseres Enthusiasmus‘, mitzuwirken. Auf dem Spiel steht „die Bewahrung erträglicher Lebensbedingungen auf unserem Planeten.“ Anlass ist ein am 9. Juni der scheidenden Kanzlerin überreichtes Positionspapier des Rats für nachhaltige Entwicklung in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Darin enthalten 14 Empfehlungen mit konkreten Handlungsoptionen. Für Greffrath „ein großartiger strategischer Aufriss für den Übergang in ein neues Energiezeitalter gemäß den Zielen des Pariser Abkommens, und das in 30 Jahren, Roadmap und Kursbuch für die postfossile Welt“, zugleich Erfüllung eines Menschheitstraums von einer gerechten Welt, in der jeder in Würde seinen Platz finden kann. Doch bedürfe es der Begeisterung und Kreativität aller, es auf den Weg zu bringen. Wir als Schreibende mitten darin – mit unserer Sehnsucht, unseren Träumen von einer Welt, die Freiheit atmet, durchlässig für ihre Schönheit, wie sie sich uns gerade jetzt, im Sommer, offenbart. Erheben wir also unsere Stimme, bringen wir uns ein!  

* DLF 20.06.2021Inventur und Neustart (2/3): Gedanken zur Rolle der Wissenschaft in der Energiewende

Fanger & Fanger   

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Newsletter Juni 2021

Die Poet's Gallery bestreitet im Juni Jürgen Schöneich mit "Rebirthing" , einer so lebendig wie mitreißenden Story.  Unser Buchtipp zur Monatsmitte* der neue Roman von Anna Baar: Nil, der um das Erinnern und die Frage kreist, inwieweit Fiktion bewahrheiten kann. Überdies Gabriele von Arnim: Das Leben ist ein vorübergehender Zustand, bewegendes Buch über das Leben schlechthin an der Grenze des Tragbaren. Zum 80. Geburtstag des Literatur-Nobelpreisträgers Bob Dylan die Anthologie Look Out Kid, hrsg. v. Maik Brüggemeyer, mit Autoren, wie Frank Schulz, Michael Köhlmeyer, Frank Goosen und Benedict Wells. Außerdem Jochen Hörisch: "Hände":Ein Muss für alle, die mehr über die Bedeutung der Hand in soziokultureller, historischer wie ökonomischer, künstlerischer und nicht zuletzt weltreligiöser Hinsicht erfahren wollen  Last Storys  aus dem Frühstücksraum, Edition schreibfertig.com No 2.  Und schnuppern Sie einfach mal rein in die Offene Schreibgruppe per Skype. Immer mittwochs, 19-21 Uhr. Last but not least: Besuchen Sie die Online Lesung im Rahmen der SuedLese von Hartmut Fanger mit Elmar Dot, Hanna Dunkel und Klaus Landahlam 10. Juni, 19:30 Uhr *Hier kann es aus organisatorischen Gründen zu Verzögerungen kommen, wofür wir um Verständnis bitten.       

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Juni 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

der gefeierte englische, indessen 96 Jahre alte Ausnahmeregisseur Peter Brook schreibt in einem Essay, das sich eigentlich dem Einsatz von Masken im Theater widmet, sich jedoch aus heutiger Sicht wie ein Kommentar zur Debatte um das Weiter nach der Pandemie liest: Wir sind in einem solchen Repertoire gefangen, dass wir selbst dann, wenn ein Teil von uns es möchte, über eine bestimmte Grenze hinaus unsere Augen nicht öffnen, unsere Brauen nicht runzeln und unsere Münder und Wangen nicht bewegen können. Und auf einmal haben wir die Fähigkeit, es zu tun: wir öffnen unsere Augen weiter und heben unsere Brauen höher, als wir das je zuvor getan haben ..Indessen hungern wir danach, das Leben zu feiern, wollen unsere alte Normalität zurück. Doch einfach so weiter wie bisher, wäre es nicht eine vertane Chance für eine neue Normalität, in der, anstelle Gewinnmaximierung, die Erhaltung unseres Lebensraums Priorität hat. Rufen wir uns einmal den kultischen Ursprung der Maske ins Gedächtnis zurück, geprägt vom Changieren zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, dem was sie preisgibt und dem, was sie verbirgt. Gemeinsam ist jenen und den medizinischen Masken, dass sie einerseits Schutz gewähren, wir dabei zugleich aber auch ein Stück weit unserer Individualität verlustig gehen. Die Frage stellt sich, ob mit dieser Erschütterung unseres Selbstverständnisses nicht auch etwa die Eröffnung eines neuen Denkraums gewonnen wäre, in dem wir vielleicht nicht ‚auf einmal’, aber doch nach und nach ‚unsere Augen weiter öffnen ... als wir das je zuvor getan haben ...’ Halten wir diesen spannenden Prozess fest in der Schrift! 

*Zitiert nach Mareen Stoessel Die Welt trägt Maske, DLF, Essay und Diskurs, 30.05.2021

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Newsletter Mai 2021

Die Poet’s Gallery bestreitet im Mai Mariam Salehizadeh mit ihrer poetischen Miniatur BlattnachrichtenUnser Buchtipp  zur Monatsmitte* Jochen Schmidt: Ich weiß noch, wie King Kong starb.  Ein Florilegium, vergnügliche Sammlung verspielter Geschichten, Kurzprosa voll überraschender Wendungen, luftig wie eine Brise im Mai. Überdies die jüngst erschienene Anthologie der Hamburger Autorenvereinigung  mit Texten zu Corona Bleiben Sie negativ, herausgegeben von Sabine Witt .In Voices for FutureElif Shafak: Hört einander zu!, aufrüttelnder Essayband über die Spaltung der Gesellschaft und die von Geschichten ausgehende Kraft, diese zu überwinden. Zu empfehlen weiterhin Last Storys aus dem FrühstücksraumEdition schreibfertig.com No und Geschichten aus dem FrühstücksraumEdition schreibfertig.com No 1Und schnuppern Sie einfach mal rein in die Offene Schreibgruppe per Skype. Immer mittwochs, 19:.00-21:00 Uhr. 

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Mai 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

„Ich möchte gehört werden. Wenn all das vorbei ist, möchte ich in einer Welt leben, in der ich gehört werde“*, lautete eine der Antworten auf die Frage „Wie soll sich die Welt verändert haben, wenn all das vorbei ist“, geschrieben auf eines der Holzschilder, auf dem Höhepunkt der Pandemie in englischen Parks aufgestellt. Bürger nutzten dies, ihr Statement abzugeben. Aus diesem Appell sprechen Trauer und Resignation, aber auch Anklage. Zugleich Ausdruck der Ohnmacht vieler angesichts des Zustands einer fragmentierten, zersplitterten Welt, in der in den letzten Jahrzehnten die Spaltung der Gesellschaft rasant vorangeschritten ist, wo der Einzelne und die Geschichte, die er zu erzählen hätte, immer weniger Gehör findet. „Geschichten führen uns zusammen. Nicht erzählte Geschichten trennen uns“, so die türkische Schriftstellerin Elif Shafak. Und immer schon ist das An- und Zuhören Grundvoraussetzung für das Zustandekommen einer solchen gewesen. Umso mehr sind wir als Schreibende aufgefordert, unserem Alltag die Geschichten abzulauschen, wo Menschen darum ringen, sich Gehör zu verschaffen, dabei scheitern, zu Fall kommen, wieder aufstehen oder aber innehalten, Ruhe finden inmitten des Sturms. Die Palette an Möglichkeiten ist unermesslich. Hört einander zu!  ist deshalb mehr  als ein Appell, vielmehr eine Haltung, die es zu kultivieren gilt. Tun wir dies, hören wir genau hin und nicht auf damit, Geschichten zu erzählen.

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*Die Zitate entstammen dem Essay-Band Elif Shafak: Hört einander zu!Kein & Aber AG Zürich – Berlin 2021

Newsletter April 2021

Die Poet’s Gallery bestreitet im April Birgit Jennerjahn-Hakenes  mit einem Auszug aus ihrem Romandebut  Zeit verteilt auf alle Wunden.  Unser Buchtipp zur MonatsmitteMarica Bodrožić: Pantherzeit. Vom Innenmaß der Dinge,  so poetisch wie von Empathie getragene Bestandsaufnahme vom Zustand einer im Wandel begriffenen Welt. Unser Sachbuchtipp: Michael Maar: Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur, ein Muss für alle, die schreiben und es wissen wollen, darüber hinaus Lesevergnügen erster Güte. Unser Gedichtband: stille trommeln von Ulla Hahn. „Neue Gedichte aus zwanzig Jahren“, die die Autorin allesamt während ihrer vier großen Romane verfasst hat. Zu empfehlen weiterhin unsere Anthologien "Geschichten aus dem Frühstücksraum" Edition schreibfertig.com No. sowie der neueste Band  "Last Storys aus dem Frühstücksraum", Edition schreibfertig.com No 2.  Neu! Unsere Online-Seminare gegen Ende des MonatsUnd schnuppern Sie einfach mal rein in die Offene Schreibgruppe per Skype. Immer mittwochs, 19:.00-21:00 Uhr. Folgen Sie uns auf Facebook.

 

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April 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

„das zweite Ostern in der Pandemie“ hört man allenthalben. Ausgerechnetjetzt, wo der Frühling Fahrt aufnimmt, die Feiertage anstehen, droht so mancher, den Mut sinken zu lassen. Statt Lockerungen, steht uns eher ein harter Lockdown ins Haus. In der Politik Ratlosigkeit, kein Plan erkennbar. Wie damit klarkommen. Wir als Schreibende suchen nach Inspiration in der Poesie Marica Bodrožićs zum Beispiel. Aber auch in den essayistischen Beiträgen von Carolin Emcke. Was beide verbindet, ist der Blick über den eigenen Tellerrand, das Bewusstsein, dass diese Pandemie nur global zu bewältigen ist. Dass die ökologische und die Corona-Krise zusammenhängen. Dass das dadurch verursachte Leid die armen Länder und die Armen in den reichen Ländern am härtesten trifft. Dass wir hier in Deutschland einerseits auf hohem Niveau klagen und es zugleich an der Zeit ist, auch unserer Trauer Raum zu gewähren, wie von Carolin Emcke postuliert. Trauer angesichts so vieler zerstörter Existenzen undHoffnungen, Empathie all denen gegenüber, die unwiederbringliche Verluste erlitten haben. In dem Maß, wie wir aufhören, um uns selbst zu kreisen – ob im Politischen, ob im Persönlichen –,sondern auch das Leid der anderen in Augenschein nehmen und lindern helfen, werden wir am Ende daran gewachsen sein. Einmal mehr unser Appell: Schreiben wir über diese aufregende Zeit! 

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*Marica Bodrožić: Pantherzeit. Vom Innenmaß der Dinge. Otto Müller Verlag, Salzburg 2021

*Carolin Emcke: Journal. Tagebuch in Zeiten der Pandemie. S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main  2021

Newsletter März 2021

Die Poet’s Gallery bestreitet im März Myriam Kunze mit einem Auszug aus ihrem Roman „Das weiße Land im Osten“, so handlungsreich wie spannend. Unser Buchtipp zur Monatsmitteder neuste Roman von T.C. Boyle: „Sprich mit mir“, der auf zum Teil drastische Weise auf die prekäre Situation von Affen als Versuchskaninchen der Wissenschaft  aufmerksam macht. Für junge Leser stellen wir diesen Monat mit „Das Leben ist hart“ von Lili Aschoff vor, ein ‚Benimm- und Reisebuch durch die wilde Jugend’ – so subversiv wie provokativ. Zu empfehlen weiterhin unsere Anthologien "Geschichten aus dem Frühstücksraum" Edition schreibfertig.com No. sowie der neueste Band  "Last Storys aus dem Frühstücksraum", Edition schreibfertig.com No 2. Neu! Unsere Online-Seminare gegen Ende des MonatsUnd schnuppern Sie einfach malrein in die Offene Schreibgruppe per Skype.Immer mittwochs, 19:.00-21:00 Uhr. Folgen Sie uns auf Facebook *Hier kann es aus organisatorischen Gründen zu Verzögerungen kommen, wofür wir um Verständnis bitten. 

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März 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

entgegen der nicht zu leugnenden Tatsache, dass Kulturschaffende zusehends an den Rand gedrängt sind, ihnen, wenn auch nicht laut ausgesprochen, der Stempel „NICHT SYSTEMRELEVANT“ anhaftet, wollen wir hier die Stimmen zu Gehör bringen, die sich dem beharrlich widersetzen. So etwa Herta Müller, die immer schon der Literatur zugeschrieben hat,  Antworten auf die Frage „Wie geht das Leben“ parat zu haben. Von ihr auch der Ausspruch „Das Gebet der Gottlosen ist die Lyrik“, womit sie ihr eine spirituelle Dimension angedeihen lässt. „Literatur behütet, ohne zu lügen“ und „Trösten, ohne zu täuschen, das ist das Versprechen der Kunst“ verlautbart sie gegen Ende eines Gesprächs im Maxim Gorki Theater Berlin*. Konstantin Wecker wiederum beruft sich auf Georg Kreisler**, der warnte, dass ‚wer Kunst versäume, nicht nur einen wichtigen Teil seines Lebens verschenke, sondern auch der Tendenz zu mehr Gewaltbereitschaft Vorschub leiste’. Hier wiederum wird der Kunst die Funktion von Gewaltprävention zuerkannt. Und wer einmal am eigenen Leib die entlastende Wirkung kreativen Schaffens erfahren hat, das stets Distanz zu dem einnimmt, was uns belastet, und den Blick weitet, wird dem nur zustimmen. Deshalb umso mehr und umso dringlicher: weiter lesen, -forschen, -infrage stellen und aufschreiben!

Es lebe die Kunst! 

Newsletter Februar 2021

Die Poet’s Gallery bestreitet im Februar Manja Kernke mit„Mein Laden“, wo es zu einer so heiklen wie am Ende versöhnlichen Begegnung kommt, enthalten in unserer neuen Anthologie „Last Storys aus dem FrühstücksraumEdition schreibfertig.com No2Unser Buchtipp zur Monatsmitte*: „TREUE“des italienischen Autors Marco Missiroli, der mit diesem Roman 2019 den begehrten Literaturpreis Premio Strega Giovanni gewann. Facettenreich verhandelt werden hier Fragen nach der Treue zu sich selbst, zum Partner, zum Leben und nicht zuletzt die Liebe zu der Metropole Mailand. Unser Sachbuchtipp diesmal das Werk des Grünen-Politikers Robert Habeck: „Von hier an anders“ – so aktuell wie brisant. Was wird sich mit Corona auf politischer Ebene ändern müssen. Drängende Fragen, die Habeck differenziert durchdekliniert, lösungsorientiert und Mut machend. Für Jung & Alt von vier bis 99 empfehlen wir das von Stefano Di Christofaro und Paul Pereda reizend illustrierte Gedicht von Kitty O’Meara; „und die Menschen blieben zu Hause“. Neu!UnsereOnline-Seminaregegen Ende des MonatsUnd schnuppern Sie einfach mal rein in die Offene Schreibgruppe per Skype. Immer mittwochs, 19:.00-21:00 Uhr. Folgen Sie uns auf Facebook.

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Februar 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

in einer der letzten Kultursendungen von „ttt – titel, thesen , temperamente“ äußerte sich Max Mohr angesichts der gesteigerten Zuneigung der Deutschen zum Hund im Zuge  der Corona-Krise, dass eines ‚klar’ sei: „ Alle Schriftsteller, das wissen wir, sitzen zur Zeit an ihren Corona-Romanen. Und das ist natürlich die nächste große Gefahr, die nach den Corona Wellen kommt: die Welle der Corona- Literatur. Und ich weiß schon jetzt, welcher Satz da besonders häufig zu lesen sein wird. Der Satz, der immer stimmt. Der Satz der Sätze: „ ... und irgendwo bellte ein Hund“. Und tatsächlich bildete auch in mancher unserer Offenen Schreibgruppen immer wieder  Corona den Mittelpunkt.  Gerade mal ein Jahr ist es her, dass zum ersten Mal ein Mensch in Deutschland positiv auf Corona getestet wurde.  Gestehen wir es uns ein, das Thema wird uns noch eine Weile beschäftigen. Doch vielleicht haben  auch wir in dieser Zeit des langen Lockdowns  unsere Zuneigung zum Hund entdeckt. Schreiben wir darüber. Gehen wir dabei ruhig von Moors ‚Satz der Sätze’ aus: „... und irgendwo bellte ein Hund“. 

Viel Spaß und bleiben Sie heiter! 

Fanger & Fanger   

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Newsletter Januar 2021

DiePoet’s Gallery bestreitet im JanuarBarbara Rossimit „Winterlieben“, wo all das mit dem Winter verbundene, für uns so nicht mehr ohne Weiteres erlebbare Glück noch einmal  zur Sprache kommt, enthaltenin unserer neuen Anthologie Last Storys aus dem Frühstücksraum“Editionschreibfertig.com No2 inklusive Blog: „Gedanken zum  Corona- Virus“Fortsetzung unserer „Geschichten aus dem Frühstücksraum“. Unser Buchtippzur Monatsmitte*  „DICHT- Aufzeichnungen einer Tagediebin“ von Stefanie Sargnagel, die laut Elfriede Jelinek hiermit ‚einen neuen Ton in der Literatur’ getroffen hat. Des Weiteren unser Sachbuchtipp:Leonard CohenSo Long. Ein Leben in Gesprächen“, in denen es u.a. über seine Lieder, aber auch viel über Literatur geht. Neu!Testen Sie kostenfreiim Home-Office unsere Offene Schreibgruppe. Geben Sie uns bei Interesse Bescheid, dann erhalten Sie die Unterlagen. Und folgen Sie uns aufFacebook*Hier kann es aus organisatorischen Gründen zu Verzögerungen kommen, wofür wir um Verständnis bitten.

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Januar 2021

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

wer gerne schreibt, der liest auch gern. Romane, Gedichte, Sachbücher – alles. Die beste Schule des Schreibens ist lesen, lesen, lesen.  Nicht zuletzt kommt dieses Vergnügen auch immer wieder in Literaturen zur Sprache. So in dem kürzlich erschienen Roman „Oberkampf“  von Hilmar Klute, den wir im November/Dezember bereits als Buchtipp vorgestellt hatten. Hier schildert der Autor, welche Bücher sein Protagonist in Situationen bevorzugt, ‚wenn er an sich selbst zweifelte oder nicht weiter wusste’. Mit ihm streifen wir dann zum Beispiel an einer Stelle durch ‚Kafkas Tagebücher mit vielfarbigen Anstrichen und Kreisen um einzelne Wörter und Sätze’. Vielleicht verfügen auch Sie in Ihrem Regal über derart bearbeitete Bücher.  Nehmen Sie sich diese gern noch einmal vor und lassen sich einmal mehr von Ihren Markierungen inspirieren. Genauso gut können Sie natürlich erneut eines ihrer Lieblingsbücher zur Hand nehmen und nach Textstellen Ausschau halten, die Sie berühren. Wir sind im Zuge eines solchen Verfahrens auf Folgendes aus Kafkas Tagebüchern aus dem Jahre 1921, also vor exakt 100 Jahren, gestoßen: 

Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.

Stöbern Sie also in Ihrem eigenen Büchervorrat oder halten Sie sich an obiges Zitat, was immer Ihnen einen Schreibimpuls gibt, greifen Sie es auf und schreiben Sie fort. In diesem Sinne ein durchweg inspirierendes neues Jahr 2021!                                               

Fanger & Fanger   

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Aktuelles im Dezember 2020

Die Poet’s Gallery bestreitet – in bewährter Tradition – im Dezember Hans Happel mit seiner „Weihnachtsgeschichte 2020“ – nachdenklich und hoffnungsstiftend zugleich. Unser Buchtipp zur Monatsmitte*: Die Novelletten von Gerhard Stadelmaier: „Don Giovanni fährt Taxi“, worin der einstige Theaterkritiker von der „Bühne des Alltags“ nicht ohne Sinn für deren skurrile Poesie erzählt. Des Weiteren Goethes Elefanten von Oliver Matuschek. Schon viel wurde über Goethes Schaffenskraft und dessen naturwissenschaftliche Erkenntnisse publiziert. Weniger bekannt hingegen ist bislang sein Interesse an Dickhäutern – dafür aber ungemein lesenswert. Besuchen Sie außerdem unseren Blog, wo wir fünf  Bücher zu Weihnachtenund für die Tage zwischen den Jahren empfehlen. Lassen Sie sich überraschen. Neu! Testen Sie kostenfrei im Home-Office unsere Offene Schreibgruppe. Geben Sie uns bei Interesse Bescheid, dann erhalten Sie die Unterlagen. Und folgen Sie uns auf Facebook. Soeben erschienen: „Last Storys aus dem Frühstücksraum“, Edition schreibfertig No 2Fortsetzung unserer „Geschichten aus dem Frühstücksraum“. Ab sofort im Buchhandel erhältlich! *Hier kann es derzeit aus organisatorischen Gründen zu Verzögerungen kommen, wofür wir um Verständnis bitten.

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Dezember 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

die Präambel des 1953 erstmals erschienenen Romanklassikers „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury enthält ein Zitat von Juan Ramón Jiménez: „Wenn man dir liniertes Papier gibt, schreibe quer über die Zeilen“. Zweifellos ein Appell, sich von äußeren Zwängen und Anordnungen loszusagen, sich davon freizusprechen. Umso mehr im Hinblick auf eine antidemokratische Gesellschaft, wie Bradbury sie uns in besagtem Klassiker nahebringt. Wo Bücher verbrannt werden, weil sie für das System eine Gefahr darstellen. Was sagt uns das heute. Elektronische Dateien etwa verfügen über ein festes Schema, dem sich die schreibende Zunft am PC nur allzu leicht unterworfen hat. Dabei haben jüngste Forschungen ergeben, dass das freie Schreiben mit der Hand nicht nur die Kreativität, sondern auch die Fähigkeit zu denken fördert. Unsere Empfehlung daher für die Zeit zwischen den Jahren: Verzichten wir auf technische Hilfsmittel. Schreiben wir einmal wieder mit der Hand und spüren dabei der Verbindung zum Körper nach. Körpersprache und Sprachkörper gehen dabei eine Liaison ein, die zu erforschen sich lohnt. 

Wir wünschen wieder viel Freude dabei sowie einen stimmungsvollen Ausklang des Jahres!

Fanger & Fanger   

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